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Halina Herrmann
Medaillenspiegel
AndrzejPiotrowski.i.zawodniczki
Halina Górecka (3. v. r.), 1964

Sprinterin

PolenFlag of Poland Polen
Olympische Sommerspiele
0Gold0 1964 Tokio 4 × 100 m
0Bronze0 1960 Rom 4 × 100 m

Halina Sylwia Herrmann (geb. Richter; bis zu ihrer Ausreise nach Deutschland Górecka) (* 4. Februar 1938 in Königshütte, Autonome Woiwodschaft Schlesien), ist eine ehemalige polnisch-deutsche Leichtathletin und Olympiasiegerin.

An Olympischen Spielen nahm sie erstmals 1956 in Melbourne teil. Dort scheiterte sie jedoch im 100-Meter-Lauf und mit der 4-mal-100-Meter-Staffel jeweils in der Vorrunde. Erfolgreicher verliefen für sie die Olympischen Spiele 1960 in Rom. Die polnische Staffel gewann in der Aufstellung Teresa Wieczorek, Barbara Janiszewska, Celina Jesionowska und Halina Górecka (unter ihrem Geburtsnamen Richter) die Bronzemedaille hinter den Mannschaften der Vereinigten Staaten und Deutschlands. Im 100- und 200-Meter-Lauf verpasste Górecka dagegen den Finaleinzug.

Ihre erfolgreichste Saison hatte sie 1964. Sie wurde polnische Meisterin über 100 m und 200 m. Bei den Olympischen Spiele 1964 in Tokio erlebte sie den Höhepunkt ihrer Laufbahn. Die polnische 4-mal-100-Meter-Staffel holte in der Aufstellung Teresa Ciepły (Wieczorek), Irena Kirszenstein, Halina Górecka und Ewa Kłobukowska den Titel in der Weltrekordzeit von 43,6 Sekunden. Im 100-Meter-Lauf belegte Górecka in 11,8 Sekunden den siebten Rang.

1965 floh sie aus Polen. Während eines Länderkampfs gegen Deutschland in Dortmund setzte sie sich von der polnischen Mannschaft ab und fand Unterschlupf bei ihrem Jugendfreund Reinhold Herrmann, den sie im folgenden Jahr heiratete. Bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt trat Górecka unter dem Namen Herrmann für die Bundesrepublik Deutschland an. Sie startete im 100- und 200-Meter-Lauf, schied jedoch jeweils in der Vorrunde aus.

Halina Górecka ist 1,67 m groß und hatte ein Wettkampfgewicht von 57 kg. Sie startete für die Leichtathletikabteilungen des AKS Chorzów (1953–1959) und von Górnik Zabrze (1960–1964) sowie für den ASV Köln (ab 1965).

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Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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