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Die Freiwillige Feuerwehr Gnigl wurde am 1. März 1881 als 33. Feuerwehr in Gnigl (Stadtteil von Salzburg) in Österreich gegründet. Im Gasthaus Gürtler (Heute Gasthof Weiß, Grazer Bundesstraße), trafen sich am 1. März 1881, 52 beherzte Männer zur Generalversammlung.


Die Geschichte der Freiwillige Feuerwehr in GniglBearbeiten

Die Initiatoren unter den Gründungsmitgliedern waren:

  • Dr. Franz Hattinger, prakt. Arzt
  • Andreas Blüml, Ökonom und Gemeindevertreter
  • Ignaz Eigner, Kaminfegermeister und k.u.k. Postmeister
  • Albert Reichart, Krämer

Zum 1. Hauptmann wurde Ignaz Eigner, k.u.k. Postmeister gewählt. Stellvertreter und Schriftführer wurde Albert Reichart. Die Feuertaufe bestand die neue Feuerwehr am 6. April 1881 beim Brand des kleinen Rauchbichlgutes in Itzling.

Am 3. September 1882 wurde die, von Justina Hochstätter gestiftete Fahne geweiht. Im Jahre 1896 wurde innerhalb der Wehr eine Sanitätsabteilung errichtet, eine der ersten im ganzen Kronland. Es war das Verdienst von Ehrenmitglied, Sanitätschef und Korpsarzt Dr. Franz Hattinger jun. Am 12. Juli 1903 fand in der Zeugstätte in der Grazer Bundesstraße die feierliche Übergabe der mechanischen Schiebeleiter durch den Spender, Kommandant Michael Tauer, statt. Im Jahre 1906 wurde anlässlich des 25jährigen Gründungsfestes von Frau Viktoria Blüml eine neue Fahne gestiftet.

Am 24. Juni 1913 wurde beschlossen, in Itzling eine Filialfeuerwehr zu gründen. Man stellte alte Schläuche, den alten Schlauchkarren, alte Helme sowie die alte Spritze zur Verfügung. 1921 wurde die pferdebespannte Motorspritze und am 14. September 1925 die neuerworbene Autospritze übernommen. Ein weiterer Meilenstein war der Bau der neuen Zeugstätte im Jahre 1932. Im Zuge der Eingemeindung zur Stadt Salzburg am 1. Juli 1935 wurde die Wehr in den Gesamtkörper der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Salzburg übernommen und kommandomässig unterstellt. Brandmeister Sebastian Hörer war Bereitschaftsführer, des in Gnigl ab 1938 als S.H.D. und ab 1942 als Luftschutzpolizei stationierten l. Zuges.

1945, nach dem 2.Weltkrieg, übernahm Kaminfegermeister Rupert Seeber die Wache. Die Wehr hatte nach dem Krieg, 2 Mercedes Löschfahrzeuge, 1 leichtes Löschfahrzeug und einen schweren Pumpenwagen aus Kriegsbeständen. Am 7. Mai 1961 feierte die Wehr das 80jährige Gründungsfest, dabei wurde von Frau Anna Seeber ein Fahnenband gestiftet. 1965, anlässlich des 100jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Salzburg, bekam die Wache Gnigl unter Kommandant Hermann Zach ein neues leichtes Löschfahrzeug mit Vorbaupumpe, Marke Opel. Im Jahre 1974 wurde die Wache unter Kommandant Engelbert Lettner mit einem Allrad-Tanklöschfahrzeug mit 3000 Liter Wasserinhalt ausgestattet. Der schwere Pumpenwagen aus dem Jahre 1942 wurde ausgeschieden.

Im Herbst 1978 bekam die Wache unter Kommandant Manfred Plank, ein schweres Allrad Rüstfahrzeug, wobei die Wache einen Beitrag von S 200.000.- beisteuerte, der aus verschiedenen Veranstaltungen, wie dem Gnigler Kirtag mit Bierzelt, aufgebracht wurde. Vom 18. Juni 1981 bis 21. Juni 1981 beging die Freiwillige Feuerwehr Gnigl das 100jährige Gründungsfest mit Fahnenweihe. Die neue Fahne wurde von Frau Regina Flöckner und Frau Maria Grabner gestiftet. Je ein Fahnenband stifteten Frau Juliane Winkler und Frau Olga Plank. 48 Feuerwehren und Vereine nahmen an diesem Fest teil.

In den vergangenen Jahren wurde auch die Ausrüstung und das Funkwesen auf den modernsten Stand gebracht. Die Alarmierung wurde ebenfalls auf Sirenensteuerung und Funkrufempfänger (Piepser) für jeden Feuerwehrmann auf einen zeitgemäßen Stand der Technik gebracht.

AktuellBearbeiten

MannschaftBearbeiten

51 Aktive Feuerwehrmänner werden momentan von HBI Michael Leprich und seinem Stellvertreter BM Martin Mittermeier geleitet. 6 Nichtaktive Feuerwehrmänner unterstützen (teilweise) die Feuerwehr in organisatorischen Dingen. Die 8 Mitglieder der Feuerwehrjugend werden von OFm Michael Adam und seinen Stellvertretern Fm Thomas Schwab und Fm Manuel Gunz geführt und ausgebildet.


AusrüstungBearbeiten

Die Ausrüstung umfasst momentan 4 Einsatzfahrzeuge (Auflistung unter Funkrufnamen):

  • Tank Gnigl
  • Pumpe Gnigl
  • Rüst 1 Gnigl
  • Bus Gnigl

Hinzu kommen noch 4 Anhänger:

  • Rüst 1 Anhänger (mit Kran-Korb und Greifer)
  • Stromerzeuger
  • Motorzille
  • Transportanhänger

Oldtimer - "586er"Bearbeiten

Ein besonderes Hilight ist ein 586er Steyr Oldtimer der seit 1978 bei in der Gnigler Feuerwache stationiert ist. Das aus Eigenmitteln angeschaffte Fahrzeug war zum damaligen Zeitpunkt nicht neu, denn es war von 1964 – 1978 bei der Straßenmeisterei Schwarzach im Einsatz. 1978 wurde das Fahrzeug der Gnigler Feuerwehr übergeben. Unter Kommandant Manfred Plank wurde der LKW von den Feuerwehrmännern selbst generalsaniert und anschließend von der Firma Seiwald in Oberalm als Rüstfahrzeug aufgebaut. Die endgültige Übergabe erfolgte im März 1979. Insgesamt wurden für die Reparatur 200.000,00 Schilling von der Feuerwehr selbst aufgebracht.

Da Einsatzfahrzeug war bis zum Jahre 2000 „aktiv“ im Dienst und wurde Anfang 2001 noch einmal generalsaniert. Mehr als 500 Arbeitsstunden wurden dabei von den Mitgliedern der Gnigler Feuerwache aufgebracht. 2007 wurde das Fahrzeug unter dem Funkrufnamen "Rüst 2" ausser Dienst gestellt. Seit dem kümmert sich eine kleine Gruppe rund um LM Michael Rahofer um den Oldtimer und bemüht sich um die Instandhaltung.

Jede Jahr finden damit etliche Ausrückungen zu diversen Oldtimertreffen statt, den im Bundesland Salzburg ist dies das letzte Exemplar seiner Art.


WeblinksBearbeiten



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