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Galatasaray Istanbul
Galatasaray SK
Basisdaten
Name Galatasaray Spor Kulübü
Sitz Istanbul
Gründung 20. Oktober 1905
Farben Rot-Gelb
Präsident Adnan Polat
Website galatasaray.org
Erste Mannschaft
Trainer Gheorghe Hagi
Spielstätte Türk Telekom Arena
Plätze 52.650
Liga Turkcell Süper Lig
2009/10 3. Platz
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Heim
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Auswärts
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Galatasaray Istanbul (offiziell: Galatasaray Spor Kulübü, deutsch: Sportklub Galatasaray) ist ein türkischer Sportverein aus Istanbul. Mit 17 türkischen Meisterschaften und 14 Pokalsiegen ist er der erfolgreichste und beliebteste [1] Fußballverein in der Türkei. Einmalig als türkische Mannschaft ist der Gewinn des UEFA-Pokals und UEFA Super Cup im Jahr 2000.

Seit 1959 gehört Galatasaray Istanbul ununterbrochen der Süper Lig an.

Galatasaray Istanbul hat außer Fußball viele andere Sportarten zu bieten: Volleyball, Wasserball, Schwimmen, Rudern, Pferdesport, Leichtathletik, Bridge, Segeln, Judo, Rollstuhlbasketball und Superleague Formula. Außerdem verfügt der Verein - von Kindergärten bis zur Universität - über zahlreiche Bildungseinrichtungen, sowie Fußballschulen im gesamten Land. Neben der erfolgreichen Fußballmannschaft sind auch die Basketballmannschaft, Galatasaray Café Crown und die Wasserballmannschaft von Galatasaray bekannt.

Im Volksmund und von den Fans wird die Mannschaft oft Aslanlar (die Löwen) oder Cim Bom (Aussprache: dschimm bomm; Betonung auf Bom, wobei hier die Herkunft dieses Slogans nicht ganz klar ist) genannt. Im deutschsprachigen Raum hat sich die Bezeichnung „Galatasaray Istanbul“ eingebürgert, die jedoch in der Türkei in dieser Form nicht verwendet wird.

Galatasaray hat laut offizieller Homepage mit dem Stand von Ende Dezember 2009 15.281 Mitglieder [2]

Geschichte Bearbeiten

Gründung Bearbeiten

Founder Ali Sami Yen

Erster Präsident und Mitbegründer, Ali Sami Yen

Ähnlich wie das Galatasaray-Gymnasium trägt auch das Fußballteam die Eigenschaft, im türkischen Sport so etwas wie ein Pionier zu sein. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der noch in den Kinderschuhen steckende türkische Fußball wenig mehr als ein loses Ballspiel ohne jegliche Regeln. Überhaupt wurden die ersten Fußballvereine von Ausländern gegründet, wie der 1901 entstandene "Kadiköy Football Club", ins Leben gerufen von Engländern und Griechen, die in Konstantinopel lebten. Doch nur kurze Zeit später spaltete sich die Mannschaft aufgrund mehrerer Streitigkeiten in weitere Teams. Zunächst hatten aber alle den Charakter von Zusammenschlüssen der Minderheiten gemein, die untereinander Spiele austrugen. Zu den Zuschauern bei diesen Partien gehörten Schüler des Galatasaray-Gymnasiums, welche aber vom Ablauf der Spiele enttäuscht waren und daher den Entschluss fassten, den Grundstein für einen eigenen Verein zu legen.

Erster Präsident und Mitbegründer, Ali Sami Yen formulierte den Satz: Unser Ziel ist es, zusammen zu spielen wie die Engländer, eine Farbe und einen Namen zu besitzen und die nicht-türkischen Mannschaften zu schlagen. Nach intensiver Namensuche einigte man sich auf Galatasaray, welcher während eines Spiels mit einem griechischen Verein aufgekommen sein soll, als das Publikum nach dem 2:0-Sieg der Studenten rief „Herren von Galatasaray!“. Der Name Galatasaray bedeutet übersetzt Palast von Galata. Galata ist ein Viertel des Istanbuler Stadtteils Beyoğlu.

Da es im Osmanischen Reich 1905 aber noch kein Gesetz gab, welches eine Registrierung möglich gemacht hätte, blieb man zunächst inoffiziell. Die offizielle Registrierung erfolgte 1912, als eine solche Richtlinie eingeführt wurde.

Inoffizielle Gründer (1905)

  • 1. Ali Sami Yen
  • 2. Asım Sonumut
  • 3. Emin Bülent Serdaroğlu
  • 4. Celal İbrahim
  • 5. B. Nikolof
  • 6. Milo Bakiş
  • 7. Pol Bakiş
  • 8. Bekir Sıtkı Bircan
  • 9. Tahsin Nahit
  • 10. Reşat Şirvanizade
  • 11. Hüseyin Hüsnü
  • 12. Refik Cevdet Kalpakçıoğlu
  • 13. Abidin Daver

Offizielle Gründer (1912)

  • 1. Ali Sami Yen
  • 2. Asım Sonumut
  • 3. Emin Bülent Serdaroğlu
  • 4. Celal İbrahim
  • 5. Bekir Sıtkı Bircan
  • 6. Reşat Şirvanizade
  • 7. Refik Cevdet Kalpakçıoğlu
  • 8. Abidin Daver

Vereinsfarben Bearbeiten

Datei:Galatasaray Old Logo.svg

Am Anfang waren die Vereinsfarben rot und weiß, inspiriert von der türkischen Flagge. Da die Regierung damals aber noch repressiv auftrat, fühlte man sich schon bald unkomfortabel, weswegen die Farben geändert wurden in eine Kombination aus gelb und schwarz. Aber auch diese Version konnte sich nicht halten und so kam man zu den jetzigen Farben, gelb und rot. Ali Sami Yen erzählt dazu Folgendes: Nachdem wir viele Orte besucht hatten, kamen wir zum Geschäft von Yanko dem Fetten in Bahcekapi und wir sahen zwei elegante Kleider aus Wollstoff. Eines war schön und dunkelrot nahe einer Art purpur braun und das andere war ein dickes gelbes, welches Spuren von orange trug. Der Geschäftsinheber kombinierte die beiden Kleider mit einer unglaublichen Handbewegung. Es erschien eine Breite, ähnlich der Farbe, welche den Kopf und den Nacken eines Distelfinks bedeckt. Es war, als würden wir Farbenspiele im Feuer beobachten. Wir stellten uns eine Breite rot-gelben Feuers über unserem Team vor und dachten, dass es uns von Sieg zu Sieg tragen würde. Und das tat es auch.

1980er-Jahre Bearbeiten

Saison Platz Tore Punkte
Saison 1979/80 8. Platz 28:26 29
Saison 1980/81 3. Platz 28:25 34
Saison 1981/82 11. Platz 26:26 32
Saison 1982/83 3. Platz 50:33 44
Saison 1983/84 3. Platz 54:29 44
Saison 1984/85 6. Platz 34:28 36
Saison 1985/86 2. Platz 57:20 56
Saison 1986/87 1. Platz 55:24 54
Saison 1987/88 1. Platz 89:35 90
Saison 1988/89 3. Platz 76:31 69
grün unterlegt: Gewinn der türkischen Meisterschaft

Galatasaray Istanbul beendete seine erste Saison in den 1980er-Jahren mit einem 8. Platz, in dieser Saison wurden mit Coşkun Özarı, Turgay Şeren und Tamer Kaptan, drei Trainer innerhalb einer Saison gekündigt. Zur Saison 80/81 übernahm mit Brian Birch wieder ein ausländischer Trainer das Kommando. Mit ihm wurde das Team Dritter und man gewann den Pokal des Türkischen Sportjournalisten-Vereins. Die Amtszeit von Birch nahm in der Saison 81/82 bereits nach 10 Spielen ein Ende. Özkan Sümer wurde sein Nachfolger und er beendete die Spielzeit mit seiner Mannschaft auf dem 11. Platz. Trotz der schlechten Platzierung in der Liga wurde man im gleichen Jahr türkischer Pokalsieger und Gewinner des Präsidenten-Pokales.

In den nächsten beiden Spielzeiten 82/83 und 83/84 holten die Rot-Gelben keinen Pokal. Zur Saison 84/85 verpflichtete Galatasaray Jupp Derwall. Derwall sollte den Traditionsklub wieder zum Meister machen. Er revolutionierte auch den Klub, vor seiner Verpflichtung hatte er Bedingungen: Es sollte auf dem Trainingsgelände ein Rasenspielfeld zur Verfügung stehen und der Vorstand sollte Geld in die Jugendarbeit investieren. Nach seinem Wechsel holte Derwall aus Deutschland noch Rüdiger Abramczik und Erdal Keser in die Mannschaft. In seinem ersten Jahr wurde das Team Sechster, jedoch wurde die Mannschaft türkischer Pokalsieger und Premierminister-Pokalsieger.

Die Saison 85/86 beendete Galatasaray ohne Niederlage, diese Leistung reichte trotzdem nicht für den Meistertitel. Beşiktaş Istanbul hatte ebenfalls wie Galatasaray 56 Punkte, jedoch das bessere Torverhältnis und somit wurde Gala punktgleich mit dem Meister zum Vizemeister. Ein Jahr nach dieser verpassten Meisterschaft wurde Galatasaray nach 14 Jahren in der Spielzeit 86/87 türkischer Meister. Nach dem Gewinn der Meisterschaft verließ Jupp Derwall Galatasaray, sein Nachfolger wurde sein Co-Trainer Mustafa Denizli. Mit Denizli konnte die Mannschaft die Meisterschaft verteidigen. Tanju Çolak stellt mit 39 Toren einen neuen Torschützenrekord auf.

Derwall1

Jupp Derwall gehört zu den wichtigsten Trainern in der Vereinsgeschichte Galatasarays

In der Saison 1988/89 stand Galatasaray als bisher einzige türkische Mannschaft im Europäischen Pokal der Landesmeister im Halbfinale. Unvergessen für alle Fans bleibt hierbei der spektakuläre Einzug ins Viertelfinale. Im Achtelfinale traf der Verein auf den Schweizer Club Neuchâtel Xamax. Das Hinspiel in der Schweiz verlor man mit 0:3. Das Unmögliche geschah dann am 9. November 1988 beim Rückspiel in Istanbul, wo man die Schweizer mit 5:0 bezwang und somit ins Viertelfinale einzog.

Im Viertelfinale trafen die Istanbuler auf den französischen Meister AS Monaco. Die Monegassen galten mit Stars wie George Weah als großer Favorit. Vollkommen überraschend gewannen die Türken jedoch im Hinspiel im Stade Louis II mit 1:0 nach einem Kopfballtor von Tanju Çolak, das durch eine Flanke von Cevat Prekazi vorbereitet wurde. In der Folge vergaben die Gastgeber unzählige Chancen und scheiterten an Torwart Zoran Simović. Das Rückspiel wurde aufgrund einer Strafe, die über Galatasaray verhängt worden war, in Köln ausgetragen. In Monaco herrschte Freude darüber, nicht in die "Hölle" des Ali-Sami-Yen-Stadions zu müssen, - allerdings ahnte niemand, dass die Atmosphäre in Köln fast noch euphorischer war. Das Rückspiel wurde mit einem 1:1 beendet. Im Halbfinale scheiterte man dann am späteren Zweiten Steaua Bukarest mit 1:1 und 1:4.

1990er-Jahre Bearbeiten

Saison Platz Tore Punkte
Saison 1989/90 4. Platz 59:26 63
Saison 1990/91 2. Platz 63:31 64
Saison 1991/92 3. Platz 54:35 60
Saison 1992/93 1. Platz 74:21 66
Saison 1993/94 1. Platz 67:28 70
Saison 1994/95 3. Platz 76:38 69
Saison 1995/96 4. Platz 67:38 68
Saison 1996/97 1. Platz 90:30 82
Saison 1997/98 1. Platz 86:43 75
Saison 1998/99 1. Platz 85:30 78
grün unterlegt: Gewinn der türkischen Meisterschaft

1990 kündigte Siggi Held sein Amt als Trainer Galatasarays. Galatasaray brachte Mustafa Denizli, Helds Vorgänger zurück. Denizli gewann mit seiner Mannschaft 1991 den türkischen Pokal, in der Meisterschaft wurde das Team Vizemeister. In seinem zweiten Jahr reichte es zu keinem Titel. Ein Grund dafür war der Wechsel von Tanju Çolak zu Fenerbahçe Istanbul. Sein Fehlen machte sich bemerkbar. Bester Torschütze für Galatasaray war der Pole Roman Kosecki mit 15 Toren.

Denizli verließ nach zwei Spielzeiten Gala und es kam Karl-Heinz Feldkamp. Feldkamp holte in dieser Saison Falko Götz vom 1. FC Köln und verpflichtete einen damals 20jährigen Stürmer, sein Name war Hakan Şükür. Feldkamp baute eine neue Mannschaft auf. Spieler wie Bülent Korkmaz, Tugay Kerimoğlu, Arif Erdem, Okan Buruk und Hakan Şükür wurden zu Stammspielern. Am Ende der Saison wurde Galatasaray türkischer Meister und nationaler Pokalsieger. Bester Torschütze war für Galatasaray in der Liga Şükür mit 19 Toren.

Feldkamp verließ trotz des großen Erfolges den Verein. Reiner Hollmann kam an die Spitze des Teams. Hollmann wurde mit Gala in der Saison 1993/94 Meister. Hollmann verließ wie Feldkamp nach nur einer Saison Istanbul. Die nächsten Spielzeiten waren zuerst Reinhard Saftig und der Schotte Graeme Souness Trainer der Rot-Gelben. Saftig blieb in der Saison 1994/95 ohne Titel. Souness gewann 1996 den türkischen Pokal. Nach dem Sieg im Finale des türkischen Pokals gegen Fenerbahçe Istanbul platzierte Souness eine Galatasaray-Fahne inmitten des Spielfelds des Fenerbahçe-Stadions und provozierte somit die gegnerischen Fans. Seit dieser Aktion genießt der Schotte einen Heldenstatus bei den Galatasaray-Fans.

1996 übernahm nach vier Jahren mit Fatih Terim wieder ein Türke die Mannschaft. Terim, ehemaliger Spieler Galatasarays, schaffte es als Spieler nie die Meisterschaft mit Galatasaray Istanbul zu gewinnen. Als Trainer schaffte er es mit seinen Spielern von 1997 bis 2000 viermal hintereinander die türkische Meisterschaft zu gewinnen. Dies gelang bisher noch keiner anderen türkischen Mannschaft. Während der Amtszeit Terims verpflichtete man internationale Spieler wie zum Beispiel Gheorghe Hagi, Cláudio Taffarel, Adrian Ilie und Gheorghe Popescu.

Das neue Jahrtausend Bearbeiten

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Die historisch schwerwiegendste Saison 1999-2000 begannen die Türken nach dem 3. nationalen Meistertitel in Folge in der Champions League in einer Gruppe mit Hertha BSC, FC Chelsea und AC Mailand. Nach fünf Spieltagen waren vier Punkte errungen, das letzte Spiel um den Einzug in den UEFA-Pokal fand im Ali-Sami-Yen-Stadion gegen die Mailänder statt, die tabellenmäßig in der besseren Situation waren und daher besiegt werden mussten. In einem spannenden Match, das Galatasaray gleich zweimal drehen musste gewann Cimbom durch ein Elfmetertor von Ümit Davala in der Nachspielzeit mit 3:2.

Im UEFA-Pokal wurde in der 3. Runde als Gegner FC Bologna zugelost (1:1 (A), 2:1 (H)), es folgten Borussia Dortmund (2:0 (A), 0:0 (H)), Real Mallorca (4:1 (A), 2:1 (H))und Leeds United (2:0 (H), 2:2 (A)).

Das Finale fand im Kopenhagen Parken Stadion am 17. Mai 2000 statt, der Endspielgegner war der FC Arsenal. Beide Seiten fanden gut ins Spiel, auch wenn es sehr von Taktik geprägt war, kamen vor allem die Türken zu guten Chancen durch Hakan Sükür und Arif Erdem, auf der anderen Seite wurden Marc Overmars und Thierry Henry gefährlich. Nach 90 Minuten stand es aber immer noch 0:0, so dass die Verlängerung herhalten musste. Gleich zu Beginn gab es für Galatasaray mit der roten Karte für Spielmacher Gheorghe Hagi den ersten großen Schock, die Partie musste in Unterzahl weitergespielt werden. Dem folgte aber ein noch viel größerer, als plötzlich Henry völlig freistehend den Ball ins Tor köpfte, der aber von Torwart Cláudio Taffarel von der Linie gerettet wurde. Der brasilianische Nationaltorhüter verletzte sich bei dem Manöver, avancierte aber gleichzeitig zum Mann des Spiels. Als es auch nach 120 Minuten Unentschieden stand, folgte das Elfmeterschießen, bei dem auf englischer Seite sowohl Davor Šuker als auch Kapitän

Datei:Supercopa de Europa.JPG

Patrick Vieira vergaben, auf türkischer Seite trafen alle Schützen. Das Elfmeterschießen endete mit einem 4:1 für Galatasaray und der erste Europapokaltriumph einer türkischen Mannschaft war somit unter Dach und Fach. Zwar stimmt es, das Fenerbahce Istanbul in den 60er Jahren den Balkanpokal gewonnen hat, allerdings wird dieser Bewerb offiziell nicht mehr anerkannt und wurde vor längerem stillgelegt. Somit ist die Behauptung, Galatasaray sei einziger türkischer Europapokalsieger durchaus haltbar, auch wenn Kayserispor 2006 den UI-Cup gewann. Ebenfalls erwähnenswert ist die Tatsache, dass der europäische Erfolg vielen von Galatasarays Spielern eine Fortsetzung ihrer Karriere im Ausland bei zum Teil weltberühmten Vereinen ermöglichte (Hakan Şükür zu Inter Mailand, Tugay Kerimoğlu zu Glasgow Rangers usw.).

Vor dem Start der Saison 2000/01 übernahm Mircea Lucescu die Mannschaft und Galatasaray Istanbul verpflichtete mit Mario Jardel (16. Mio Euro Ablöse) den teuersten Spieler der Vereinsgeschichte. Im August traf man im Stade Louis II in Monaco auf den Champions League-Sieger Real Madrid im Rahmen des Spiels um den UEFA Super Cup. Zunächst gingen die Türken durch einen Elfmeter in Führung, der von Neuzugang Mario Jardel verwertet wurde, die Spanier glichen aber kurz vor Schluss ebenfalls per Strafstoß durch Raúl aus. Nach Ende des Matches ging es in die Golden Goal Phase, in der Jardel seinem Ruf als "Real-Schreck" alle Ehre machte, als er nach einer Hereingabe von Fatih Akyel das 2:1 schoss und seinem neuen Arbeitgeber die zweite internationale Trophäe verschaffte. Im weiteren Verlauf der Saison traf Galatasaray erneut auf Real Madrid. Dieses Mal im Viertelfinale der UEFA Champions League. Das Heimspiel im Ali Sami Yen gewann Galatasaray mit 3:2, im Santiago Bernabeu gab es jedoch eine klare 0:3 Niederlage für die Türken. Die Saison 2000/01 endete für Galatasaray titellos. In der Liga wurde man Vizemeister im türkischen Pokal schieden sie im Finale aus. Am Ende der Spielzeit verließen Ümit Davala, Hakan Ünsal, Okan Buruk, Emre Belözoğlu, Mario Jardel, Gheorghe Popescu und Cláudio Taffarel alle Galatasaray und spielten weiter im Ausland. Der Spielmacher Gheorghe Hagi beendete seine Karriere.

Zur Saison 2001/02 verpflichtete Gala unter anderem Ümit Karan, Faryd Mondragon, Berkant Göktan und Ayhan Akman. Die Meisterschaft gewann Galatasaray mit einem drei Punktevorsprung vor Fenerbahce. In der Champions League schieden die Rot-Gelben in der 2. Gruppenphase aus. Am Ende der Saison verließ Lucescu das Team. Lucescus Nachfolger war gleichzeitig sein Vorgänger, Fatih Terim. Neben Terim kehrte sein Torschütze Hakan Şükür zurück an den Bosporus.

Saison Platz Tore Punkte
Saison 1999/00 1. Platz 77:23 79
Saison 2000/01 2. Platz 77:35 73
Saison 2001/02 1. Platz 75:31 78
Saison 2002/03 2. Platz 61:27 77
Saison 2003/04 6. Platz 56:47 54
Saison 2004/05 3. Platz 64:25 76
Saison 2005/06 1. Platz 82:34 83
Saison 2006/07 3. Platz 58:37 56
Saison 2007/08 1. Platz 64:23 79
Saison 2008/09 5. Platz 57:39 61
grün unterlegt: Gewinn der türkischen Meisterschaft

Terim, der erfolgreichste Trainer Galatasarays, übernahm wieder die Mannschaft, jedoch ohne Erfolg. In der ersten Saison wurde Terim Vizemeister, in der darauffolgenden Saison nur 6. Platz. Die Folge war, dass Galatasaray in der Saison 2004/05 an keinem europäischen Wettbewerb teilnahm. Im nationalen Pokal sowie in der Champions League schied man in beiden Jahren früh aus. Der Verein zog die Konsequenz und feuerte Fatih Terim.

Der ehemalige Mittelfeldspieler Gheorghe Hagi übernahm drei Jahre nach seinem Karriereende bei Gala die Position des Trainers. Hagi verpflichtete in der Winterpause der Saison 2004/05 Franck Ribéry. Der Franzose war zu diesem Zeitpunkt noch für viele unbekannt, deshalb war für viele dieser Transfer nicht von großer Bedeutung. Ribéry machte in der Liga aber vor allem im türkischen Pokalfinale gegen den Erzrivalen Fenerbahce Istanbul auf sich aufmerksam. Mit einem Tor und einer Torvorlage hatte der linke Mittelfeldspieler großen Anteil am 5:1 Sieg gegen die Blau-Gelben. Aufgrund der finanziellen Probleme konnte Galatasaray seinen Spielern nicht ihre Gehälter zahlen. Ribéry löste somit seinen Vertrag bei Galatasaray auf und wechselte zu Olympique Marseille. Galatasaray konnte auch in der Saison 2004/05 nicht die Meisterschaft gewinnen und wurde am Ende Dritter. Hagi trat durch Probleme zwischen ihm und dem Vorstand als Trainer zurück. Seit dem Erfolg aus dem Jahr 2000 blieb bei Gala kein Trainer länger als zwei Jahre.

Eric Gerets übernahm die Truppe vor Saisonbeginn 2005/06. Für den Belgier begann die Saison alles andere als gut. Im UEFA-Pokal schied man bereits frühzeitig in der 1. Runde gegen den norwegischen Klub Tromsø IL aus. Gerets stand unter Druck und musste die Spielzeit als Meister beenden. Gerets wurde mit seinem Team am Ende der Saison türkischer Meister. Es war der erste Titel nach vier meisterlosen Jahren. Als Titelverteidiger enttäuschte das Team 2006/07. Mit einem schlechten 3. Platz trat Gerets nach zwei Saisons zurück.

Galatasaray entschied sich den Kader zu erneuern und brachte mit Karl-Heinz Feldkamp einen erfahrenen Trainer zurück zu Galatasaray. Feldkamp sollte neue junge Spieler ins Team integrieren. Galatasaray holte in dieser Saison international bekannte Spieler wie Lincoln vom FC Schalke 04, Shabani Nonda und Tobias Linderoth nach Istanbul. Es kamen auch türkische Spieler aus Deutschland in die Feldkamp-Elf z.B. Barış Özbek, Serkan Çalık beide von Rot-Weiss Essen und Volkan Yaman sowie Hakan Balta. Mit der Mischung aus alt und jung wurde Galatasaray Meister, jedoch ohne Feldkamp. Feldkamp kündigte sechs Spieltage vor Ende der Meisterschaft seine Arbeit als Trainer. Die letzten sechs Spiele übernahm sein Co-Trainer Cevat Güler. Während dieser Spielzeit begann der lang ersehnte Baubeginn der neuen Arena Galatasarays. Die Türk Telekom Arena wird ab der Saison 2010/11 das neue Stadion des Traditionsklubs werden. Hakan Şükür beendete am Ende der Saison seine Karriere.

Der türkische Rekordmeister setzte weiter auf deutsche Tugenden und verpflichtete Michael Skibbe der zuvor bei Bayer 04 Leverkusen entlassen wurde. Skibbe selbst war in der Saison davor für das Ausscheiden Galatasarays im UEFA-Pokal verantwortlich. Seine Elf besiegte in der BayArena die Türken mit 5:1. Galatasaray verpflichtete in dieser Saison bekannte Spieler wie zum Beispiel Milan Baros und Harry Kewell. Vor Saisonbeginn gewann die Mannschaft zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den türkischen Supercup, Ende November kam es zur überraschend Rückkehr von Karl-Heinz Feldkamp. Kalli kam nicht als Trainer zurück, sondern als technischer Direktor. Am 23. Februar 2009 wurde Skibbe entlassen, eine 2:5 Heim-Niederlage gegen Kocaelispor war der Auslöser. Ein Tag nach dem Spiel und der Entlassung von Skibbe stand mit Bülent Korkmaz bereits der Nachfolger fest. Korkmaz konnte die Saison nicht mehr retten und der Vorjahresmeister wurde Fünfter.

2010er-Jahre Bearbeiten

Saison Platz Tore Punkte
Saison 2009/10 3. Platz 61:35 64
grün unterlegt: Gewinn der türkischen Meisterschaft

Bülent Korkmaz kündigte seine Arbeit als Trainer. Frank Rijkaard wurde neuer Trainer Galatasarays. Er war der erste niederländische Trainer in der Vereinsgeschichte. Trotz der Verpflichtung von Rijkaard und Johan Neeskens als Co-Trainer wurde Galatasaray hinter Bursaspor und Fenerbahçe Istanbul Dritter in der Meisterschaft. In der UEFA Europa League schied Galatasaray im Sechzehntelfinale gegen den späteren Wettbewerbssieger Atlético Madrid aus und im türkischen Pokal flog Gala im Viertelfinale gegen Antalyaspor raus. Die Saison 2010/11 startete schlecht für die Rot-Gelben, nach acht Spieltagen war die Mannschaft mit vier Siegen und vier Niederlagen im Mittelfeld der Süper Lig. Vorher schied Galatasaray bereits frühzeitig gegen Karpaty Lwiw aus der UEFA Europa League aus. Nach einer 2:4 Heimniederlage gegen MKE Ankaragücü zog der Verein Konsequenzen. Frank Rijkaard und sein Co-Trainer Johan Neeskens wurden entlassen.

Rijkaards Nachfolger wurde der ehemalige Spielmacher Galatasarays Gheorghe Hagi. Hagi übernimmt zum zweiten mal den Trainerposten. Sein Co-Trainer ist Tugay Kerimoğlu. Am 15. Januar 2011 wurde im Rahmen eines Freundschaftsspieles gegen Ajax Amsterdam die Türk Telekom Arena eröffnet. Vier Tage vorher wurde gegen Beypazarı Şekerspor das letzte Spiel im Ali-Sami-Yen-Stadion ausgetragen.

Rivalität Bearbeiten

Fenerbahçe Istanbul ist Galatasarays größter Widersacher. Wenn diese beiden Teams aufeinandertreffen (mindestens zweimal jährlich), spricht man vom "Interkontinentalen Derby" (türkisch: Kıtalar Arası Derbi; Galatasaray befindet sich im europäischen Stadtteil Beyoğlu, Fenerbahce im asiatischen Kadıköy), dem größten Derby der Türkei. Das erste Spiel zwischen diesen beiden Mannschaften wurde am 17. Januar 1909 ausgetragen, Galatasaray gewann mit 2:0. Fenerbahçe hat mehr Siege bei den Spielen der beiden untereinander vorzuweisen, Galatasaray hingegen hat am 12. Februar 1911 7:0 in Unterzahl auf Fenerbahçes Gelände einen höheren Sieg davon getragen, was jedoch als Amateurspiel statt eines Ligaspiels gewertet wird, da der türkische Fußballverband erst 1923 gegründet wurde. Für diese historisch nicht belegte Feindschaft ist kein relevanter Grund bekannt, außer vielleicht der Tatsache, dass die Heimat beider Teams Istanbul ist. Ansonsten entbehren die Spannungen jedweder Grundlage: keine religiösen wie beim Old Firm, auch keine politischen wie bei FC Barcelona und Real Madrid. Es bleibt trotz allem ein Fakt, dass vor allem die türkischen Medien viel dazu beigetragen haben.

Weitere Rivalen sind Beşiktaş Istanbul, das sich eher in einer Sonderstellung sieht, sowie Trabzonspor welches aber seit den 1970er Jahren Fenerbahçe als großen Gegner hat.

Derby-Bilanz gegen Fenerbahçe Istanbul Bearbeiten

Nach dem 362. Istanbuler Stadtderby sieht die Bilanz wie folgt aus:[3]

  • Galatasaray-Siege: 116 (Heim: 76, Auswärts: 40)
  • Remis: 110
  • Fenerbahçe-Siege: 136 (Heim: 107, Auswärts: 30)

Die meisten Spiele für Galatasaray gegen Fenerbahçe

Die meisten Tore für Galatasaray gegen Fenerbahçe

Erfolge Bearbeiten

National Bearbeiten

Datei:Kupalar.JPG

Türkische Meisterschaft: 17 (Rekord mit Fenerbahce, seit 2008)

Türkischer Vizemeister: 9

  • 1959, 1961, 1966, 1975, 1979, 1986, 1991, 2001, 2003

Dritter Tabellenplatz: 16 (Rekord)

  • 1960, 1964, 1965, 1967, 1968, 1976, 1978, 1981, 1983, 1984, 1989, 1992, 1995, 2005, 2007, 2010

Türkischer Pokal (Türkiye Kupası): 14 (Rekord, seit 1964)

  • 1963, 1964, 1965, 1966, 1973, 1976, 1982, 1985, 1991, 1993, 1996, 1999, 2000, 2005

Türkischer Pokalfinalist: 5

  • 1969, 1980, 1994, 1995, 1998
GS-Finishing-Positions

Endplatzierungen seit der Saison 1959

Türkischer Supercupsieger (Türkiye Süper Kupası): 1

Pokal des Türkischen Sportjournalisten-Vereins (TSYD Kupası): 12

  • 1963, 1966, 1967, 1970, 1977, 1981, 1987, 1991, 1992, 1997, 1998, 1999

Präsident Pokal (Cumhurbaşkanlığı Kupası): 10 (Rekord)

  • 1966, 1969, 1972, 1982, 1987, 1988, 1991, 1993, 1996, 1997

Double: 5

  • 1963, 1973, 1993, 1999, 2000

Premierminister Pokal (Başbakanlık Kupası): 5

  • 1974, 1978, 1985, 1989, 1994

International Bearbeiten

UEFA-Pokal: 1

UEFA Super Cup: 1

  • 2000

Triple: 1

  • 2000

Europapokal der Landesmeister

Europapokal der Pokalsieger

UEFA Champions League

Stadien Bearbeiten

Vor 1964 Bearbeiten

In den ersten Jahren der Klubgeschichte gab es in Istanbul kein Stadion, in dem Galatasaray Istanbul seine Spiele austragen hätte können. Das erste Stadion, das Taksim-Stadion wurde 1921 eröffnet. Es war die erste Heimstätte für Galatasaray sowie Beşiktaş Istanbul und Fenerbahçe Istanbul. Dort trug Galatasaray seine Partien bis 1939 aus. Im Jahr 1940 wurde das Stadion abgerissen.

Galatasaray plante danach ein eigenständiges und zu jenem Zeitpunkt modernes Stadion zu errichten. Bis zur Eröffnung des Ali-Sami-Yen-Stadions im Jahr 1964 spielte Galalatasaray im Inönü-Stadion.

Ali-Sami-Yen-Stadion (1964 bis 2011) Bearbeiten

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Innenansicht des Stadions

Das Ali-Sami-Yen-Stadion ist das Heimstadion von Galatasaray Istanbul. Das Stadion befindet sich im Istanbuler Stadtteil Mecidiyeköy und wurde am 20. Dezember 1964 mit der Partie Türkei gegen Bulgarien eröffnet. Das Stadion wurde nach dem Mitgründer und gleichzeitig erstem Vereinspräsidenten Ali Sami Yen benannt. Das Stadion besitzt aktuell eine Kapazität von 24.000 Sitzplätzen,[4] jedoch erreichte man im Jahr 1987 im Ligaspiel gegen Eskişehirspor eine Zuschauerzahl von 39.000. Dies ist bis heute das höchst besuchteste Spiel in der Geschichte des Stadions. Die eigenen Fans nennen das Stadion auch Cehennem (Hölle).

Atatürk-Olympiastadion (2003 bis 2004) Bearbeiten

Datei:Atatürk Olympic Stadium Istanbul.jpg


Aufgrund von Sanierungsarbeiten im Ali-Sami-Yen-Stadion, spielte Galatasaray in der Saison 2003/04 seine Heimspiele im Atatürk-Olympiastadion. Das Stadion besitzt eine Kapazität von 76.092 Sitzplätzen und ist somit das größte Stadion in der Türkei. Es befindet sich westlich von Istanbul in Ikitelli. Wegen der schlechten An- und Abreise wurde der Verein für diese Übergangslösung von vielen Klubs kritisiert. In der Saison 2004/05 spielten die Rot-Gelben wieder ihrer Heimspiele im Ali Sami Yen.

Galatasaray spielte 2006/07 seine UEFA Champions League-Heimspiele im Atatürk-Olympiastadion. Gala wollte die große Kapazität nutzen, da das eigene Stadion mit knapp über 20.000 Plätzen weitaus kleiner war als das Olympiastadion und somit mit mehr Unterstützung zu rechnen war. Außerdem machte der Klub mehr Einnahmen durch den höheren Ticketverkauf.

Türk Telekom Arena (Seit 2011) Bearbeiten

Die Türk Telekom Arena soll ab der Rückrunde der Saison 2010/11 das neue Heimstadion Galatasarays werden.[5] Der Baubeginn der neuen Arena war der 14. Dezember 2007 und die Eröffnung war der 15. Januar 2011[6] vorgesehen. Galatasaray Istanbul spielte im Eröffnungsspiel gegen Ajax Amsterdam. Die Arena sollte bereits ein Jahr vorher fertig sein, jedoch traf die Weltwirtschaftskrise auch dieses Projekt, weshalb der Bau der Arena vom März 2009 bis Oktober 2009 gestoppt werden musste. Das Stadion ist eines der modernsten in der Türkei, es bietet Platz für 52.650 Zuschauer. Galatasaray Istanbul pachtet das Stadion für 49 Jahre, der Eigentümer des Stadion ist die Gençlik ve Spor Genel Müdürlüğü.

Das türkische Telekommunikationsunternehmen Türk Telekom erwirbt das Namensrecht des Stadions für 10 Jahre,[7] der eigentliche Name der Arena lautet Aslantepe.

Einrichtungen Bearbeiten

Galatasaray Museum Bearbeiten

Das Galatasaray Museum wurde im Jahr 1905 von Ali Sami Yen gegründet. Der Standort des Museums war bis zum 15. Mai 1919 in Kalamış (Istanbul). Ali Sami Yen befürchtete nach dem Ersten Weltkrieg, dass zu der Zeit alle Pokale, Trikots, Fotografien, Dokumente und Medaillen vom Staat beschlagnahmt werden könnten, daher wurden die Gegenstände im Galatasaray-Gymnasium untergebracht. Das Galatasaray-Museum ist das erste Sportmuseum seiner Art, welches in der Türkei eröffnet wurde.

Im Museum befinden sich ca. 3000 Pokale sowie Fotografien von Mustafa Kemal Atatürk und anderen wichtigen Staatsmännern der Türkei und Europas. Zudem findet der Besucher Waffen und Schwerter aus dem Ersten Weltkrieg: ungefähr 200 Schüler des Galatasaray-Gymnasiums haben damals am Krieg teilgenommen, ein Grossteil von ihnen fiel.

Wenn die neue Türk Telekom Arena fertiggestellt worden ist, zieht das Museum dort hin.

Trainingsgelände Bearbeiten

Florya Metin Oktay

Ein Teil des Trainingsgeländes

Das Trainingsgelände von Galatasaray das Florya Metin Oktay Tesisleri wurde nach dem Spieler Metin Oktay benannt. Er war vor Hakan Şükür der beste Torschütze der Vereinsgeschichte. Oktay starb 1991 nach einem Autounfall, weshalb das Trainingsgelände nach ihm benannt wurde. Florya (Istanbul) ist der Ortsteil indem sich die Anlage befindet. Die Größe des Geländes beträgt 80 Hektar, dort befinden sich das Vereinsheim, 4 Fußballfelder, ein eigener Bereich für die Fußballjugend, Fußballinternat und Sporthallen für die Abteilung Basketball und Volleyball. Eines der Fußballfelder wurde nach dem verstorbenen Trainer Jupp Derwall benannt.

Galatasaray Island 2

Galatasaray-Insel

Galatasaray TV Bearbeiten

Galatasaray TV ist der eigene Fernsehsender des Vereins. Am 15. Januar 2007 ging mit Hilfe der Doğan Yayın Holding auf Sendung. Es wird rund um die Uhr sendet. Das Programm umfasst tagesaktuelle Nachrichten aus dem Verein und der Welt des Fußballs, Live-Bilder vom Mannschaftstraining, die Ausstrahlung von Fußballklassikern vergangener Jahre, Reportagen und Porträts. Die Spiele der zweiten Mannschaft werden live übertragen. Die Spiele der A-Mannschaft in der türkischen Süper Lig werden nicht live übertragen, jedoch wird das Spiel live berichtet. Am 28. Mai 2009 wurde der Vertrag mit der Doğan Yayın Holding aufgelöst. Galatasaray TV ist seitdem nur auf Digiturk empfangbar.

Galatasaray-Insel Bearbeiten

Die Galatasaray-Insel oder Kuruçeşme-Insel ist eine Insel die sich im Bosporus; Istanbul befindet. Die Insel wurde im Jahr 1957 vom damaligen Galatasaray-Präsidenten Sadık Giz erworben und für die Vereinsmitglieder sowie Wasserballmannschaft bis 1968 zu Verfügung gestellt. Die Insel hat eine größe von 165 m² und wurde von 2002 bis 2007 renoviert. Auf der Insel gibt es drei Restaurants, einen Nachtclub, eine Bar und einen Schwimmbecken nach olympischen Kriterien.

Aktuelle Saison Bearbeiten

Aktueller Kader Bearbeiten

Kader der Saison 2010/11
Nr. Spieler Nat. Geburtsdatum bei GS seit vorheriger Verein Süperligspiele Süperligtore
Torhüter
1 Aykut Erçetin TürkeFlag of Turkey 1982-09-1414. September 1982 2002 VfB Stuttgart II 36 0
12 Emirhan Ergün TürkeFlag of Turkey 1990-02-1818. Februar 1990 2010 eigene Jugend 0 0
86 Ufuk Ceylan TürkeFlag of Turkey 1986-06-2323. Juni 1986 2009 Manisaspor 40 0
87 Róbinson Zapata Flag of Colombia Kolumbien 1978-09-3030. September 1978 2011 Steaua Bukarest 2 0
Abwehr
2 Lucas Neill Flag of Australia Australien/NordireUlster Banner 1978-03-099. März 1978 2010 FC Everton 32 1
3 Çağlar Birinci TürkeFlag of Turkey 1985-10-022. Oktober 1985 2010 Denizlispor 76 2
5 Gökhan Zan TürkeFlag of Turkey 1981-09-077. September 1981 2009 Beşiktaş Istanbul 119 5
6 Emiliano Insúa ArgentinierFlag of Argentina/SpanierFlag of Spain 1989-01-077. Januar 1989 2010 FC Liverpool 12 0
22 Hakan Balta TürkeFlag of Turkey/DeutscherFlag of Germany 1983-03-2323. März 1983 2007 Manisaspor 158 15
23 Serkan Kurtuluş TürkeFlag of Turkey 1990-01-011. Januar 1990 2008 Bursaspor 26 0
55 Sabri Sarıoğlu TürkeFlag of Turkey 1984-07-2626. Juli 1984 2002 eigene Jugend 202 12
76 Servet Çetin TurkeiFlag of Turkey 1981-03-1717. März 1981 2007 Sivasspor 231 17
Mittelfeld
7 Aydın Yılmaz TürkeFlag of Turkey 1988-01-2929. Januar 1988 2005 eigene Jugend 68 2
8 Barış Özbek DeutscherFlag of Germany/TürkeFlag of Turkey 1986-09-1414. September 1986 2007 Rot-Weiss Essen 88 7
10 Arda Turan Captain sports TürkeFlag of Turkey 1987-01-3030. Januar 1987 2004 eigene Jugend 134 28
16 Mustafa Sarp TürkeFlag of Turkey 1980-11-055. November 1980 2009 Bursaspor 173 17
18 Ayhan Akman TürkeFlag of Turkey 1977-02-2323. Februar 1977 2001 Beşiktaş Istanbul 390 49
19 Lorik Cana Flag of Albania Albanien 1982-07-2727. Juli 1982 2010 AFC Sunderland 16 1
21 Zvjezdan Misimović* BosnierFlag of Bosnia and Herzegovina/DeutscherFlag of Germany 1982-06-055. Juni 1982 2010 VfL Wolfsburg 9 0
25 Yekta Kurtuluş TürkeFlag of Turkey 1985-12-1111. Dezember 1985 2011 Kasımpaşaspor 65 7
27 Emmanuel Culio ArgentinierFlag of Argentina 1984-08-3030. August 1984 2011 CFR Cluj 4 0
52 Emre Çolak TürkeFlag of Turkey 1991-05-2020. Mai 1991 2010 eigene Jugend 16 1
80 Kazım Kazım TürkeFlag of Turkey 1986-08-2626. August 1986 2011 Fenerbahçe Istanbul 70 5
99 Harry Kewell Flag of Australia Australien/EngländerFlag of England 1978-09-2222. September 1978 2008 FC Liverpool 57 21
Sturm
15 Milan Baroš TschecheFlag of the Czech Republic 1981-10-2828. Oktober 1981 2008 Olympique Lyon 58 38
20 Juan Pablo Pino Flag of Colombia Kolumbien 1987-03-3030. März 1987 2010 AS Monaco 13 2
28 Bogdan Stancu RumäneFlag of Romania 1987-06-2828. Juni 1987 2011 Steaua Bukarest 4 1
66 Anıl Dilaver TürkeFlag of Turkey 1990-11-2020. November 1990 2010 eigene Jugend 2 1
Stand der Spielerstatistiken: 12. Februar 2011
  • Zvjezdan Misimović ist seit dem 18. November 2010 suspendiert und trainiert mit der Zweiten Mannschaft.

Transfers der Saison 2010/11 Bearbeiten

Zugänge

Sommer 2010

Winter 2011

Abgänge

Sommer 2010

Winter 2011

Trainer- und Betreuerstab Bearbeiten

Name Funktion
TurkeiFlag of Turkey Adnan Sezgin Sportdirektor
RumänienFlag of Romania Gheorghe Hagi Trainer
TurkeiFlag of Turkey Tugay Kerimoğlu Co-Trainer
RumänienFlag of Romania Bogdan Vintila Co-Trainer
TurkeiFlag of Turkey Nezih Ali Boloğlu Torwarttrainer
ItalienFlag of Italy Giovanni Melchiorre Konditionstrainer

Trikots 2010/11 Bearbeiten

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Heim
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Auswärts
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Alternativ-Trikot

Traditionellerweise tragen die Spieler Galatasarays rot-gelbe Trikots, meist mit roten oder weißen Hosen und roten Stutzen. Die Auswärtstrikots sind oftmals weiß mit weißen Hosen und weißen Stutzen. Teilweise wurden die weißen Auswärtstrikots aber auch als Ausweichtrikots genutzt.

In der Saison 2010/11 hat Galatasaray drei verschiedene Trikots. Zu den standardmäßigen rot-gelben und weißen kommt noch das Alternativ-Outfit in rosa.

Trikotsponsoren und Ausrüster Bearbeiten

Jahre Trikotsponsor
1979–1982 Telefunken
1982–1983 MEBan
1983–1985 Telefunken
1985–1986 Denizcilik Bankası
1986–1992 Türk Bank
1992–1995 Show TV
1995–1997 VakıfBank
1997–1998 Bank Ekspres
1998–2000 Marshall
2000–2001 Telsim
2001–2004 Aria
2004–2009 Avea
2009– Türk Telekom
Jahre Ausrüster
1989–1992 Adidas
1992–1995 Umbro
1995–2001 Adidas
2001–2002 Lotto
2002–2005 Umbro
2005–2011 [8] Adidas
2011–[9] Nike

Siehe auch Bearbeiten

Einzelnachweis Bearbeiten

  1. Türkiye'nin Taraftar Haritasi
  2. Mitgliederzahl
  3. Stastik zwischen Galatasaray gegen Fenerbahce
  4. Ali Sami Yen Stadyumu auf galatasaray.org
  5. Ein Symbol Istanbuls
  6. Türk Telekom Arena Ajax Maçıyla Açılıyor
  7. Türk Telekom erwirbt Namensrechte des Aslantepe Stadions
  8. Galatasaray löst Vertrag mit Adidas auf. gazetetfutbol.de, 25. Januar 2011, abgerufen am 25. Januar 2011.
  9. Galatasaray Nike'la beş yıllığına anlaştı. sabah, 10. Februar 2011, abgerufen am 11. Februar 2011 (Skriptfehler).

Weblinks Bearbeiten

ang:Galatasaray

ast:Galatasaray az:Qalatasaray İdman Klubu bat-smg:Galatasaray



cy:Galatasaray S.K. da:Galatasaray diq:Galatasaray

en:Galatasaray S.K.

es:Galatasaray Spor Kulübü



fo:Galatasaray

ga:Galatasaray



io:Galatasaray

it:Galatasaray Spor Kulübü ja:ガラタサライ kaa:Galatasaray

ku:Yaneya werzişê ya Galatasarayê

lb:Galatasaray


nap:Galatasaray nds:Galatasaray




ru:Галатасарай scn:Galatasaray sco:Galatasaray


sq:Galatasaray


tet:Galatasaray


ug:گالاتا ساراي


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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