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Heinrich Schomburgk
Medaillenspiegel
Dorothea koering and heinrich schomburgk, 1912 olympics
Köring und Schomburgk, 1912 in Stockholm

Tennis

Deutsches KaiserreichFlag of the German Empire Deutsches Kaiserreich
Olympic rings without rims Olympische Spiele
0Gold0 1912 Stockholm Mixed (Rasen)

Heinrich Georg Schomburgk (* 23. Juni 1885 in Connewitz[1]; † 26. März 1965 in Eppstein[2]) war ein deutscher Fußball- und Tennisspieler.

Heinrich Schomburgk war der Sohn des Leipziger Unternehmers Heinrich Georg Schomburgk und seiner Frau Doris Eugenie, geborene Heine, Tochter des Leipziger Industriepioniers Carl Erdmann Heine.[3]

Er gewann zusammen mit der Dresdnerin Dora Köring bei den Olympischen Spielen 1912 in Stockholm die Goldmedaille im Mixed. Für die Siegerehrung war Schomburgk bestens vorbereitet, er hatte eigens einen Zylinder dafür mitgenommen.

Deutsche Meistertitel errang er 1908 im Herrendoppel, 1913 im Herreneinzel und im gemischten Doppel (wieder mit Dora Köring) sowie 1922 im Herrendoppel und im gemischten Doppel (mit seiner Ehefrau Toni Schomburgk, geborene Mettenheimer[4]).[5]

In seiner erfolgreichsten Sportart, dem Tennis, war der Leipziger Sport-Club seine sportliche Heimat. Da Schomburgk sportlich sehr vielseitig war, spielte er neben Tennis zusammen mit seinem Bruder Wilhelm noch als Linksaußen Fußball beim VfB Leipzig, der damals zur Spitze im deutschen Fußball zählte. 1906 wurde er mit dem Verein dritter Deutscher Fußballmeister, ohne jedoch einen Einsatz bei der Endrunde absolviert zu haben.

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. lt. Heiratsregister Königstein i. Ts., 1920, Eintrag Nr. 1
  2. Sterberegister Eppstein i. Ts., 1965, Eintrag Nr. 29
  3. LVZ vom 27./28. Oktober 2012 S. 20
  4. Heiratsregister Königstein i. Ts., 1920, Eintrag Nr. 1
  5. Chronik des Leipziger SC (Tennis)


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