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Heinrich „Heini“ Kwiatkowski (* 16. Juli 1926 in Gelsenkirchen; † 23. Mai 2008 in Dortmund) war ein deutscher Fußballspieler und 1954 Fußballweltmeister.

Leben Bearbeiten

Kwiatkowski stammte aus Gelsenkirchen-Schalke, war Torwart und kam über Rot-Weiss Essen zu Borussia Dortmund. Er wurde mit der Mannschaft 1956, 1957 und 1963 Deutscher Meister, 1965 DFB-Pokalsieger und 1966 Europapokalsieger der Pokalsieger. Nach der Gründung der Bundesliga 1963 musste er aber bereits hinter Bernhard Wessel und vor allem dem späteren Nationaltorwart Hans Tilkowski zurückstehen. Daher kam er nur noch zu drei Einsätzen in der Bundesliga.

Er spielte zwischen 1954 und 1958 vier Mal für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft. Der Höhepunkt seiner Laufbahn war die WM in der Schweiz, wo er mit der Deutschen Nationalmannschaft Fußballweltmeister wurde (Einsatz als Debütant bei der 3:8-Niederlage gegen Ungarn in der Vorrunde der WM 1954). Später nahm er noch an der Fußball-Weltmeisterschaft 1958 in Schweden teil. Auch hier kam er wiederum in einem vergleichsweise bedeutungslosen Spiel zum Einsatz, dem Spiel um den dritten Platz gegen Frankreich. Bundestrainer Sepp Herberger stellte neben Kwiatkowski weitere Reservisten wie Alfred Kelbassa, Heinz Wewers, Hans Sturm oder Karl-Heinz Schnellinger auf, sodass am Ende eine 3:6-Niederlage stand. Nach diesem für ihn einmal mehr unbefriedigenden Einsatz bat Kwiatkowski den Bundestrainer, ihn künftig nicht mehr zu berufen. Kwiatkowski verweigerte 1954 als einziger Spieler des deutschen WM-Kaders die berüchtigten Vitaminspritzen. Er beendete 1966 seine Karriere als Spieler.

Kwiatkowski gehörte bis zu seinem Tod neben weiteren verdienten Spielern, unter anderem dem nur wenige Tage vor ihm verstorbenen Gerhard Cyliax, dem Ältestenrat von Borussia Dortmund an. Am 23. Mai 2008 erlag er im St. Josef-Seniorenheim in Dortmund-Derne einer schweren Krankheit.

Erfolge Bearbeiten

  • 1954: Weltmeister
  • 1956: Deutscher Meister
  • 1957: Deutscher Meister
  • 1963: Deutscher Meister
  • 1965: DFB-Pokalsieger
  • 1966: Europapokal der Pokalsieger

Weblinks Bearbeiten


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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