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Heinz Brandt (* 11. März 1907 in Berlin-Charlottenburg; † 21. Juli 1944 in Rastenburg) war Erster Generalstabsoffizier und Stellvertreter Adolf Heusingers sowie vor dem Krieg erfolgreicher Springreiter.

Leben Bearbeiten

Brandt trat am 1. April 1925 als Fahnenjunker in das Reiter-Regiment 13 ein. Am 1. November 1926 wurde er zum Unteroffizier befördert. Vom 18. November 1926 bis zum 1. September 1927 wurde Brandt zum I. Lehrgang an die Infanterie-Schule kommandiert, vom 17. Oktober 1927 bis zum 16. August 1928 folgte die Kommandierung zum II. Lehrgang an die Kavallerie-Schule in Hannover. Am 1. Dezember 1928 zum Leutnant befördert, wurde er am 1. Oktober 1930 Bereiter an der Kavallerie-Schule. Am 1. Oktober 1931 wurde er in das Reiter-Regiment 2 versetzt, das Kommando zur Kavallerie-Schule wurde bis auf weiteres verlängert. Am 1. Dezember 1932 folgte die Beförderung zum Oberleutnant und am 1. Mai 1933 die Kommandierung zur Sonder-Abteilung der Kavallerie-Schule. Hier nahm er an den Vorbereitungen zu den Olympischen Spielen in Berlin teil. Am 6. Oktober 1936 wurde er an die Kriegsakademie kommandiert und zum Hauptmann befördert. Nach Abschluss der Kriegsakademie wurde er in den Stab der 25. Infanterie-Division versetzt. Am 1. April 1939 wurde er hier Erster Generalstabsoffizier (Ia).

Am 1. Oktober 1939 kam er als Hauptmann in den Generalstab des OKW. Am 8. Februar 1940 wurde er Ia im Generalstab der 297. Infanterie-Division. Am 1. November 1940 wurde er Ia in der Operationsabteilung des OKH. Am 1. Januar 1941 folgte die Beförderung zum Major, am 1. April 1942 die zum Oberstleutnant und am 1. Mai 1943 die zum Oberst.

Am 20. Juli 1944 wurde er beim Attentat auf Adolf Hitler in der Wolfsschanze Ostpreußen schwer verwundet. Er schob die Aktentasche unter dem Tisch – in welcher der Widerstandskämpfer Claus Schenk Graf von Stauffenberg die Bombe gegen Hitler platziert hatte – mit dem Fuß hinter einen Sockel, um einen besseren Blick auf die ausgebreitete Lagekarte zu bekommen.[1] Hitler wurde bei der Explosion nur leicht verletzt, Brandt starb am Tag darauf, am 21. Juli 1944, an den Folgen dieser Verwundung im Lazarett in Rastenburg. Posthum wurde er am 22. Juli 1944 zum Generalmajor befördert.

Sportliche Erfolge Bearbeiten

Bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin gewann er auf "Alchimist" mit der deutschen Mannschaft zusammen mit Kurt Hasse auf "Tora" und Marten von Barnekow auf "Nordland" die Goldmedaille im Springreiten.

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Peter Hartmann: Wie Olympia die Unschuld verlor In: Die Weltwoche


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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