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Disambig mirror 2 Dieser Artikel handelt vom deutschen Fußballspieler Frank Baumann, für den gleichnamigen schweizerischen Fernsehmoderator siehe Frank Baumann (Fernsehmoderator).
Frank Baumann
Frank baumann tdf
Personalia
Geburtstag 29. Oktober 1975
Geburtsort WürzburgDeutschland
Position Mittelfeld

2 Stand: 15. Dezember 2007

Frank Baumann (* 29. Oktober 1975 in Würzburg) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Karriere Bearbeiten

Frank Baumann war ursprünglich ein Abwehrspieler, wechselte dann aber ins defensive Mittelfeld.

Verein Bearbeiten

Der gebürtige Würzburger begann in der Jugend des dortigen Vereins TSV Grombühl. 1991 wechselte er zur Jugend des 1. FC Nürnberg, wo er seine Profikarriere begann. 1999 schloss er sich dem SV Werder Bremen an, wo er 2009 seine aktive Zeit beendete, aber weiterhin im Verein tätig blieb.

Nürnberg Bearbeiten

Baumann begann seine Profikarriere am 3. Oktober 1994, dem siebten Spieltag der Zweitligasaison 1994/95, als er im Heimspiel gegen den SG Wattenscheid 09 in der Startelf stand. In der laufenden Spielzeit kam er nur auf vier weitere Einsätze, zu Beginn der nächsten Saison entwickelte er sich jedoch zum Stammspieler. Große Vereinstreue bewies er, als er den Club 1996/97 in die Regionalliga begleitete. Dort gelang der sofortige Wiederaufstieg und ein Jahr später der Durchmarsch in die Bundesliga. Im dramatischen Saisonfinale 1998/99 wurde er zur tragischen Figur. Vor dem letzten Spieltag hielt der 1. FC Nürnberg den Klassenerhalt bereits für gesichert, stieg aber dann doch ab. Dies wiederum führte dazu, dass Baumann, der eigentlich in Nürnberg bleiben wollte, den Verein wechselte, da er kurz vor der Einberufung in die Nationalmannschaft stand. Ironischerweise hatte Baumann in der 89. Minute des letzten Spiels eine Großchance vergeben – ein Tor mehr hätte zum Klassenerhalt gereicht.

Bremen Bearbeiten

FBaumann

Frank Baumann 2007

Baumann wechselte zum SV Werder Bremen. Er war der erste Spieler, den der neue Trainer Thomas Schaaf verpflichtete. Im Jahr 2000 wurde Baumann Mannschaftskapitän, was er bis zum Karriereende blieb.

Durch sein ruhiges Auftreten und seine abgeklärte Spielweise genoss Baumann ein hohes Ansehen innerhalb der Mannschaft. Er war ein wichtiger Baustein zur Meisterschaft und zum DFB-Pokal-Sieg im Jahr 2004.

In den letzten Jahren wurde Baumann immer wieder durch Verletzungen, insbesondere an der Achillessehne, zurückgeworfen. So konnte er in den Spielzeiten 2005/06 und 2006/07 nur 19 bzw. 17 Spiele in der Bundesliga absolvieren.

In der Saison 2008/09 konnte er wieder häufiger eingesetzt werden. Mit einem Tor im Halbfinale führte Kapitän Baumann die Mannschaft 2009 ins UEFA-Cup-Finale. Dort unterlag Bremen Schachtar Donezk. Am 26. Mai gab Baumann das Ende seiner aktiven Laufbahn zum Saisonende bekannt. Sein letztes Pflichtspiel absolvierte er im DFB-Pokalfinale am 30. Mai gegen Bayer 04 Leverkusen. Er wechselt als Assistent von Klaus Allofs ins Management des Vereins. Am 16. Dezember 2009 wurde er zum siebten Ehrenspielführer von Werder Bremen ernannt.

Nationalmannschaft Bearbeiten

Baumann gab sein Debüt für die deutsche Nationalmannschaft am 14. November 1999 beim 1:0-Erfolg in Oslo gegen Norwegen. Sein letztes Spiel bestritt er am 26. März 2005 gegen Slowenien. Seine zwei Tore erzielte er beide 2001 in Freundschaftsspielen gegen die Slowakei und Ungarn.

Baumann nahm mit der Nationalmannschaft an der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 teil, wurde jedoch nur einmal im Achtelfinale gegen Paraguay in der 60. Minute eingewechselt. Bei der Europameisterschaft 2004 in Portugal spielte Baumann bei zwei der drei deutschen Vorrundenspiele mit.

Privat Bearbeiten

Frank Baumann gehört dem Kuratorium der Stiftung Jugendfußball an. Die Stiftung Jugendfußball wurde im Jahr 2000 von Jürgen Klinsmann, weiteren erfolgreichen Nationalspielern sowie den Dozenten des Fußball-Lehrer-Sonderlehrgangs gegründet.

Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Erfolge Bearbeiten

Verein Bearbeiten

  • mit dem 1. FC Nürnberg
    • Bundesliga-Aufstieg 1998
    • Zweitliga-Aufstieg 1997

Nationalmannschaft Bearbeiten

Weblinks Bearbeiten


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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