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Gerhard Siedl (* 22. März 1929 in München; † 9. Mai 1998 ebenda) war ein deutscher Fußballnationalspieler.

Nationalmannschaft Bearbeiten

Siedl bestritt für die Nationalmannschaft des Saarlands 16 Spiele, in denen er vier Tore schoss, und für die westdeutsche Nationalmannschaft sechs Spiele in Angriff 1957 und Mittelfeld 1959, in denen er drei Tore schoss. Er galt als technisch versiert, aber trainingsfaul, und wurde häufig auf der linken Seite eingesetzt.

Vereinsfußball Bearbeiten

Er begann seine Karriere beim FC Bayern München, wechselte dann zu Borussia Neunkirchen, um anschließend wieder zu den Münchnern zurückzukehren.

Die nächste Station war dann 1. FC Saarbrücken, für den er von 1953 bis 1956 spielte und in 94 Oberligaspielen 42 Tore schoss. Unter den 94 Spielen waren zwei Spiele beim Europapokal der Landesmeister. Als Angehöriger des Karlsruher SC bestritt er seine ersten Länderspiele für Deutschland, denen die restlichen vier wieder für FC Bayern München folgten. Sowohl mit Karlsruhe als auch mit Bayern München konnte er dabei den DFB-Pokal gewinnen. Siedl ließ seine Karriere dann beim FC Basel, in Alkmaar, bei SV Austria Salzburg und FC Dornbirn 1913 ausklingen.

Gerhard Siedl war später Bandagist in einem orthopädischen Fachgeschäft (schon sein Großvater hatte diesen Beruf).

Sein Enkel ist der Musiker und Autor Jochen Siedl

Weblinks Bearbeiten

QuelleBearbeiten

  • Kicker Edition, 100 Jahre Deutsche Länderspiele, 2008


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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