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Hans-Ulrich Grünberg (* 9. Januar 1956 in Schwerin) ist ein deutscher Schachspieler. 1981 wurde er Europameister im Fernschach.

Turnierschach Bearbeiten

Mit 8 Jahren erlernte er das Schachspiel. In den 1970er-Jahren gewann er je zweimal die DDR-Schülermeisterschaft und die DDR-Jugendmeisterschaft. 1980 und 1989 wurde er alleiniger Sieger der DDR-Meisterschaft der Herren, 1987 teilte er diesen Sieg mit Raj Tischbierek und Thomas Pähtz. Mehrfach wurde er zu Länderkämpfen der DDR berufen. 1990 nahm er noch mit der DDR an der Schacholympiade in Novi Sad teil.

Vor der Wende spielte er im Verein Buna Halle-Neustadt. 1990 wechselte er zum Münchener SC 1836 in die Schachbundesliga. 1994 stieg er mit dem PSV Duisburg in die 1. Bundesliga auf. 1996 heuerte er beim SC Pasing in der Oberliga Bayern an und stieg später mit dem Verein in die 2. Bundesliga auf. In der Saison 2005/06 spielte er beim PSV Rostock in der Oberliga Nord. Ende der 1990er-Jahre spielte er parallel in der österreichischen Mannschaftsmeisterschaft bei Schwarzach.

Seine Elo-Zahl beträgt 2428 (Stand: November 2009), die bisher höchste Elo-Zahl Grünbergs war 2530 im Juli 1991. Er trägt den Titel eines Internationalen Meisters.

Fernschach Bearbeiten

Obwohl er das Spielen am Brett bevorzugte, begann er 1970 mit Fernturnieren. Hier qualifizierte er sich durch Siege in Europaturnieren für die Teilnahme an der 16. Europa-Fernschachmeisterschaft, die er 1981 als Sieger mit 11 Siegen und 2 Remispartien beendete. Danach vertrat er noch die DDR im Finale der 10. Fernschacholympiade, später spielte er kaum noch Fernschach.

Privates Bearbeiten

Grünberg studierte in Halle von 1976 bis 1981 Mathematik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Weblinks Bearbeiten

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