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Fritz Max Krause (* 13. April 1925 in Tzschetzschnow) war Mitglied der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) und ist einer der bislang am längsten amtierenden Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt (Oder) (1965–1990) mit 24 Dienstjahren.

Leben Bearbeiten

Fritz Krause ist das älteste Kind des Zimmermanns Fritz Krause aus Tzschetzschnow (seit 1937 Güldendorf und heute ein Ortsteil von Frankfurt). Dort besuchte er die Schule und erlernte später den Beruf des Kaufmanns in der Tapetengroßhandlung Albert Link. Während des Zweiten Weltkriegs zur Marine einberufen, musste er in englischer Gefangenschaft in Norwegen Minen räumen.

Politik Bearbeiten

Nach dem Krieg wurde er 1949 im eingemeindeten Güldendorf als Bezirksvorsteher eingesetzt und bereits 1950 Stadtverordneter in Frankfurt (Oder). Ab dieser Zeit war er bereits Mitglied der Freien Deutschen Jugend. Später wurde er als Mitglied der Bezirksleitung der SED zum Studium nach Moskau delegiert.

Am 4. November 1965 wurde Krause zum ersten Mal in der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung zum Vorsitzenden des Rates der Stadt und Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt (Oder) gewählt. Bestätigt wurde er jeweils am 15. April 1970, 29. Mai 1974, 7. Juni 1979, 24. Mai 1984 und 25. Mai 1989.

Für seine unterstützende Rolle zur Sicherung der Ruine der Marienkirche der Stadt wurde er öffentlich vom Chefredakteur der Märkischen Oderzeitung Frank Mangelsdorf gewürdigt.[1]

Film Bearbeiten

  • Der volkseigene Bürgermeister Dokumentarfilm von Barbara Keifenheim über Fritz Krause, den letzten SED-Oberbürgermeister von Frankfurt (Oder)

Literatur Bearbeiten

  • Heimatverein Tzschetzschnow - Güldendorf (Hrsg.): Festschrift anlässlich der 775-Jahrfeier Tzschetzschnow seit 1937 Güldendorf, 2005, Seite 65f
  • Jörg Kotterba, Herbert Kriszun: „Hör mal zu, Fritze!“, GNN-Verlag, 1998, ISBN 3-932725-58-1

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Märkische Oderzeitung: "Der gläserne Schatz" ist fertig vom 28. Mai 2005.

pl:Fritz Krause

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