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Info icon 002  Die nachfolgend beschriebene Vereinigung ist nicht mehr aktiv und hat sich mittlerweile aufgelöst.


Der Germanische Sprachverein war einer der kleineren, weniger einflussreichen deutschen Sprachvereine. Über den Verein heißt es in der „Festschrift“[1] zum fünfjährigen Vereinsbestehen:

„Der Germanische Sprachverein [...] ward in Wien am 20. April 1933 am 44. Geburtstage des Führers gegründet, um dessen hohem Lebenswerke, der Erneuerung des deutschen Volkes, durch lebensgebundene (rassenbiologische) Sprachpflege zu dienen.“

Vorsitzender und Vereinsgründer[1] war der Wiener Hochschullehrer Karl Tekusch, der letzte Obmann des Wiener Zweigs des Allgemeinen Deutschen Sprachvereins (1936-1943) und spätere erste Obmann dessen Nachfolgevereins, des Vereins Muttersprache Wien. Der genaue Zeitpunkt der Auflösung des Germanischen Sprachvereins ist nicht bekannt.

Publikationen Bearbeiten

Neben der bereits oben genannten „Festschrift“[1] gab der Verein in unregelmäßigen Abständen sogenannte „Denkschriften“ heraus. Beispielhaft genannt seien hier die „Denkschrift über vergleichende germanische und indogermanische Sprach- und Volkstumspflege“ [2] und die „Denkschrift über die Ziele der Sprachechtheit“.[3]

In seiner Funktion als Obmann des Germanischen Sprachvereins meldete Tekusch sich gelegentlich in den Publikationen des Allgemeinen Deutschen Sprachvereins[4] zu Wort.

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. 1,0 1,1 1,2 Festschrift zum 49. Geburtstage des Führers und zur fünften Wiederkehr des Tages der Gründung des Vereins am 44. Geburtstage des Führers 20. April 1933 - 20. April 1938. Verlegt vom Germanischen Sprachverein Wien, Barichgasse 4, Wien 3, Prof. Dr. Karl Tekusch, 20. April 1938.
  2. Denkschrift über vergleichende germanische und indogermanische Sprach- und Volkstumspflege. Verlegt vom Germanischen Sprachverein Wien, Barichgasse 4, Wien 3, Prof. Dr. Karl Tekusch, 1. Juli 1935.
  3. Denkschrift über die Ziele der Sprachechtheit. Verlegt vom Germanischen Sprachverein Wien, Barichgasse 4, Wien 3, Prof. Dr. Karl Tekusch, ohne Jahresangabe.
  4. vgl. z.B. Wissenschaftliche Beihefte zur Zeitschrift des Deutschen Sprachvereins, Reihe 7, Heft 50, 1. Januar 1938, S. 1-12.

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