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Der Gewerkschaftsbund der Angestellten (GDA) war von 1920 bis 1933 ein Dachverband liberaler Angestellten-Gewerkschaften in der Weimarer Republik.

Der GDA war freiheitlich-demokratisch und national orientiert. Seine Mitglieder setzten sich hauptsächlich aus dem gemäßigt-mittelständischen Milieu zusammen, welches vornehmlich aus kaufmännischen und Büroangestellten bestand. In seiner Satzung wurde die Fortführung einer aggressiven Standespolitik, die anti-sozialistische Position und der gehobene mittelständische Charakter der Angestellten betont. Er existierte mit schwankenden Mitgliederzahlen (275.352 Mitglieder, Stand 1926) bis zu seiner Auflösung zu Beginn des Nationalsozialismus.

Literatur Bearbeiten

  • Hans-Jürgen Priamus: Angestellte und Demokratie – Geschichte und Gesellschaft. Stuttgart 1979.
  • Günther Schulz: Die Angestellten seit dem 19. Jahrhundert. München 2000.
  • Hans Speier: Die Angestellten vor dem Nationalsozialismus – Ein Beitrag zum Verständnis der deutschen Sozialstruktur 1918-1933. Göttingen 1977
  • Erich Gierke (Hrsg.): Zur Geschichte der Angestellten-Gewerkschaften, aus: Schriftenreihe der „Freiheit“, Heft 1, Berlin o.J
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