Fandom


(Leben)
K
Zeile 9: Zeile 9:
 
Nach seiner Spielerkarriere war Pagelsdorf zunächst bei Hannover 96 als Amateurcoach tätig. 1992 wurde er Trainer beim [[1. FC Union Berlin]]. 1994 wechselte Frank Pagelsdorf zum [[FC Hansa Rostock]] und schaffte den Aufstieg in die [[Fußball-Bundesliga]]. Unter seiner Führung platzierte sich Hansa Rostock auf Anhieb auf Platz sechs. [[1997]], nachdem er als bis dahin einziger Trainer seit der Wiedervereinigung seinen Vertrag bei Hansa Rostock erfüllt hatte, folgte ein Engagement beim [[Hamburger SV]], mit dem er seinen größten bisherigen Erfolg schaffte: dritter Platz in der Spielzeit 1999/2000. Nach 142 Spielen trennte der HSV sich von Pagelsdorf im Herbst 2001, obwohl die Laufzeit seines Vertrages bis 2004 vereinbart war. Er erhielt die vertraglich vereinbarte Abfindung von 4,1 Millionen DM. Nach einer längeren Pause setzte Pagelsdorf seine Trainertätigkeit beim [[VfL Osnabrück]] ab Sommer 2003 für kurze Zeit fort. Allerdings ohne großen Erfolg, im Frühjahr 2004 wurde er entlassen. Daraufhin stieg der Verein jedoch trotzdem 2004 aus der 2.Liga ab. Im September 2004 ging er in die Vereinigten Arabischen Emirate und trainerte dort bis Juni 2005 Al-Nasr Dubai.
 
Nach seiner Spielerkarriere war Pagelsdorf zunächst bei Hannover 96 als Amateurcoach tätig. 1992 wurde er Trainer beim [[1. FC Union Berlin]]. 1994 wechselte Frank Pagelsdorf zum [[FC Hansa Rostock]] und schaffte den Aufstieg in die [[Fußball-Bundesliga]]. Unter seiner Führung platzierte sich Hansa Rostock auf Anhieb auf Platz sechs. [[1997]], nachdem er als bis dahin einziger Trainer seit der Wiedervereinigung seinen Vertrag bei Hansa Rostock erfüllt hatte, folgte ein Engagement beim [[Hamburger SV]], mit dem er seinen größten bisherigen Erfolg schaffte: dritter Platz in der Spielzeit 1999/2000. Nach 142 Spielen trennte der HSV sich von Pagelsdorf im Herbst 2001, obwohl die Laufzeit seines Vertrages bis 2004 vereinbart war. Er erhielt die vertraglich vereinbarte Abfindung von 4,1 Millionen DM. Nach einer längeren Pause setzte Pagelsdorf seine Trainertätigkeit beim [[VfL Osnabrück]] ab Sommer 2003 für kurze Zeit fort. Allerdings ohne großen Erfolg, im Frühjahr 2004 wurde er entlassen. Daraufhin stieg der Verein jedoch trotzdem 2004 aus der 2.Liga ab. Im September 2004 ging er in die Vereinigten Arabischen Emirate und trainerte dort bis Juni 2005 Al-Nasr Dubai.
   
Im August 2005 übernahm Frank Pagelsdorf erneut den Posten des Cheftrainers beim FC Hansa Rostock, und führte ihn seitdem bis jetzt (Apr. 2007) auf den 2. Platz der 2. Bundesliga. Auch hier umgibt ihn wieder eine beachtliche Popularität, die nicht zuletzt aus seiner uneitelen Autorität und Authentizität, erkennbar u.a. an seiner Leibesfülle, herrührt.
+
Im August 2005 übernahm Frank Pagelsdorf erneut den Posten des Cheftrainers beim FC Hansa Rostock, und führte ihn in der Saison 2006/2007 zum Aufstieg in die 1. Fußball-Bundesliga. Auch hier umgibt ihn wieder eine beachtliche Popularität, die nicht zuletzt aus seiner uneitelen Autorität und Authentizität, erkennbar u.a. an seiner Leibesfülle, herrührt.
   
 
==Statistik==
 
==Statistik==

Version vom 20. Mai 2007, 15:26 Uhr

Frank Pagelsdorf (* 5. Februar 1958 in Hannover) ist ein deutscher Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler.

Leben

Der Hannoveraner Pagelsdorf spielte in seiner Jugend beim TuS Garbsen und TSV Havelse. Als 18-Jähriger wechselte er 1976 in die 2. Liga Nord zu Hannover 96 und wurde Profi. 1978 wechselte der Mittelfeldspieler nach 71 Zweitligaspielen und 10 Toren von Hannover 96 zu Arminia Bielefeld. Er spielte bis 1984 unter Trainern wie Otto Rehhagel, Horst Köppel und Karl-Heinz Feldkamp und bestritt für die Arminia 128 Bundesligaspiele (28 Tore). Seine 28 Tore für Arminia Bielefeld bedeuten bis heute Vereinsrekord in der Bundesliga für die Ostwestfalen, was ihm dort eine bis heute anhaltende gewisse Popularität ("Der Netzer der Underdogs") einbrachte. Pagelsdorf spielte 1984 bis 1988 bei Borussia Dortmund unter Trainern wie Timo Konietzka, Erich Ribbeck, Reinhard Saftig und Pal Csernai in 102 Erstligaspielen (9 Tore).Sein Gastspiel dort dürfte unter anderem in Erinnerung bleiben, weil er während einer Pressekonferenz einem missliebigen Journalisten ein Glas Cola über den Kopf schüttete (!). 1988/89 kehrte Pagelsdorf nach Hannover zurück. Wegen eines Bandscheibenvorfalls hat er nach 14 Profijahren mit 365 Spielen mit insgesamt 58 Toren seine Karriere als Profifussballer beendet.

Nach seiner Spielerkarriere war Pagelsdorf zunächst bei Hannover 96 als Amateurcoach tätig. 1992 wurde er Trainer beim 1. FC Union Berlin. 1994 wechselte Frank Pagelsdorf zum FC Hansa Rostock und schaffte den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga. Unter seiner Führung platzierte sich Hansa Rostock auf Anhieb auf Platz sechs. 1997, nachdem er als bis dahin einziger Trainer seit der Wiedervereinigung seinen Vertrag bei Hansa Rostock erfüllt hatte, folgte ein Engagement beim Hamburger SV, mit dem er seinen größten bisherigen Erfolg schaffte: dritter Platz in der Spielzeit 1999/2000. Nach 142 Spielen trennte der HSV sich von Pagelsdorf im Herbst 2001, obwohl die Laufzeit seines Vertrages bis 2004 vereinbart war. Er erhielt die vertraglich vereinbarte Abfindung von 4,1 Millionen DM. Nach einer längeren Pause setzte Pagelsdorf seine Trainertätigkeit beim VfL Osnabrück ab Sommer 2003 für kurze Zeit fort. Allerdings ohne großen Erfolg, im Frühjahr 2004 wurde er entlassen. Daraufhin stieg der Verein jedoch trotzdem 2004 aus der 2.Liga ab. Im September 2004 ging er in die Vereinigten Arabischen Emirate und trainerte dort bis Juni 2005 Al-Nasr Dubai.

Im August 2005 übernahm Frank Pagelsdorf erneut den Posten des Cheftrainers beim FC Hansa Rostock, und führte ihn in der Saison 2006/2007 zum Aufstieg in die 1. Fußball-Bundesliga. Auch hier umgibt ihn wieder eine beachtliche Popularität, die nicht zuletzt aus seiner uneitelen Autorität und Authentizität, erkennbar u.a. an seiner Leibesfülle, herrührt.

Statistik

Pagelsdorfs Bundesligaspiele
Pagelsdorfs Bundesligatore

Weblinks


Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA , sofern nicht anders angegeben.