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Gustl Mayer (* 8. Mai 1936 in Frankfurt am Main als Günter Mayer) ist ein deutscher Jazzmusiker (Klarinette, Tenorsaxophon) und Redakteur.

Mayer lernte zunächst als Autodidakt Klarinette und studierte zwischen 1954 und 1956 am Hoch’schen Konservatorium. Er wechselte dann zum Tenorsaxophon und spielte in amerikanischen Soldatenclubs in Deutschland, Frankreich und Spanien. Zwischen 1963 und 1970 gehörte er als Nachfolger von Barney Wilen zu Waldi Heidepriems New Jazz Group Freiburg. In der gleichen Zeit spielte er bei Emil Mangelsdorff und wirkte auch an Rundfunk- und Fernsehaufnahmen mit Chet Baker, Claus Ogerman oder Jimmy Smith mit. In den frühen siebziger Jahren spielte er in der Rockjazz-Gruppe From von Klaus Göbel, anschließend auch in der Sound Constellation mit Volker Kriegel und bei Günter Lenz.

Mayer war zu dieser Zeit hauptberuflich im Polizeidienst beziehungsweise als Archivar und später als Redakteur beim Hessischen Rundfunk tätig. 1978 gründete er seine eigene Gruppe Jazz Stampede, mit der er auf den Festivals in Frankfurt, Burghausen, Basel und Hannover auftrat. Auch hauptberuflich wendete er sich ab 1986 dem Jazz zu, da er nun als Fernsehredakteur (bis 1994) die 54-teilige Reihe Swing-Raritäten zusammenstellte und moderierte. 1985 gründete er die Frankfurt Swing All Stars (Deutscher Schallplattenpreis 1988 für Jive at Five). Seit den 1990ern trat er auf Jazzkreuzfahrten auf, auf denen er mit amerikanischen Stars wie Blue Mitchell, Barney Kessel oder Jimmy Woode zusammenspielte. 1996 nahm er in New York City das Album Jubilee All Stars: When Legend Get Together mit Clark Terry, Harry Sweets Edison und Red Holloway auf. Ferner spielte er mit der hr-Bigband unter Kurt Bong, der Bigband von Paul Kuhn und dem Supertrio von Dirk Raufeisen und Charly Antolini.

Orientierte sich Mayer um 1970 am Spiel eines Charles Lloyd, so fand er später zu seinem eigenen Ausdruck in einem „modernen Swing“. Er ist zudem als Juror für Jugend jazzt tätig.

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