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Fritz Popp
Personalia
Geburtstag 20. November 1940
Geburtsort Deutschland
Position Abwehr
Linksverteidiger

Fritz Popp (* 20. November 1940[1]) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Spielerkarriere Bearbeiten

Der Linksverteidiger Popp begann seine Fußballkarriere beim TSV 1860 Schweinau.1960 wechselte er zum 1. FC Nürnberg.[2] Mit diesem spielte er in der Oberliga Süd und wurde 1961 und 1962 Meister der Liga. Zudem sicherte man sich 1961 die Deutsche Meisterschaft nach einem 3:0-Sieg gegen Borussia Dortmund am 24. Juni des Jahres, ohne dass Popp mitspielte. Im Jahre darauf erspielte sich das Team den DFB-Pokal, ohne dass Popp beteiligt war. Im Folgejahr 1962/63 spielte er mit dem Nürnberg in der Oberliga Süd. Hinter dem TSV 1860 München wurde die Mannschaft Vize-Meister. Der Verteidiger kam allerdings nur zu einem Oberligaeinsatz.[3] Gegen die Konkurrenten Helmut Hilpert, Horst Leupold und Ferdinand Wenauer hatte er nur wenig Chancen.[4] Schon vor Saisonbeginn war sicher, dass der FCN zur neuen Spielzeit an der neu eingeführten Bundesliga teilnehmen wird. Dort kam Popp dann auch zu mehr Spieleinsätzen. Ab dem zehnten Spieltag gehörte er zur Stammformation in der Abwehr der Franken.[5] Sein Debüt in der Bundesliga gab der Defensivspieler am 9. November 1963 beim Auswärtsspiel gegen Borussia Dortmund.[6] In den Folgejahren, abgesehen von 1964/65 etablierte sich Popp als Leistungsträger. 1967/68 wurde er mit den Nürnbergern deutscher Meister. Bereits zur Folgesaison enttäuschte die Mannschaft dermaßen, so dass sie als Tabellenvorletzter in die Regionalliga abstieg. Insgesamt hatte Popp 136 Bundesligaeinsätze für Nürnberg. Popp blieb noch drei Jahre und schaffte mit dem Club 1971 Platz eins in der Regionalliga Süd. In der Aufstiegsrunde scheiterte der Verein dann allerdings. In den kommenden beiden Jahren konnte sich der Club nicht mehr für die Aufstiegsrunde qualifizieren. Popp kam noch zu insgesamt 98 Regionalligaeinsätzen. 1972 beendete Popp seine aktive Profikarriere, obwohl er noch bis 1974 unter Vertrag stand.[2]Er kam mit dem neuen Trainer Zlatko Čajkovski nicht zurecht. Insgesamt kam er 424 Pflichtspielen für die Nürnberger.[2] Er spielte danach noch zwei Jahre für den ASV Herzogenaurach mit dem er auch Meister der Bayernliga wurde.

Trainerkarriere Bearbeiten

Nach Beendigung seiner aktiven Laufbahn trainierte er Herzogenaurach. Danach kehrte er zum Club zurück und hatte dort verschiedene Positionen inne (u. a. Spielerbeobachter[2]). er trainierte erst die Amateure des Clubs. 1981 war er nach der Entlassung von Horst Heese kurze Zeit Interimstrainer der 1. Mannschaft des Clubs in der Bundesliga. Nürnberg konnte 1981 als Wiederaufsteiger den 14. Tabellenplatz erreichen. In der Saison 1981/82 übernahm er die Funktion des Assistenztrainers, wobei er in der Saison 1983/84 für ein Spiel als Nachfolger von Rudi Kröner die Clubmannschaft bis zur Amtsübernahme von Heinz Höher trainierte. Später trainierte er die A- Jugend des 1. FCN und wurde 1986 Koordinator für die Amateurabteilung.

Erfolge Bearbeiten

Trivia Bearbeiten

  • Nachdem er sich vom aktiven Geschäft löste, gründete Popp „FP Sport Promotion“, deren Geschäftsführer er ist. Dort arbeitet er als vom Deutschen Fußball-Bund lizenzierter Spielervermittler.[2]

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Fritz Popp (Fußballspieler) in der Datenbank von transfermarkt.de
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 Fritz Popp auf fp-sport.de
  3. Fritz Popp: Die Spiele der Oberliga Süd 1962/1963 für 1. FC Nürnberg auf fussballdaten.de
  4. 1. FC Nürnberg: Der Kader 1962/1963 auf fussballdaten.de
  5. Fritz Popp: Die Spiele der Bundesliga 1963/1964 für 1. FC Nürnberg auf fussballdaten.de
  6. Spielstatistik Borussia Dortmund - 1. FC Nürnberg 3:1 (1:1) auf fussballdaten.de
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