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Disambig mirror 2 Dieser Artikel beschreibt die Fußball-Weltmeisterschaften der Männer; zu der Weltmeisterschaft der Frauen siehe Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen; zu weiteren Fußball-Weltmeisterschaften siehe Fußball-Weltmeisterschaft (Begriffsklärung).
Fußball-Weltmeisterschaft
FIFA Logo(2010).svgVorlage:InfoboxFußballwettbwerb/Wartung/Logoformat
Voller Name FIFA World Cup
Verband FIFA
Erstaustragung 1930
Mannschaften 32
Spielmodus Rundenturnier (8 Gruppen à 4 Teams) /
K.-o.-System (ab Achtelfinale)
Titelträger SpanienFlag of Spain Spanien
Rekordsieger BrasilienFlag of Brazil Brasilien (5 Siege)
Rekordspieler DeutscherFlag of Germany Lothar Matthäus (25 Spiele)
Rekordtorschütze BrasilianerFlag of Brazil Ronaldo (15 Tore)
Website www.fifa.comVorlage:InfoboxFußballwettbwerb/Wartung/Webseite
Datei:Bundesarchiv Bild 183-N0106-0009, Fußball-WM, neuer FIFA-Weltpokal.jpg

Die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer, offiziell FIFA World Cup oder FIFA Fussball-Weltmeisterschaft, ist ein Fußballturnier für Nationalmannschaften, bei dem alle vier Jahre der Fußball-Weltmeister ermittelt wird. Veranstalter ist der Weltfußballverband FIFA. Die Endrunde – eine ca. vierwöchige Veranstaltung – gilt nach den Olympischen Spielen als das bedeutendste Sportereignis der Welt. Amtierender Weltmeister ist Spanien. Die Endrunde der letzten Fußball-Weltmeisterschaft 2010 wurde in Südafrika ausgetragen, die Endrunde der folgenden Fußball-Weltmeisterschaft 2014 wird in Brasilien stattfinden.

Regelwerk Bearbeiten

Offizielle Bezeichnung Bearbeiten

Die offizielle deutschsprachige Schreibweise der Fußball-Weltmeisterschaft ist FIFA Fussball-Weltmeisterschaft. Dabei wird die Schweizer Schreibweise ohne ß verwendet. Der Weltfußballverband FIFA hat seinen Hauptsitz in Zürich, Schweiz.

Vergabeverfahren zum Austragungsort Bearbeiten

World cup hosts 20101202

Bisherige Gastgeber der WM:
hellgrün 1x, dunkelgrün 2x

Über den Austragungsort einer Fußball-Weltmeisterschaft entscheidet der Exekutiv-Ausschuss der FIFA. Bei Stimmengleichheit zählt die Stimme des FIFA-Präsidenten doppelt. Seit dem Jahr 1958 fanden alle Fußball-Weltmeisterschaften immer abwechselnd in Europa und einem anderen Kontinent statt.[1]

Im Jahr 2000 beschloss die FIFA ein so genanntes Rotationsverfahren, demzufolge Weltmeisterschaften ab 2010 im regelmäßigen Wechsel zwischen den sechs Kontinentalverbänden stattfinden werden. Dieses Verfahren wurde 2007 durch das Exekutivkomitee wieder abgeschafft. Ausgeschlossen sind nur die Kontinentalverbände, in welchen die letzten beiden Weltmeisterschaften stattgefunden haben. Für die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 bedeutete dies, dass Länder aus dem Afrikanischen Fußballverband und dem Südamerikanischen Fußballverband als Gastgeber ausgeschlossen waren.[2] Am 19. Dezember 2008 beschloss das FIFA-Exekutivkommittee auf seiner Sitzung in Tokio, die WM 2018 und die WM 2022 gleichzeitig zu vergeben.[3]

Qualifikation Bearbeiten

Um an der Endrunde der Fußball-Weltmeisterschaft teilnehmen zu dürfen, muss die Nationalmannschaft eines beliebigen Landes sich über die Vorrunde qualifizieren (mit Ausnahme des Gastgeberlandes, das automatisch bei der Endrunde startberechtigt ist). Bei den Endrunden von 1938 bis einschließlich 2002 war neben dem Gastgeberland auch der amtierende Weltmeister automatisch startberechtigt.

In der Qualifikation treten alle von der FIFA anerkannten Mannschaften gegeneinander an. Die Qualifikation wird in jedem der Kontinentalverbände separat ausgetragen. Jedem Kontinentalverband steht eine bestimmte Anzahl an Teilnehmern zu. Außerdem werden einige Teilnehmer in interkontinentalen Begegnungen ermittelt.

Der Modus in den Qualifikationsturnieren ist von Kontinent zu Kontinent unterschiedlich. So spielen in der südamerikanischen Zone alle zehn Nationalmannschaften in einer Gruppe. Die vier besten Teams der Gruppe sind für die Endrunde qualifiziert, während die fünftplatzierte Nationalmannschaft in Relegationsspielen gegen einen nordamerikanischen Vertreter um einen weiteren Startplatz spielt. In den anderen Kontinentalverbänden werden die Teilnehmer auch in Gruppenspielen oder im K.-o.-System ermittelt.

Endrunde Bearbeiten

Die qualifizierten Mannschaften spielen mit dem vorher bestimmten Gastgeberland in einem ca. vier Wochen dauernden Wettstreit um den Titel des Weltmeisters, welcher alle vier Jahre vergeben wird. Der Modus der Endrunde wurde im Lauf der Geschichte mehrfach verändert. Frühere Modi sind weiter unten beschrieben. Der aktuell gültige Modus ist seit 1998 im Einsatz.

In der ersten Turnierphase (Gruppenphase) sind die Mannschaften nach dem Zufallsprinzip in mehrere Gruppen mit jeweils vier Mannschaften unterteilt, wobei einige Mannschaften nach gewissen Kriterien (Gastgeber, Weltmeister, FIFA-Rangliste) gesetzt und die anderen Mannschaften aus vorwiegend regional orientierten Lostöpfen gezogen werden. Dadurch soll verhindert werden, dass in der Gruppenphase bereits die Turnierfavoriten aufeinander treffen oder eine Gruppe nur aus Nationalmannschaften eines Kontinents besteht.

Jedes Team hat in der Gruppenphase drei Spiele gegen seine Gruppengegner zu bestreiten. Jeder Sieg bringt seit 1994 drei Punkte (vorher 2), ein Unentschieden bringt einen Punkt, und eine Niederlage bringt keinen Punkt ein. Die beiden punktschwächsten Mannschaften scheiden nach den drei Spielen aus. Besteht Punktegleichheit, wird nach verschiedenen Kriterien der Bessere ermittelt. Erstes Kriterium ist die Tordifferenz. Sollte diese gleich sein, kommt als Nächstes die Anzahl der in allen Gruppenspielen erzielten Tore zum Tragen. Danach entscheidet der direkte Vergleich der punktgleichen Mannschaften (vgl. Art. 31 Nr. 5 der FIFA-Regeln für die FIFA WM 2006[4]).

In den kommenden Phasen gilt das K.-o.-System, d.h. es kommt nur der Sieger in die jeweils nächste Runde. Steht es nach Ablauf der regulären, 90-minütigen Spielzeit Unentschieden, geht das Spiel in die Verlängerung. Für die Entscheidung in der Verlängerung war zwischenzeitlich eine Regelung mit Golden Goal im Einsatz. Seit der WM 2006 findet die Verlängerung wieder in klassischer Form statt. Die beiden Teams spielen zweimal 15 Minuten, unterbrochen von einer kurzen Pause. Die Mannschaft, die in der Verlängerung mehr Tore erzielt, hat gewonnen. Sollte nach der Verlängerung immer noch kein Sieger feststehen, muss das Elfmeterschießen entscheiden.

Nachdem in der Gruppenphase ein Teil (derzeit die Hälfte) der Mannschaften ausgeschieden sind, verbleiben 16 Teams, die in den Achtelfinalspielen um ein Weiterkommen kämpfen. Dabei spielt jeder Gruppenerste gegen den Gruppenzweiten einer anderen Gruppe. Die Sieger der Achtelfinals bestreiten eines von vier Spielen, die als Viertelfinale bezeichnet werden. Die vier Sieger dieser Partien dürfen in eines von zwei Halbfinalen einziehen.

Die beiden Verlierer der Halbfinalspiele bestreiten das Spiel um den dritten Platz der WM, welches am Vorabend des Finalspiels stattfindet und auch als „Kleines Finale“ bezeichnet wird. Das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft ist eines der prestigeträchtigsten, beliebtesten und sicherlich auch schwersten sportlichen Ereignisse, die ein Fußballspieler erleben kann. Das Siegerteam des Finalspiels bekommt den Pokal und darf sich für vier Jahre Weltmeister nennen.

Geschichte Bearbeiten

Vorgeschichte Bearbeiten

Die Zeit des organisierten Fußballs begann 1863 mit der Gründung der englischen Football Association in London. Zu diesem Zeitpunkt war das britische Empire die einflussreichste Nation der Welt, es hatte auf der gesamten Welt seine Stützpunkte und britische Schiffe waren in jedem Hafen zu finden. Diese historische Besonderheit war die Grundlage für die weltweite Verbreitung der englischen Fußballregeln innerhalb einer Generation. Die ersten Spiele außerhalb der Britischen Inseln wurden in Seehäfen von britischen Matrosen organisiert.

Während des ausgehenden 19. Jahrhunderts wurden in Europa und Amerika viele Nationalverbände gegründet, was erstmals die Organisation internationaler Begegnungen ermöglichte. Das erste Spiel zwischen Vertretern nationaler Verbände fand am 30. November 1872 auf dem Hamilton Crescent, im heutigen Glasgower Stadtteil Partick zwischen Schottland und England statt, die Begegnung endete torlos.

Der 21. Mai 1904 war ein weiterer Meilenstein der Fußballgeschichte. An diesem Tag wurde im französischen Verbandshaus die FIFA gegründet und damit ein nationales Denken verhindert. Dennoch sollte es viele Jahrzehnte dauern, bis die amerikanischen Verbände einen bedeutenden Einfluss auf die von den europäischen Verbänden geprägte Politik der FIFA nehmen konnten.

Im Juli 1905 fand der zweite FIFA-Kongress statt, und der Niederländer Carl Anton Willem Hirschmann machte den Vorschlag einer Weltmeisterschaft. Für diese rein europäische Veranstaltung hatte er bereits einen Spielplan erstellt, Austragungsland sollte die Schweiz sein. Die Kongressteilnehmer waren begeistert, aber vielen Worten folgten keine Taten.

Bis zur ersten Fußball-WM 1930 in Uruguay dienten die Olympischen Spiele als eine Art Ersatz-WM.

Aus Sicht der Olympia-Verantwortlichen war Fußball für die Spiele ungeeignet, da es sich nicht um eine Wettkampfsportart, sondern nur um ein Spiel handelte, und sie betrachteten diese Sportart als Showeinlage. 1896 war Fußball nicht im olympischen Programm, und vier Jahre später in Paris waren nur Frankreich, Belgien und England anwesend. 1904 in St. Louis traten drei nordamerikanische Mannschaften gegeneinander an.

Ein Glücksfall für die Zukunft des internationalen Fußballs war die Vergabe der Spiele an London 1908. Im Heimatland des Fußballs konnte man eine professionelle Organisation erwarten. Neben England stellten die Verbände aus Dänemark, Schweden und den Niederlanden eine Mannschaft auf. Frankreich schickte sogar zwei Teams in die britische Hauptstadt. Sieger wurden überzeugend die Engländer, die im Finale Dänemark, die damals stärkste Mannschaft Kontinentaleuropas, besiegten. 1912 nahmen bereits 13 Mannschaften am olympischen Fußballturnier teil. Die Finalbegegnung wiederholte sich, mit einem 4:2 konnten die Engländer erneut die Goldmedaille erringen.

1920 war Antwerpen der Mittelpunkt der Fußballwelt, und 14 Mannschaften kämpften um den Olympiasieg. Im Finale standen sich Belgien und die Tschechoslowakei gegenüber. Während des Spiels fühlten sich die Tschechoslowaken vom Schiedsrichter benachteiligt und verließen das Spielfeld, Belgien wurde zum Sieger erklärt.

Die Olympischen Spiele 1924 wurden zum ersten Weltturnier des Fußballs. Neben den Europäern schickte Ägypten ein Team. Ebenfalls dabei war eine US-amerikanische Auswahl, die allerdings zum Großteil aus europäischen Einwanderern bestand, sowie das Team aus Uruguay. Die zuerst vollkommen unbekannten Südamerikaner ließen die Zuschauer Fußball von einem anderen Kontinent erleben. Bis 1924 waren die Südamerikaner unter sich geblieben, und hatten einen viel dynamischeren Fußball entwickelt als er in Europa gepflegt wurde. Gleich die erste Begegnung der „Urus“ gegen Jugoslawien war ein Fußballfest, sie kontrollierten das Spiel und nutzten spätestens ab dem siebten Tor ihre Ballkontrolle für Showeinlagen. Ihre Überlegenheit hatte über das gesamte Turnier Bestand und zeigte der Welt, was zu erwarten war. Im Finale besiegt Uruguay vor einer Kulisse von 60.000 Zuschauern die Schweiz mit 3:0.

Das olympische Turnier von 1928 kann als eine Art Generalprobe für die erste Fußball-Weltmeisterschaft bezeichnen werden. Die überzeugende Vorstellung südamerikanischen Fußballs vier Jahren zuvor führte dazu, dass vor den Spielen viele Mannschaften aus Südamerika zu Gastspielen in Europa eingeladen wurden. Das Fußballfieber hatte Europa erfasst und führte erstmals sogar zum Einsatz von Sonderzügen. Die Olympiateilnehmer mussten Amateure sein, was zur Absage einiger wichtiger Länder führte. Obwohl viele Spieler aus Südamerika für ihre Gastauftritte Geld kassiert hatten, wurden sie weiterhin als Amateure betrachtet, und dies ermöglichte die Teilnahme von Uruguay, Argentinien und Chile. Insgesamt nahmen am Turnier 18 Mannschaften teil. Die späteren Finalteilnehmer besiegten ihre Gegner problemlos. Eine herausragende Begegnung war das Halbfinalspiel zwischen Italien und Uruguay. Mit 3:2 sicherten sich die Südamerikaner den Finaleinzug. Argentinien hatte leichtere Gegner, und gewann sein Halbfinale mit 6:0 gegen Ägypten. Das restlos ausverkaufte Finale war ein Spiel zwischen zwei Spitzenteams. Es endete 1:1, und wurde, da noch keine Verlängerung vorgesehen war, erneut angesetzt. Im zweiten Spiel verteidigte Uruguay seinen Titel mit 2:1.

Der FIFA war zunehmend klar, dass die Amateurregel des IOC ein Problem darstellte. Deshalb entschied sie sich am 28. Mai 1929 für die Organisation einer eigenständigen Weltmeisterschaft. Neben Uruguay wollten auch einige europäische Länder diese Veranstaltung ermöglichen. Deren Gruppe wurde rasch kleiner und am Ende waren nur noch Italien, Ungarn und Uruguay übrig. Der argentinische Delegierte Adrian Beccar Varela hielt eine flammende Rede für sein Nachbarland, was die beiden europäischen Mitbewerber überzeugte. Somit wurde Montevideo zum Austragungsort der ersten Fußball-Weltmeisterschaft bestimmt.

Liste der erstmaligen Teilnehmer Bearbeiten

Bis einschließlich der WM 2006 gab es immer mindestens eine Fußballnationalmannschaft, die zum ersten Mal an einer Fußballweltmeisterschafts-Endrunde teilnahm. Nachfolgend eine Liste der 75 Erstteilnehmer, jeweils mit den damals gültigen Flaggen und Namen. Zusätzlich sind sieben Länder in Klammern aufgeführt, die erstmals nur unter neuem Namen bei einer WM teilnahmen. Trotzdem werden diese Länder in den Medien manchmal als Neulinge genannt. Diese „Neulinge“ übernahmen jedoch in der Statistik der FIFA vollständig die Ergebnisse und Titel ihrer Vorgänger – und dem entsprechend auch deren Debütdatum. Ein Sonderfall sind Tschechien und die Slowakei, die bei der FIFA beide als Nachfolger der Tschechoslowakei gelten und beide jeweils deren Titel übernahmen. Daher zählt die FIFA in ihrer Statistik 76 Länder (genauer „Verbände“), die bereits mindestens einmal an einer WM-Endrunde teilnahmen. Insgesamt sind in der FIFA 208 Nationale Fußballverbände vertreten.[5] (Stand: Juni 2010.)

1930 ArgentinienFlag of Argentina Argentinien BelgienFlag of Belgium (civil) Belgien Flag of Bolivia Bolivien Flag of Brazil (1889–1960) Brasilien
ChileFlag of Chile Chile FrankreichFlag of France Frankreich Flag of Yugoslavia (1918–1941) Jugoslawien[B 1] MexikoFlag of Mexico Mexiko
Flag of Paraguay Paraguay Flag of Peru (1825-1950) Peru Rumänien KonigreichFlag of Romania Rumänien UruguayFlag of Uruguay Uruguay
Flag of the United States (1912-1959) USA
1934 Flag of Egypt (1922–1958) Ägypten Flag of Nazi Germany (1933-1945) Deutschland[B 2] Flag of Italy (1861–1946) Italien Niederländisch-IndienFlag of the Netherlands Niederlande
OsterreichFlag of Austria Österreich SchwedenFlag of Sweden Schweden SchweizFlag of Switzerland within 2to3 Schweiz Flag of the Second Spanish Republic Republik Spanien
Flag of the Czech Republic Tschechoslowakei[B 3] Ungarn 1918Flag of Hungary Ungarn
1938 Flag of Cuba Kuba Niederländisch-IndienFlag of the Netherlands Niederländisch-Indien, heute Indonesien NorwegenFlag of Norway Norwegen PolenFlag of Poland Polen
1950 EnglandFlag of England England
1954 SchottlandFlag of Scotland Schottland Korea SudFlag of South Korea Südkorea TurkeiFlag of Turkey Türkei (Deutschland BundesrepublikFlag of Germany BR Deutschland, heute Deutschland)[B 2]
1958 NordirlandUlster Banner Nordirland Flag of the Soviet Union (dark version) UdSSR[B 4] Wales1953-1959 Wales
1962 Flag of Bulgaria (1946-1948) Bulgarien Flag of Colombia Kolumbien
1966 Flag of North Korea Nordkorea PortugalFlag of Portugal Portugal
1970 Flag of El Salvador El Salvador IsraelFlag of Israel Israel MarokkoFlag of Morocco Marokko
1974 Flag of Australia Australien Flag of East Germany DDR[B 2] Flag of Haiti (1964–1986) Haiti Flag of Zaire Zaire, heute DR Kongo
1978 State flag of Iran 1964-1980 Iran Flag of Tunisia Tunesien
1982 AlgerienFlag of Algeria Algerien Flag of Honduras Honduras KamerunFlag of Cameroon Kamerun Flag of Kuwait Kuwait
Flag of New Zealand Neuseeland
1986 DanemarkFlag of Denmark Dänemark Flag of Iraq (1963–1991); Flag of Syria (1963–1972) Irak Flag of Canada Kanada
1990 Flag of Costa Rica Costa Rica Flag of Ireland Irland Flag of the United Arab Emirates Vereinigte Arabische Emirate
1994 GriechenlandFlag of Greece Griechenland NigeriaFlag of Nigeria Nigeria (RusslandFlag of Russia Russland)[B 4] Saudi-ArabienFlag of Saudi Arabia Saudi-Arabien
1998 Flag of Jamaica Jamaika JapanFlag of Japan Japan KroatienFlag of Croatia Kroatien SudafrikaFlag of South Africa Südafrika
(Flag of Yugoslavia (1992–2003); Flag of Serbia and Montenegro (2003–2006) Jugoslawien)[B 1]
2002 China VolksrepublikFlag of the People's Republic of China Volksrepublik China Flag of Ecuador Ecuador SenegalFlag of Senegal Senegal SlowenienFlag of Slovenia Slowenien
2006 Flag of Angola Angola Flag of Côte d'Ivoire Elfenbeinküste GhanaFlag of Ghana Ghana Flag of Togo Togo
Flag of Trinidad and Tobago Trinidad und Tobago UkraineFlag of Ukraine Ukraine (TschechienFlag of the Czech Republic Tschechien)[B 3] (Flag of Yugoslavia (1992–2003); Flag of Serbia and Montenegro (2003–2006) Serbien-Montenegro)[B 1]
2010 (SlowakeiFlag of Slovakia Slowakei)[B 3] (SerbienFlag of Serbia Serbien)[B 1]    
  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Serbien wird bei der FIFA als Nachfolger von folgenden „drei Ländern“ gewertet: 1.) Jugoslawien (Debüt 1930), 2.) Bundesrepublik Jugoslawien oder Rest-Jugoslawien („Debüt“ 1998 unter dem Namen Jugoslawien) und 3.) Serbien und Montenegro (neuer Name der Bundesrepublik Jugoslawien) („Debüt“ 2006 unter dem Namen Serbien und Montenegro). Die Ergebnisse all dieser Mannschaften werden in der FIFA-Statistik Serbien zugeordnet. Als Debüt Serbiens gilt somit das Jahr 1930. Siehe dazu Länderstatistik Serbiens bei der FIFA. Unter eigenem Namen tritt Serbien das erste Mal erst 2010 bei einer WM auf.
  2. 2,0 2,1 2,2 Der Deutsche Fußball-Bund DFB ist Gründungsmitglied der FIFA und repräsentiert somit seit 1904 Deutschland im internationalen Fußball, unabhängig von der jeweiligen Staatsform in Deutschland. Die erste WM-Teilnahme erfolgte 1934. Kriegsbedingt wurde der DFB nach 1945 aufgelöst und wiedergegründet, die Wiederaufnahme in die FIFA erfolgte erst nach der WM 1950. Von 1954 bis 1990 wurde für die DFB-Mannschaft auch der vollständige Staatsname „Bundesrepublik Deutschland“ angegeben. Der DFV der DDR wurde bei der FIFA als Vertreter eines eigenen Staates anerkannt, dessen Ergebnisse gehen somit nicht mit in die Statistik der DFB-Mannschaft ein. Siehe dazu Länderstatistik Deutschland bei der FIFA.
  3. 3,0 3,1 3,2 Sowohl Tschechien („Debüt“ unter diesem Namen 2006) als auch die Slowakei („Debüt“ 2010 unter diesem Namen) gelten bei der FIFA beide als Nachfolger der Tschechoslowakei (Debüt 1934). Dies führt dazu, dass die Ergebnisse der Tschechoslowakei sowohl Tschechien als auch der Slowakei zugerechnet werden. Daher gilt für beide Länder das Jahr 1934 als Debüt bei einer WM. Siehe dazu die Länderstatistiken Tschechiens als auch die der Slowakei bei der FIFA. In anderen Statistiken wird 2010 aber auch von der FIFA als Jahr der ersten Teilnahme der Slowakei betrachtet.
  4. 4,0 4,1 Russland gilt bei der FIFA als Nachfolger der Sowjetunion (Debüt 1958). Die Ergebnisse der Sowjetunion gehen in die Statistik Russlands ein. Als Debüt Russlands bei einer WM gilt daher das Jahr 1958. Unter eigenem Namen trat Russland erstmals 1994 bei einer WM auf. Siehe dazu Länderstatistik Russlands bei der FIFA.

Der Austragungsmodus im Wandel Bearbeiten

Der Austragungsmodus der Fußballweltmeisterschaften wurde mehrmals geändert. Das erste Turnier 1930 sollte eigentlich komplett im K.o.-System durchgeführt werden, da aber nur 13 Mannschaften angereist waren, entschloss man sich vor dem Start zunächst eine Gruppenphase mit drei Gruppen à drei und einer Gruppe mit vier Mannschaften durchzuführen. Die Sieger der Gruppen spielten im Halbfinale gegeneinander, die beiden Sieger bestritten das Finale.

1934 und 1938 wurde das Turnier komplett im K.O.-System durchgeführt, bei einem Unentschieden nach Verlängerung gab es einen Tag (1934) bzw. zwei bis fünf Tage (1938) später ein Wiederholungsspiel.

1950 kehrte man zum Gruppenmodus in der Vorrunde zurück. Da drei qualifizierte Mannschaften auf die Teilnahme verzichteten gab es zwei Gruppen mit vier, eine Gruppe mit drei und eine mit zwei Teams. Die vier Gruppensieger spielten anschließend in einer weiteren Gruppenrunde den Weltmeister aus, so dass es kein offizielles Endspiel gab. Jedoch ergab sich zufällig, dass im dritten Spiel die beiden bestplazierten Mannschaften aufeinander trafen.

1954 wurde die Vorrunde ebenfalls im Gruppenmodus durchgeführt, allerdings wurden pro Gruppe zwei Teams gesetzt, die nicht gegeneinander spielen mussten. Endeten Spiele in der Gruppenphase remis, wurden sie um zweimal 15 Minuten verlängert. Bei Punktgleichheit des Zweiten und Dritten gab es ein Entscheidungsspiel. Anschließend fand eine K.O.-Runde statt, bei der – wenn man das damals nicht gültige Torverhältnis heranziehen würde – jeweils die Gruppen-„Sieger“ und die -„Zweiten“ gegeneinander spielten, so dass im Endspiel der „beste“ Gruppensieger (Ungarn) gegen den „besten“ Zweiten (Deutschland) stand. Tatsächlich wurden aber in zwei Gruppen die Gruppensieger per Los ermittelt, wodurch Mannschaften mit einem schlechteren Torverhältnis (Jugoslawien und Österreich) Gruppensieger wurden.

1958 wurde die Vorrunde ebenfalls im Gruppenmodus, aber ohne gesetzte Teams gespielt, bei Punktgleichheit gab es aber weiterhin Entscheidungsspiele. Die K.O.-Runde wurde im Überkreuzvergleich (Erster gegen Zweiter einer anderen Gruppe) durchgeführt.

1962 bis 1970 wurde für die Ermittlung der Gruppensieger und -zweiten auch das Torverhältnis herangezogen, die K.O.-Runde erfolgte wie 1958.

1974 und 1978 folgte nach der Vorrunde mit 16 Mannschaften, eine Zwischenrunde, in der je zwei Gruppensieger und Gruppenzweite in zwei Gruppen wieder jeder gegen jeden die Endspielteilnehmer ausspielten, die beiden Zwischenrunden-Gruppenzweiten spielten den dritten Platz aus. Es gab also keine Halbfinalspiele.

1982 wurde erstmals ein Turnier mit 24 Mannschaften durchgeführt. Nach der Vorrunde im nun üblichen Gruppenmodus erfolgte eine Zwischenrunde mit vier Gruppen à drei Mannschaften. Die Gruppensieger spielten im Halbfinale gegeneinander die beiden Finalisten aus. Bei diesem Turnier wurde auch erstmals ein Elfmeterschießen durchgeführt, wenn ein Spiel nach Verlängerung noch remis stand.

1986 bis 1994 qualifizierten sich neben den sechs Gruppensiegern und Gruppenzweiten noch die vier besten Gruppendritten in teilweise sehr komplizierten Verfahren für das Achtelfinale.

Seit 1998 wird das Turnier mit 32 Mannschaften durchgeführt. Für das Achtelfinale qualifizieren sich die acht Gruppensieger und -zweiten, wobei zwei Mannschaften aus derselben Gruppe erst wieder im Finale aufeinander treffen können. 2002 jedoch sollte verhindert werden, dass die beiden Veranstalter (Japan und Südkorea) zu früh aufeinander treffen können, wodurch zwei Mannschaften aus der gleichen Gruppe (Brasilien und Türkei) im Halbfinale erneut gegeneinander spielten.

Die Trophäen Bearbeiten

Datei:Wohlfahrtsbriefmarke-fifa.jpg
Datei:Jules rimet.jpg

Bei der ersten Fußball-Weltmeisterschaft 1930 wurde bekannt gegeben, dass derjenige Verband, dessen Auswahl den Weltpokal dreimal gewinnt, diesen behalten dürfe. Durch den dritten WM-Gewinn der Brasilianischen Nationalmannschaft ging die, 1946 nach dem FIFA-Präsidenten Coupe Jules Rimet getaufte, Trophäe 1970 in den Besitz des Brasilianischen Fußballverbandes über. Das Original wurde 1983 gestohlen und vermutlich eingeschmolzen.[6]

Aus 53 Entwürfen wurde der von dem Italiener Silvio Gazzaniga entworfene FIFA-WM-Pokal ausgewählt, der seit 1974 an den Turniersieger vergeben wird. Der Wanderpokal ist 36,8 cm hoch, wiegt 6175 g und besteht aus 18-karätigem Gold sowie zwei Ringen aus Malachit. Zunächst durfte der amtierende Fußball-Weltmeister den Pokal bis zur nächsten WM behalten.[7] Nun muss der Original-Pokal auf Verlangen der FIFA spätestens bei der Abreise aus dem Gastgeberland der Endrunde der FIFA zurückgegeben werden. Der Weltmeister erhält eine vergoldete Replik. Auch die Replik bleibt Eigentum der FIFA und muss dieser auf Verlangen zurückgegeben werden.[8] Anfang 2006 wurde der Pokal auf einer dreimonatigen Reise in der ganzen Welt im Rahmen der „FIFA World Cup Trophy Tour by Coca-Cola“ vorgestellt, und dann ab April 2006 im Gastgeberland Deutschland, wo mehr als 100.000 Menschen den „Heiligen Gral“ des Fußballs besichtigten. Von 21. September 2009 bis 2. Mai 2010 ging der Pokal auf eine 225 Tage und 134.000 Kilometer lange Weltreise durch 91 Städte in 84 Ländern. Anschließend ging er auf Reise durch Städte und Townships in Südafrika.[9]

Die Mannschaften auf dem ersten, zweiten und dritten Platz bekommen Medaillen aus Gold, Silber oder Bronze.

Dopingfälle Bearbeiten

Folgende Fußballer wurden bisher im Rahmen von Fußballweltmeisterschaften des Dopings überführt:

Turniere Bearbeiten

Jahr Gastgeber Finale Spiel um Platz 3
Weltmeister Ergebnis 2. Platz 3. Platz Ergebnis 4. Platz
1930
Details
Uruguay UruguayFlag of Uruguay
Uruguay
4:2 ArgentinienFlag of Argentina
Argentinien
Flag of the United States (1912-1959) Vereinigte Staaten
USA
[A 1] Flag of Yugoslavia (1918–1941) Jugoslawien
Jugoslawien
1934
Details
Italien Flag of Italy (1861–1946) Italien
Italien
2:1 n.V. Flag of the Czech Republic Tschechoslowakei
Tschechoslowakei
Flag of Nazi Germany (1933-1945) Deutsches Reich
Deutsches Reich
3:2 OsterreichFlag of Austria
Österreich
1938
Details
Frankreich Flag of Italy (1861–1946) Italien
Italien
4:2 Ungarn 1918Flag of Hungary
Ungarn
Flag of Brazil (1889–1960) Brasilien
Brasilien
4:2 SchwedenFlag of Sweden
Schweden
1950
[A 2]
Details
Brasilien UruguayFlag of Uruguay
Uruguay
2:1 [A 3] Flag of Brazil (1889–1960) Brasilien
Brasilien
SchwedenFlag of Sweden
Schweden
3:1 [A 3] Flag of Spain (1945–1977) Spanien
Spanien
1954
Details
Schweiz DeutschlandFlag of Germany
Deutschland
3:2 Ungarn 1949Flag of Hungary (1949-1956)
Ungarn
OsterreichFlag of Austria
Österreich
3:1 UruguayFlag of Uruguay
Uruguay
1958
Details
Schweden Flag of Brazil (1889–1960) Brasilien
Brasilien
5:2 SchwedenFlag of Sweden
Schweden
FrankreichFlag of France
Frankreich
6:3 DeutschlandFlag of Germany
Deutschland
1962
Details
Chile Flag of Brazil (1889–1960) Brasilien
Brasilien
3:1 TschechienFlag of the Czech Republic
Tschechoslowakei
ChileFlag of Chile
Chile
1:0 Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikFlag of Yugoslavia (1946-1992)
Jugoslawien
1966
Details
England EnglandFlag of England
England
4:2 n.V. DeutschlandFlag of Germany
Deutschland
PortugalFlag of Portugal
Portugal
2:1 Flag of the Soviet Union (dark version) UdSSR
Sowjetunion
1970
Details
Mexiko Flag of Brazil (1968–1992) Brasilien
Brasilien
4:1 ItalienFlag of Italy
Italien
DeutschlandFlag of Germany
Deutschland
1:0 UruguayFlag of Uruguay
Uruguay
1974
Details
Deutschland DeutschlandFlag of Germany
Deutschland
2:1 NiederlandeFlag of the Netherlands
Niederlande
PolenFlag of Poland
Polen
1:0 Flag of Brazil (1968–1992) Brasilien
Brasilien
1978
Details
Argentinien ArgentinienFlag of Argentina
Argentinien
3:1 n.V. NiederlandeFlag of the Netherlands
Niederlande
Flag of Brazil (1968–1992) Brasilien
Brasilien
2:1 ItalienFlag of Italy
Italien
1982
Details
Spanien ItalienFlag of Italy
Italien
3:1 DeutschlandFlag of Germany
Deutschland
PolenFlag of Poland
Polen
3:2 FrankreichFlag of France
Frankreich
1986
Details
Mexiko
[A 4]
ArgentinienFlag of Argentina
Argentinien
3:2 DeutschlandFlag of Germany
Deutschland
FrankreichFlag of France
Frankreich
4:2 n.V. BelgienFlag of Belgium (civil)
Belgien
1990
Details
Italien DeutschlandFlag of Germany
Deutschland
1:0 ArgentinienFlag of Argentina
Argentinien
ItalienFlag of Italy
Italien
2:1 EnglandFlag of England
England
1994
Details
USA BrasilienFlag of Brazil
Brasilien
0:0 n.V.
3:2 i.E.
ItalienFlag of Italy
Italien
SchwedenFlag of Sweden
Schweden
4:0 BulgarienFlag of Bulgaria
Bulgarien
1998
Details
Frankreich FrankreichFlag of France
Frankreich
3:0 BrasilienFlag of Brazil
Brasilien
KroatienFlag of Croatia
Kroatien
2:1 NiederlandeFlag of the Netherlands
Niederlande
2002
Details
Südkorea
und Japan
BrasilienFlag of Brazil
Brasilien
2:0 DeutschlandFlag of Germany
Deutschland
TurkeiFlag of Turkey
Türkei
3:2 Korea SudFlag of South Korea
Südkorea
2006
Details
Deutschland ItalienFlag of Italy
Italien
1:1 n.V.
5:3 i.E.
FrankreichFlag of France
Frankreich
DeutschlandFlag of Germany
Deutschland
3:1 PortugalFlag of Portugal
Portugal
2010
Details
Südafrika SpanienFlag of Spain
Spanien
1:0 n.V. NiederlandeFlag of the Netherlands
Niederlande
DeutschlandFlag of Germany
Deutschland
3:2 UruguayFlag of Uruguay
Uruguay
2014
Details
Brasilien
2018
Details
Russland
2022
Details
Katar
  1. 1930 wurde der dritte Platz nicht ausgespielt. Die FIFA führt die USA als Drittplatzierten, da die Mannschaft der USA über das Turnier bessere Leistungen erzielte (Torverhältnis USA 7:6, Jugoslawien 7:7). Siehe fifa.com: FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Uruguay 1930.
  2. Die FIFA konnte sich auf ihrem Kongress im Jahre 1939 nicht zwischen Brasilien und Deutschland als Gastgeber für die WM 1942 einigen und vertagte die Entscheidung. Kurze Zeit später brach der Zweite Weltkrieg aus und machte alle Planungen zunichte. Wegen des andauernden Krieges war auch kein einziger Verband der Welt bereit, das geplante Turnier von 1946 auszurichten. Die FIFA verschob deswegen die nächste WM auf unbestimmte Zeit.
  3. 3,0 3,1 Die WM 1950 wurde in einer Endrunde mit vier Gruppensiegern ausgespielt. Am dritten Spieltag trafen die beiden noch unbesiegten Mannschaften sowie die beiden sieglosen Teams aufeinander, somit hatten diese Gruppenspiele de facto den Charakter eines Endspieles bzw. Spieles um Platz 3.
  4. Als Gastgeber für die WM 1986 war ursprünglich Kolumbien vorgesehen. Aus finanziellen Gründen sagte Kolumbien die Ausrichtung des Turniers am 5. November 1982 endgültig ab. Am 20. Mai 1983 wurde Mexiko von der FIFA zum Ersatzausrichter der WM 1986 ernannt.

Auszeichnungen Bearbeiten

World cup countries best results and hosts 20101202

Übersichtskarte aller WM-Teilnehmer. Bestes Abschneiden

World cup appearances2010

Übersichtskarte aller WM-Teilnehmer. Anzahl der Teilnahmen

Am Ende einer jeden Fußball-Weltmeisterschaft werden mehrere Auszeichnungen an Spieler und Mannschaften verliehen, die sich vom Rest beim Betrachten bestimmter Aspekte abgehoben haben.

Aktuell gibt es fünf verschiedene Turnier-Auszeichnungen:[10]

Zwischen 1994 und 2006 wurde zusätzlich Die unterhaltsamste Mannschaft per Internet-Abstimmung gewählt.

Außerdem gibt es zu jedem Spiel die Wahl zum Man of the Match, also den besten Spieler einer Begegnung.

Goldener Ball Bearbeiten

Der Goldene Ball ist eine Auszeichnung, die an den besten Spieler einer WM-Endrunde verliehen wird. Die FIFA benennt dazu zehn Spieler, aus welchen Medienrepräsentanten wählen können. Der Spieler mit den meisten Stimmen erhält den Goldenen Ball, der Zweitplatzierte den Silbernen Ball und der Drittplatzierte den Bronzenen Ball. Außer im Jahr 2006 belegten immer Spieler aus unterschiedlichen Nationen die ersten drei Plätze.

Weltmeisterschaft Goldener Ball Silberner Ball Bronzener Ball
1982 Spanien ItalienFlag of Italy Paolo Rossi Flag of Brazil (1968–1992) Brasilien Falcão Deutschland BundesrepublikFlag of Germany Karl-Heinz Rummenigge
1986 Mexiko ArgentinienFlag of Argentina Diego Maradona Deutschland BundesrepublikFlag of Germany Harald Schumacher DanemarkFlag of Denmark Preben Elkjær Larsen
1990 Italien ItalienFlag of Italy Salvatore Schillaci Deutschland BundesrepublikFlag of Germany Lothar Matthäus ArgentinienFlag of Argentina Diego Maradona
1994 USA BrasilienFlag of Brazil Romário ItalienFlag of Italy Roberto Baggio BulgarienFlag of Bulgaria Christo Stoitschkow
1998 Frankreich BrasilienFlag of Brazil Ronaldo KroatienFlag of Croatia Davor Šuker FrankreichFlag of France Lilian Thuram
2002 Südkorea/Japan DeutschlandFlag of Germany Oliver Kahn BrasilienFlag of Brazil Ronaldo Korea SudFlag of South Korea Hong Myung-bo
2006 Deutschland FrankreichFlag of France Zinédine Zidane ItalienFlag of Italy Fabio Cannavaro ItalienFlag of Italy Andrea Pirlo
2010 Südafrika UruguayFlag of Uruguay Diego Forlán NiederlandeFlag of the Netherlands Wesley Sneijder SpanienFlag of Spain David Villa

Goldener Schuh Bearbeiten

WM-Torquoten

Torquoten bei den WM-Turnieren

Seit der WM 1982 wird dem besten Torschützen einer WM-Endrunde der Goldene Schuh überreicht. Der zweitbeste Torschütze erhält den Silbernen Schuh, der drittbeste den Bronzenen Schuh. Teilweise entschieden bei der gleichen Anzahl von Treffern mehrerer Schützen die Anzahl der Torvorlagen oder die Summe der gespielten Minuten über die jeweilige Platzierung. Folgende Liste entspricht jener der offiziellen Seite der FIFA:

Weltmeisterschaft Goldener Schuh Tore Silberner Schuh Bronzener Schuh
1930 Uruguay ArgentinienFlag of Argentina Guillermo Stábile 8 UruguayFlag of Uruguay Pedro Cea Flag of the United States (1912-1959) Vereinigte Staaten Bertram Patenaude
ChileFlag of Chile Guillermo Subiabre
1934 Italien Flag of the Czech Republic Tschechoslowakei Oldřich Nejedlý 5 Flag of Nazi Germany (1933-1945) Deutsches Reich Edmund Conen
Flag of Italy (1861–1946) Italien Angelo Schiavio
1938 Frankreich Flag of Brazil (1889–1960) Brasilien Leônidas 7 Ungarn 1918Flag of Hungary Gyula Zsengellér Flag of Italy (1861–1946) Italien Silvio Piola
Ungarn 1918Flag of Hungary György Sárosi
1950 Brasilien Flag of Brazil (1889–1960) Brasilien Ademir 9 SpanienFlag of Spain Estanislao Basora
UruguayFlag of Uruguay Oscar Míguez
1954 Schweiz Ungarn 1949Flag of Hungary (1949-1956) Sándor Kocsis 11 SchweizFlag of Switzerland within 2to3 Sepp Hügi
DeutschlandFlag of Germany Max Morlock
OsterreichFlag of Austria Erich Probst
1958 Schweden FrankreichFlag of France Just Fontaine 13 Flag of Brazil (1889–1960) Brasilien Pelé
Deutschland BundesrepublikFlag of Germany Helmut Rahn
1962 Chile Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikFlag of Yugoslavia (1946-1992) Dražan Jerković
Ungarn 1957Civil Ensign of Hungary Flórián Albert
Flag of Brazil (1960–1968) Brasilien Garrincha
ChileFlag of Chile Leonel Sánchez
Flag of Brazil (1960–1968) Brasilien Vavá
Flag of the Soviet Union (dark version) UdSSR Walentin Iwanow
4
1966 England PortugalFlag of Portugal Eusébio 9 Deutschland BundesrepublikFlag of Germany Helmut Haller Ungarn 1957Civil Ensign of Hungary Ferenc Bene
Deutschland BundesrepublikFlag of Germany Franz Beckenbauer
EnglandFlag of England Geoff Hurst
Flag of the Soviet Union (dark version) UdSSR Valeri Porkujan
1970 Mexiko Deutschland BundesrepublikFlag of Germany Gerd Müller 10 Flag of Brazil (1968–1992) Brasilien Jairzinho Flag of Peru Peru Teófilo Cubillas
1974 Deutschland PolenFlag of Poland Grzegorz Lato 7 NiederlandeFlag of the Netherlands Johan Neeskens
PolenFlag of Poland Andrzej Szarmach
1978 Argentinien ArgentinienFlag of Argentina Mario Kempes 6 Flag of Peru Peru Teófilo Cubillas
NiederlandeFlag of the Netherlands Rob Rensenbrink
1982 Spanien ItalienFlag of Italy Paolo Rossi 6 Deutschland BundesrepublikFlag of Germany Karl-Heinz Rummenigge Flag of Brazil (1968–1992) Brasilien Zico
1986 Mexiko EnglandFlag of England Gary Lineker 6 Flag of Brazil (1968–1992) Brasilien Careca
SpanienFlag of Spain Emilio Butragueño
ArgentinienFlag of Argentina Diego Maradona
1990 Italien ItalienFlag of Italy Salvatore Schillaci 6 Flag of the Czech Republic Tschechoslowakei Tomáš Skuhravý KamerunFlag of Cameroon Roger Milla
1994 USA RusslandFlag of Russia Oleg Salenko
BulgarienFlag of Bulgaria Christo Stoitschkow
6 SchwedenFlag of Sweden Kennet Andersson
BrasilienFlag of Brazil Romário
1998 Frankreich KroatienFlag of Croatia Davor Šuker 6 ItalienFlag of Italy Christian Vieri
ArgentinienFlag of Argentina Gabriel Batistuta
2002 Südkorea/Japan BrasilienFlag of Brazil Ronaldo 8 DeutschlandFlag of Germany Miroslav Klose
BrasilienFlag of Brazil Rivaldo
2006 Deutschland DeutschlandFlag of Germany Miroslav Klose 5 ArgentinienFlag of Argentina Hernan Crespo BrasilienFlag of Brazil Ronaldo
2010 Südafrika DeutschlandFlag of Germany Thomas Müller [C 1] 5 SpanienFlag of Spain David Villa NiederlandeFlag of the Netherlands Wesley Sneijder
  1. Müller wurde aufgrund der höheren Anzahl an Torvorlagen zum Torschützenkönig erklärt. Neben ihm hatten auch David Villa (Spanien), Wesley Sneijder (Niederlande) sowie Diego Forlán (Uruguay) fünf Treffer erzielt.

Goldener Handschuh Bearbeiten

Der Goldene Handschuh (bis 2006 Lev-Yashin-Preis, benannt nach dem sowjetischen Torhüter Lew Jaschin) wird seit 1994 dem besten Torhüter einer WM-Endrunde verliehen.

Weltmeisterschaft Goldener Handschuh/
Lev-Yashin-Preis
1994 USA BelgienFlag of Belgium (civil) Michel Preud’homme
1998 Frankreich FrankreichFlag of France Fabien Barthez
2002 Südkorea/Japan DeutschlandFlag of Germany Oliver Kahn
2006 Deutschland ItalienFlag of Italy Gianluigi Buffon
2010 Südafrika SpanienFlag of Spain Iker Casillas

Bester Junger Spieler Bearbeiten

Die 2006 von Gillette und 2010 von Hyundai gesponserte Auszeichnung für den Besten Jungen Spieler wurde erstmals bei der WM-Endrunde 2006 verliehen. Ein nominierter Spieler darf nicht älter als 21 Jahre sein und muss seine erste Weltmeisterschaft bestreiten. Bewertungskriterien der dafür zuständigen Technischen Studien-Gruppe der FIFA sind technische Fertigkeiten, aber auch Fairplay. Die vergebene Trophäe ist ein 30 cm hoher und 4,2 kg schwerer Pokal aus einer Kupfer-Zink-Legierung.

Weltmeisterschaft Bester Junger Spieler
2006 Deutschland DeutschlandFlag of Germany Lukas Podolski
2010 Südafrika DeutschlandFlag of Germany Thomas Müller

Die FIFA ermittelte, per Internet-Abstimmung, nachträglich den Besten Jungen Spieler für die Weltmeisterschaften 1958 bis 2002:

Weltmeisterschaft Bester Junger Spieler
1958 Schweden Flag of Brazil (1889–1960) Brasilien Pelé
1962 Chile Ungarn 1957Civil Ensign of Hungary Flórián Albert
1966 England Deutschland BundesrepublikFlag of Germany Franz Beckenbauer
1970 Mexico Flag of Peru Peru Teófilo Cubillas
1974 Deutschland PolenFlag of Poland Władysław Żmuda
1978 Argentinien ItalienFlag of Italy Antonio Cabrini
1982 Spanien FrankreichFlag of France Manuel Amoros
1986 Mexico BelgienFlag of Belgium (civil) Enzo Scifo
1990 Italien Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikFlag of Yugoslavia (1946-1992) Robert Prosinečki
1994 USA NiederlandeFlag of the Netherlands Marc Overmars
1998 Frankreich EnglandFlag of England Michael Owen
2002 Korea/Japan Vereinigte StaatenFlag of the United States Landon Donovan

FIFA Fairplay-Auszeichnung Bearbeiten

Die FIFA Fairplay-Auszeichnung (FIFA Fair Play Award) wird der fairsten Mannschaft der WM-Endrunde verliehen. Es werden allerdings nur Mannschaften berücksichtigt, die sich für die zweite Runde qualifizieren konnten.

Weltmeisterschaft FIFA Fairplay-Auszeichnung
1978 Argentinien ArgentinienFlag of Argentina Argentinien
1982 Spanien BrasilienFlag of Brazil Brasilien
1986 Mexiko BrasilienFlag of Brazil Brasilien
1990 Italien EnglandFlag of England England
1994 USA BrasilienFlag of Brazil Brasilien
1998 Frankreich EnglandFlag of England England
FrankreichFlag of France Frankreich
2002 Südkorea/Japan BelgienFlag of Belgium (civil) Belgien
2006 Deutschland BrasilienFlag of Brazil Brasilien
SpanienFlag of Spain Spanien
2010 Südafrika SpanienFlag of Spain Spanien

Man of the Match Bearbeiten

Für jedes Endrundenspiel wird der beste Spieler ermittelt, seit 2010 per Internetabstimmung.[11]

Weltmeisterschaft Man of the Match im Finale
2006 Deutschland ItalienFlag of Italy Andrea Pirlo[12]
2010 Südafrika SpanienFlag of Spain Andrés Iniesta

Die unterhaltsamste Mannschaft Bearbeiten

Die Auszeichnung der unterhaltsamsten Mannschaft (Most Entertaining Team) geht an die Mannschaft, die das Publikum mit ihrer Spielweise und ihrem Auftreten bei der WM-Endrunde am meisten unterhalten hat. Die Entscheidung wird dabei durch die Öffentlichkeit getroffen, die bei einer Abstimmung teilnehmen kann. Erstmals wurde die Auszeichnung 1994 verliehen.

Weltmeisterschaft Unterhaltsamste Mannschaft
1994 USA BrasilienFlag of Brazil Brasilien
1998 Frankreich FrankreichFlag of France Frankreich
2002 Südkorea/Japan Korea SudFlag of South Korea Südkorea
2006 Deutschland PortugalFlag of Portugal Portugal
2010 Südafrika nicht vergeben

Für 2010 wurde von der FIFA ebenfalls eine Internetabstimmung[13] gestartet, in der Deutschland vor Uruguay führt, aber nicht offiziell beendet und ausgewertet.

Ranglisten Bearbeiten

Rangliste der Weltmeister Bearbeiten

Seit einigen Jahren wird die Anzahl der bisher erworbenen Weltmeistertitel durch Sterne dargestellt, die meist oberhalb der Logos des Fußballverbands auf dem Trikot der Nationalmannschaften angebracht sind. Als erste Mannschaft trug Brasilien 1971 seine drei Sterne, heute sind es fünf. (siehe auch Meisterstern)

Rang Anzahl Land Weltmeister
1 5 BrasilienFlag of Brazil Brasilien 1958, 1962, 1970, 1994, 2002
2 4 ItalienFlag of Italy Italien 1934, 1938, 1982, 2006
3 3 DeutschlandFlag of Germany Deutschland 1954, 1974, 1990
4 2 ArgentinienFlag of Argentina Argentinien 1978, 1986
2 UruguayFlag of Uruguay Uruguay 1930, 1950
6 1 EnglandFlag of England England 1966
1 FrankreichFlag of France Frankreich 1998
1 SpanienFlag of Spain Spanien 2010

Rangliste der erfolgreichsten Nationen Bearbeiten

Wie bei den Olympischen Spielen bekommen die drei besten Mannschaften Medaillen.

Rang Verband Weltmeister Vize-
Weltmeister
3. Platz 4. Platz Teilnahme
Finale [D 1]
Teilnahme
Halbfinale[D 2][D 3][D 4]
1 BrasilienFlag of Brazil Brasilien 5 2 2 1 7[D 1] 10[D 2][D 3][D 4]
2 ItalienFlag of Italy Italien 4 2 1 1 6 8[D 4]
3 DeutschlandFlag of Germany Deutschland 3 4 4 1 7 12[D 3]
4 ArgentinienFlag of Argentina Argentinien 2 2 0 0 4 4[D 4]
5 UruguayFlag of Uruguay Uruguay 2 0 0 3 2[D 1] 5[D 2]
6 FrankreichFlag of France Frankreich 1 1 2 1 2 5
7 EnglandFlag of England England 1 0 0 1 1 2
7 SpanienFlag of Spain Spanien 1 0 0 1 1 2[D 2]
9 NiederlandeFlag of the Netherlands Niederlande 0 3 0 1 3 4[D 3][D 4]
10 Flag of the Czech Republic Tschechoslowakei 0 2 0 0 2 2
10 UngarnFlag of Hungary Ungarn 0 2 0 0 2 2
12 SchwedenFlag of Sweden Schweden 0 1 2 1 1 4[D 2]
13 PolenFlag of Poland Polen 0 0 2 0 0 2
14 OsterreichFlag of Austria Österreich 0 0 1 1 0 2
14 PortugalFlag of Portugal Portugal 0 0 1 1 0 2
14 Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikFlag of Yugoslavia (1946-1992) Jugoslawien 0 0 1 [D 5] 1 0 2
17 Vereinigte StaatenFlag of the United States USA 0 0 1 [D 5] 0 0 1
17 KroatienFlag of Croatia Kroatien 0 0 1 0 0 1
17 TurkeiFlag of Turkey Türkei 0 0 1 0 0 1
17 ChileFlag of Chile Chile 0 0 1 0 0 1
21 BelgienFlag of Belgium (civil) Belgien 0 0 0 1 0 1
21 BulgarienFlag of Bulgaria Bulgarien 0 0 0 1 0 1
21 Flag of the Soviet Union Sowjetunion 0 0 0 1 0 1
21 Korea SudFlag of South Korea Südkorea 0 0 0 1 0 1
  1. 1,0 1,1 1,2 Bei der WM 1950 gab es kein eigentliches Finale, das letzte Spiel zwischen Brasilien und Uruguay entschied aber über den Weltmeistertitel und wird daher vielfach als Finalspiel angesehen
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 Bei der WM 1950 gab es kein eigentliches Halbfinale, die Runde der letzten Vier mit Brasilien, Schweden, Spanien und Uruguay wird daher vielfach als Halbfinale angesehen
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 Bei der WM 1974 gab es kein eigentliches Halbfinale, die abschließenden Zwischenrundenspiele zwischen Deutschland und Polen sowie Brasilien und den Niederlanden entschieden aber über den Einzug ins Finale und werden daher vielfach als Halbfinalspiele angesehen.
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 4,4 Bei der WM 1978 gab es kein eigentliches Halbfinale, das abschließende Zwischenrundenspiel zwischen Italien und den Niederlanden entschied aber über den Einzug ins Finale ebenso wie das 2. Spiel der anderen Zwischenrundengruppe zwischen Argentinien und Brasilien. Daher werden sie vielfach als Halbfinalspiele angesehen.
  5. 5,0 5,1 Bei der ersten WM 1930 wurde das sogenannte „kleine Finale“, das Spiel um den dritten Platz, nicht ausgetragen. Daher wurden die beiden unterlegenen Halbfinalisten in dieser Aufstellung als Dritte gewertet. Aus anderen Quellen ist zu entnehmen, dass Jugoslawien auf das Spiel um den dritten Platz verzichtete und die USA zum Drittplatzierten erklärt wurden.

Ewige Tabelle Bearbeiten

(Stand: nach der WM 2010)

Platz Land Teilnahmen Spiele Siege Unentsch. Niederlagen Tore Punkte
1 BrasilienFlag of Brazil Brasilien 19 97 67 15 15 210 : 088 216
2 DeutschlandFlag of Germany Deutschland 17 99 60 19 20 206 : 117 199
3 ItalienFlag of Italy Italien 17 80 44 21 15 126 : 074 153
4 ArgentinienFlag of Argentina Argentinien 15 70 37 13 20 123 : 080 124
5 EnglandFlag of England England 13 59 26 19 14 077 : 052 97
6 SpanienFlag of Spain Spanien 13 56 28 12 16 088 : 059 96
7 FrankreichFlag of France Frankreich 13 54 25 11 18 096 : 068 86
8 NiederlandeFlag of the Netherlands Niederlande 9 43 22 10 11 071 : 044 76
9 UruguayFlag of Uruguay Uruguay 11 47 18 12 17 076 : 065 66
10 SchwedenFlag of Sweden Schweden 11 46 16 13 17 074 : 069 61
17 OsterreichFlag of Austria Österreich 7 29 12 4 13 043 : 047 40
20 SchweizFlag of Switzerland within 2to3 Schweiz 9 29 9 6 14 038 : 052 33
46 Flag of East Germany DDR 1 6 2 2 2 005 : 005 8
76 Flag of El Salvador El Salvador 2 6 0 0 6 001 : 022 0

Rangliste der WM-Teilnahmen Bearbeiten

1. BrasilienFlag of Brazil Brasilien (19, d. h. bei allen Turnieren)
2. DeutschlandFlag of Germany Deutschland (17)
    ItalienFlag of Italy Italien (17)
4. ArgentinienFlag of Argentina Argentinien (15)
5. MexikoFlag of Mexico Mexiko (14)
6. EnglandFlag of England England (13)
    FrankreichFlag of France Frankreich (13)
    SpanienFlag of Spain Spanien (13)

(Stand: 2010)

Rangliste der Länder mit den meisten pro Spiel erzielten Toren bei einer WM Bearbeiten

  1. Ungarn 1949Flag of Hungary (1949-1956) Ungarn1954 (27 Tore in 5 Spielen; 5,4 pro Spiel)
  2. Deutschland BundesrepublikFlag of Germany BR Deutschland1954 (25 Tore in 6 Spielen; 4,2 pro Spiel)
  3. Ungarn 1957Civil Ensign of Hungary Ungarn1982 (12 Tore in 3 Spielen; 4,0 pro Spiel)
  4. FrankreichFlag of France Frankreich1958 (23 Tore in 6 Spielen; 3,8 pro Spiel)
  5. Flag of Brazil (1889–1960) Brasilien1950 (22 Tore in 6 Spielen; 3,7 pro Spiel)
  6. Flag of Brazil (1968–1992) Brasilien1970 (19 Tore in 6 Spielen; 3,2 pro Spiel)

Spieler mit den meisten WM-Teilnahmen Bearbeiten

Zwei Spieler standen bei fünf Weltmeisterschaften im Kader:

30 Spieler standen bei vier Weltmeisterschaften im Kader:

* ohne gespielt zu haben

Rangliste der Spieler mit den meisten WM-Spielen Bearbeiten

Lothar Matthaeus 2002

Lothar Matthäus, der Spieler mit den meisten WM-Einsätzen

Rang Spiele Name Zeitraum
1 25 DeutschlandFlag of Germany Lothar Matthäus 1982–1998
2 23 ItalienFlag of Italy Paolo Maldini 1990–2002
3 21 ArgentinienFlag of Argentina Diego Maradona 1982–1994
Deutschland BundesrepublikFlag of Germany Uwe Seeler 1958–1970
PolenFlag of Poland Władysław Żmuda 1974–1986
6 20 BrasilienFlag of Brazil Cafu 1994–2006
PolenFlag of Poland Grzegorz Lato 1974–1982
8 19 DeutschlandFlag of Germany Wolfgang Overath 1966–1974
Deutschland BundesrepublikFlag of Germany Berti Vogts 1970–1978
Deutschland BundesrepublikFlag of Germany Karl-Heinz Rummenigge 1978–1986
BrasilienFlag of Brazil Ronaldo 1994–2006
DeutschlandFlag of Germany Miroslav Klose seit 2002

Rangliste der erfolgreichsten WM-Torschützen Bearbeiten

Ronaldo

Ronaldo, der Spieler mit den meisten WM-Treffern

Rang Tore Name erzielt
1 15 BrasilienFlag of Brazil Ronaldo 1998 (4), 2002 (8), 2006 (3)
2 14 DeutschlandFlag of Germany Miroslav Klose 2002 (5), 2006 (5), 2010 (4)
Deutschland BundesrepublikFlag of Germany Gerd Müller 1970 (10), 1974 (4)
4 13 FrankreichFlag of France Just Fontaine 1958 (13)
5 12 Flag of Brazil (1968–1992) Brasilien Pelé 1958 (6), 1962 (1), 1966 (1), 1970 (4)
6 11 DeutschlandFlag of Germany Jürgen Klinsmann 1990 (3), 1994 (5), 1998 (3)
Ungarn 1949Flag of Hungary (1949-1956) Sándor Kocsis 1954 (11)
8 10 ArgentinienFlag of Argentina Gabriel Batistuta 1994 (4), 1998 (5), 2002 (1)
Flag of Peru Peru Teófilo Cubillas 1970 (5), 1978 (5)
PolenFlag of Poland Grzegorz Lato 1974 (7), 1978 (2), 1982 (1)
EnglandFlag of England Gary Lineker 1986 (6), 1990 (4)
Deutschland BundesrepublikFlag of Germany Helmut Rahn 1954 (4), 1958 (6)

Kritik Bearbeiten

Die FIFA stand in den letzten Jahren in der Kritik, die Fußball-Weltmeisterschaft zu stark zu kommerzialisieren. So kam zum Beispiel das Schweizerische Arbeiterhilfswerk SAH in einer Studie zur Fußball-WM 2010 in Südafrika zum Schluss, dass von der WM vor allem die FIFA und Baukonsortien profitiert hätten, für Südafrika aber nur ein Schuldenberg zurückgeblieben sei.[14]

Siehe auch Bearbeiten

Literatur Bearbeiten

  • Bergmann, Winfried/Huba, Karl-Heinz/Mrazek, Karl-Heinz: Die Geschichte der Fussball-Weltmeisterschaft, Copress-Verlag, 1991, ISBN 3-7679-0311-3.
  • Fuhr, Wolfgang: Fußballweltmeisterschaften, Agon-Verlag, 2005, ISBN 3-89784-265-3.
  • Grüne, Hardy: Fußball WM Enzyklopädie 1930–2006, Agon-Verlag, 2002, ISBN 3-89784-205-X.
  • Hartmann, Waldemar/Netzer, Günter/Kauer, Robert: Menschen, Tore & Sensationen. Geschichte und Geschichten. WM 1930–2006, Wero Press, 2002, ISBN 3-9806973-7-1.
  • Schulze-Marmeling, Dietrich/Dahlkamp, Hubert: Die Geschichte der Fußball-Weltmeisterschaft 1930–2006, Die Werkstatt, 2004, ISBN 3-89533-461-8.

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Fifa schafft WM-Rotation ab Spiegel Online, 29. Oktober 2007
  2. Wieder offenes Kandidaturverfahren für die FIFA WM-Endrunden ab 2018 Fifa-Pressemeldung, 29. Oktober 2007
  3. WM 2018 und WM 2022 werden gleichzeitig vergeben
  4. fifa.com: Reglement FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006
  5. Mitgliedsverbände der FIFA auf www.fifa.com, letztmalig überprüft am 30. Juni 2010.
  6. http://de.fifa.com/classicfootball/history/worldcup/julesrimettrophy.html
  7. http://de.fifa.com/classicfootball/history/worldcup/trophies.html
  8. FIFA.com: Reglement FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010TM, Seite 52
  9. http://de.fifa.com/worldcup/archive/southafrica2010/organisation/trophytour/index.html
  10. Auszeichnungen auf de.fifa.com, abgerufen am 5. Januar 2011
  11. Man of the Match auf de.fifa.com, abgerufen am 21. Oktober 2010
  12. Die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™ in Zahlen auf fifa.com
  13. Was war für Sie der schönste Moment des Turniers? auf fifa.com; abgerufen am 10. November 2010
  14. Studie zu den Auswirkungen der Fußball-WM 2010 in Südafrika


als:Fußball-Weltmeisterschaft am:የዓለም አቀፍ እግር ኳስ ማኅበር

arz:كاس العالم لكورة القدم az:FİFA Dünya Kuboku bar:Fuaßboi-Wejtmoastaschaft


bn:ফিফা বিশ্বকাপ br:Kib vell-droad ar bed


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en:FIFA World Cup

es:Copa Mundial de Fútbol



fo:HM fótbóltur

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hi:फ़ीफा विश्व कप


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it:Campionato mondiale di calcio ja:FIFAワールドカップ jv:Piala Donya FIFA

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lb:Foussball-Weltmeeschterschaft


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ml:ലോകകപ്പ്‌ ഫുട്ബോൾ mn:Хөлбөмбөгийн дэлхийн аварга шалгаруулах тэмцээн mr:फिफा विश्वचषक

mt:Tazza tad-Dinja tal-Futbol my:ဖီဖာ ကမ္ဘာ့ဖလား nap:Campionato munniale 'e pallone ne:फुटबल विश्वकप




ru:Чемпионат мира по футболу scn:Campiunatu munniali di palluni sh:Svjetsko prvenstvo u nogometu


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tg:Чемпионати ҷаҳон оид ба футбол


ur:فیفا عالمی کپ vec:Canpionato mondiałe de bałon

vls:Weireldkampioenschap foetbol yo:Ife-ẹ̀yẹ Àgbáyé Bọ́ọ̀lù-ẹlẹ́sẹ̀

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