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Hans-Joachim Hajo Nolten (* 8. Juni 1959 in Wassenberg (Nordrhein-Westfalen)) ist ein deutscher Tischtennisspieler. Er ist deutscher Meister im Doppel und siebenfacher deutscher Mannschaftsmeister mit Borussia Düsseldorf.

Jugend Bearbeiten

Nolten erzielte bereits in der Jugend zahlreiche Erfolge. So wurde er zusammen mit Ralf Wosik 1975 Vizeeuropameister im Doppel.

Weitere Jugenderfolge:

  • 1973 - Bundesranglistenturnier Schüler: Platz 1
  • 1973 - Internationale deutsche Meisterschaft: Platz 1 mit der Mannschaft
  • 1974 - Internationale deutsche Meisterschaft: Platz 1 mit der Mannschaft
  • 1974 - Bundesranglistenturnier Jugend: Platz 2
  • 1975 - Internationale deutsche Meisterschaft: Platz 1 im Doppel mit Ralf Wosik
  • 1975 - Nationale deutsche Jugend-Meisterschaft: Platz 1 im Doppel mit Ralf Wosik und im Mixed mit Birgit Lehr
  • 1975 - Bundesranglistenturnier Jugend: Platz 1
  • 1976 - Nationale deutsche Jugend-Meisterschaft: Platz 1 im Einzel und im Doppel mit Jörg Schirrmeister
  • 1976 - Bundesranglistenturnier Jugend: Platz 1

1976 hielt sich Nolten drei Monate lang in Schweden zu Trainingszwecken auf.[1]

Erwachsene national Bearbeiten

Bei den nationalen deutschen Meisterschaften spielte er meist mit Ralf Wosik im Doppel. Mit ihm wurde er 1980 deutscher Meister. 1978, 1979 und 1981 erreichten sie das Endspiel. Beim Bundesranglistenturnier wurde er 1979 Dritter.

Von 1973 bis 1981 spielte er bei Borussia Düsseldorf, mit der er siebenmal deutscher Meister wurde: 1974, 1975, 1978 bis 1982. Zudem gewann er mit Düsseldorf 1975, 1978 und 1979 den Deutschen Pokal.

1982 verließ er Borussia Düsseldorf weil er dort keine Möglichkeit hatte, im oberen Paarkreuz zu spielen.[2] In der Folge spielte er bei den Vereinen TTC Grünweiß Bad Hamm (1982/83), TuS Vahr-Bremen (1983/84), BG Steiner-Optik Bayreuth (1984-1987), TTC Jülich (1987-1989), Post Mühlheim (1989-1991), TTF Bad Honnef (1991-1997)[3] und TTC RW Gierath (Verbandsliga, ab 1997).[4] Parallel arbeitete er ab 1991 beim TTC Jülich als Trainer.[5]

In der nationalen Rangliste wurde er 1979 auf Platz 6 geführt.

Erwachsene international Bearbeiten

Von 1976 bis 1981 bestritt Nolten 18 Länderspiele. Erstmals wurde er im Februar 1976 in Hamburg gegen China eingesetzt, wo er seine beiden Spiele verlor.[6] Für die Teilnahme an Weltmeisterschaften wurde er 1979 und 1981 nominiert. 1978 bestritt er die Individualwettbewerbe der Europameisterschaft.

Privat Bearbeiten

Nolten hat eine Ausbildung als Steuerberater.[5] Seit 1999 arbeitet er als Controller bei der Tischtennisartikel-Firma Butterfly.[7] Im Juli 1990 heiratete er die Tischtennisnationalspielerin Margit Freiberg, mit der er zwei Kinder hat.[8] Die Nationalspielerin Katja Nolten ist Hajo Noltens Schwester.

Weblinks Bearbeiten

Quellen und Einzelnachweise Bearbeiten

  • Manfred Schäfer: Ein Spiel fürs Leben. 75 Jahre DTTB. (1925 - 2000). Herausgegeben vom Deutschen Tischtennis-Bund. DTTB, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3-00-005890-7, S. 122–202, 217.
  1. Zeitschrift DTS, 1976/24 S. 7
  2. Zeitschrift DTS, 1982/11 Ausgabe Süd-West S. 36
  3. Zeitschrift DTS, 1991/8 S. 22
  4. Zeitschrift DTS, 1998/2 S. 43
  5. 5,0 5,1 Zeitschrift DTS, 1991/3 S. 42
  6. Zeitschrift DTS, 1976/6 S. 24
  7. Zeitschrift tischtennis, 2005/2 S.9
  8. Zeitschrift DTS, 1990/9 S. 9 + 1998/2 S. 43


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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