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Hans-Jürgen Bombach (* 11. August 1945 in Wehrsdorf) ist ein deutscher Leichtathlet, der - für die DDR startend - Ende der 1960er bis Mitte der 1970er Jahre ein erfolgreicher Sprinter war. Sein größter Erfolg war die Bronzemedaille im 200-Meter-Lauf bei der Europameisterschaft 1974 (20,83 s). Eine weitere Bronzemedaille bei dieser Europameisterschaft gewann er mit der 4x100-Meter-Staffel der DDR (38,99 s; zusammen mit Manfred Kokot, Michael Droese und Siegfried Schenke).

Weitere Starts bei nationalen und internationalen HöhepunktenBearbeiten

  • 1969, Europameisterschaft: Platz 4 im 200-Meter-Lauf (21,0 s); Platz 5 in der 4x100-Meter-Staffel; im 100-Meter-Halbfinale ausgeschieden
  • 1971, Europameisterschaft: im 100-Meter-Halbfinale ausgeschieden; mit der 4x100-Meter-Staffel im Endlauf disqualifiziert
  • 1972, Olympische Spiele: im 100-Meter-Zwischenlauf ausgeschieden; Platz 5 mit der 4x100-Meter-Staffel der DDR
  • 1973, Europacup-Finale: Platz 2 im 200-Meter-Lauf (21,05 s); DDR-Meister im 100- und 200-Meter-Lauf
  • 1974: DDR-Meister im 200-Meter-Lauf

Am 20. Juli 1973 lief er in Dresden die 100 Meter in 10,0 Sekunden und stellte damit den bestehenden Europarekord ein. Einen Tag später, am 21. Juli 1973, stellte er in Dresden mit 20,2 Sekunden einen DDR-Rekord im 200-Meter-Lauf auf.

Hans-Jürgen Bombach startete für den SC Dynamo Berlin. In seiner aktiven Zeit war er 1,83 Meter groß und wog 75 kg.

en:Hans-Jürgen Bombach

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