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Jochen Abel
Personalia
Name Hans-Joachim Abel
Geburtstag 25. Juni 1952
Geburtsort Düsseldorf, 
Position Stürmer

Hans-Joachim „Jochen“ Abel (* 25. Juni 1952 in Düsseldorf) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler. Der Stürmer war vor allem bei Vereinen aus Nordrhein-Westfalen aktiv. In den 1970ern galt er als einer der bekanntesten Spieler des Ruhrgebiets.

Karriere Bearbeiten

Der gelernte KfZ-Mechaniker[1] Jochen Abel spielte zu Beginn seiner Laufbahn beim Bundesligisten Fortuna Düsseldorf.
Er wechselte dann in die damals drittklassige Verbandsliga zu Westfalia Herne. Bereits ein Jahr später gelang ihm mit Herne der Aufstieg in die 2. Bundesliga, Gruppe Nord. In dieser Liga absolvierte er für die Westfalia 73 Spiele mit 31 Toren. Er galt zu dieser Zeit als Liebling der Fans.

Im Oktober 1978 wechselte Abel zum Erstligisten VfL Bochum, bei dem er bis 1982 spielten sollte. In seiner ersten Saison erzielte er in 20 Spielen 15 Tore. Wie zuvor in Herne galt Abel beim VfL als Publikumsliebling. 1982 wechselte er zum FC Schalke 04, der jedoch ein Jahr später aus der Bundesliga abstieg. In der darauffolgenden Zweitliga-Saison hatte Jochen Abel mit 14 Toren zwar wesentlichen Anteil am direkten Wiederaufstieg des Vereins, eine komplizierte Rückenverletzung war jedoch mitverantwortlich dafür, dass sein Vertrag 1984 nicht verlängert wurde. Für ihn verpflichteten die Schalker Dieter Schatzschneider.

Insgesamt spielte Abel 183 Mal in der Bundesliga für Düsseldorf, Bochum und Schalke und erzielte dabei 70 Tore. Seine 60 Bundesligatore für Bochum bedeuten bis heute den Vereinsrekord. Zudem bestritt Abel je ein Spiel für die Deutsche B-Nationalmannschaft und die nationale Amateurauswahl[1].

Spezialität von Jochen Abel waren Elfmeter. In der 1. und 2. Bundesliga schoss er 22 Elfmeter (16 für den VfL Bochum) und verwandelte alle.[1] Dieser Rekord wurde in der Bundesliga bisher nicht übertroffen. Im Pokal hat Abel jedoch drei Elfmeter verschossen.

Jochen Abel lebt heute in Balzers in Liechtenstein.[2]

Erfolge Bearbeiten

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. 1,0 1,1 1,2 http://www.100-schalker-jahre.de/stichtag_040625_abel.php
  2. http://www.rp-online.de/public/article/duesseldorf-stadt/610712/Abel-Ein-Duesseldorfer-daheim-in-Liechtenstein.html


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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