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Georg Schulze (* 28. März 1866 in Leetze, jetzt Ortsteil von Kuhfelde; † 3. Oktober 1955 in Diesdorf) war ein deutscher Arzt. Bekannt wurde er vor allem als Begründer des 1911 gegründeten Freilichtmuseums Diesdorf in der Altmark, eines der ältesten deutschen Freilichtmuseen.[1]

Schulze war Sohn eines Landwirts. Er praktizierte von 1893 bis ins hohe Lebensalter als Landarzt in Diesdorf.[1][2]

Er verfasste zudem etliche Fachbeiträge.

Man verlieh ihm den Ehrentitel „Sanitätsrat“. Nach ihm ist seit 2002 die Grundschule Dr. Georg Schulze in Diesdorf benannt.[2]

Georg Schulzes Grab befindet sich auf dem Friedhof Diesdorf, wo sich auch seine Gattin Eleonore Schulze, geboren Leskür (1874–1957), beigesetzt wurde.[3]

Veröffentlichungen (Auswahl) Bearbeiten

  • Der altmärkische Bauernhof in Diesdorf, in: Heimatbuch, Beiträge zur altmärkischen Heimatkunde, Band 2, Gardelegen 1938.
  • Die altmärkische Bauernkost, 1938.

Literatur Bearbeiten

  • Schulze, Georg (1866–1955). In: Helmut Gäde: Auf dem Felde der Aehre. Landwirtschaftliches Kulturerbe in Deutschland. Docupoint Verlag, 2004, S. 294. ISBN 3-938-14213-8
  • Ernst Block: "Doktors Vaoders" und Begründer des Freilichtmuseums Diesdorf, in: Gardelegener Volksstimme : amtlicher Anzeiger des Altmarkkreises Salzwedel ; Gardelegener Kreisanzeiger, Kalbe-Rundschau 2003, 114 (19. Mai), T. IV, S. 4.

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. 1,0 1,1 Gudrun Schneegaß: Eine Laudatio für Dr. Georg Schulze und sein Lebenswerk. Volksstimme, 17. Mai 2011.
  2. 2,0 2,1 Alexander Walter: Hommage an "Doktors Vadder" alias Georg Schulze. Volksstimme, 4. Oktober 2012.
  3. Grabsteine von Georg und Eleonore Schulze, grabsteine.genealogy.net.


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