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Franz-Josef „Jupp“ Tenhagen (* 31. Oktober 1952 in Millingen) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und -trainer.

Wirken Bearbeiten

In der Bundesliga spielte er von 1971 bis 1988 für Rot-Weiß Oberhausen, Borussia Dortmund und den VfL Bochum. Für Bochum war er insgesamt zwölf Jahre lang aktiv. Tenhagen spielte als Abwehrspieler 457 Mal in der Bundesliga und erzielte 26 Treffer.

Er kam auf drei Einsätze in der deutschen Nationalmannschaft. Eine Verletzung verhinderte seinen Einsatz bei der Weltmeisterschaft 1978 in Argentinien.

Als Trainer betreute er unter anderem den VfL Bochum, die SG Wattenscheid 09 und den LR Ahlen, mit Wattenscheid (1997) und Ahlen (2000) stieg er jeweils in die 2. Bundesliga auf. Lange Zeit war er in der Oberliga Nordrhein für den 1. FC Bocholt (1991-1996 und 2001-2007) tätig: Zwar erklärte er am 7. März 2007 seinen Rücktritt vom Traineramt, doch blieb er als Sportdirektor bei dem Verein. Dieses Engagement endete dann im Spätsommer 2007. Aus finanziellen Gründen wurde Tenhagen entlassen. Der 1. FC Bocholt stieg nach dem Weggang von Tenhagen in die Verbandsliga Niederrhein ab.

Tenhagen lebt heute in Haldern einem Ortsteil von Rees am Niederrhein (Kreis Kleve) und betreibt in der Nachbarstadt Emmerich am Rhein ein Sportgeschäft sowie mehrere Fußballschulen im überregionalen Bereich. Im Sommer 2008 wurde er sportlicher Leiter beim Kreisliga-A-Verein SC 26 Bocholt, wo der ehemalige Bundesligaspieler Harald Katemann als Trainer tätig ist.

Ab Sommer 2009 übernahm Tenhagen das Traineramt beim ambitionierten Bezirksligisten SV Grieth (Ortsteil von Kalkar) und schaffte sogleich den Aufstieg in die Landesliga.


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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