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Feuerwehr Wuppertal

DEU Wuppertal COA  Amt der Stadt Wuppertal

Kontaktdaten
www.wuppertal.de

Die Feuerwehr Wuppertal besteht aus der Berufsfeuerwehr Wuppertal und Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Wuppertal. Der oberste Dienstherr der Feuerwehr ist der Oberbürgermeister der Stadt.


Freiwillige Feuerwehr Bearbeiten

Löschzug Dönberg Bearbeiten

Historische Fahrzeuge Bearbeiten

TLF 16 Bearbeiten
Geschichte Bearbeiten

Wurde im April 1966 als erstes "fabrikneues" Feuerwehrauto für den Löschzug Dönberg von der FF-Neviges beschaft. Durch Gebietsreform 1975 wurde das Auto (wie auch der Gesamte Löschzug Dönberg) in die Feuerwehr Wuppertal eingemeindet. Im Jahre 1983 wurde das TLF von den Mitgliedern des Löschzuges Dönberg auf die bei der Feuerwehr Wuppertal neuen 1-Flaschen Atemschutzgeräte umgebaut. Am 21.09.1991, nach 25 Dienstjahren beim Löschzug Dönberg, wurde das alte TLF 16 außerdienst gestellt. Nach Verhandlungen mit der Stadt Wuppertal durften die Dönberger Feuerwehrleute "ihr altes" TLF 16 wieder in den Orginalzustand von 1966 zurückversetzen. Nach intensiven Reparaturen und Restaurierungsarbeiten konnte das TLF 16 im Mai 1997 nach über 5000 Arbeitsstunden der Öffentlichkeit während des Feuerwehr Festes vorgestellt werden.

Technische Daten Bearbeiten

Baujahr: 1966

Fahrgestell: Magirus-Deutz F 150 D 10 A

Aufbauhersteller: MAGIRUS Klöckner-Humbold-Deutz AG Werk Ulm

Motorart: 6-Zylinder DEUTZ-Diesel, luftgekühlt

Motorleistung: 150 PS / 2300 U/min.

Länge: 6.600 cm

Breite: 2.500 cm

Höhe: 2.740 cm

Zul. Gesamtgewicht: 10.000 kg

Pumpe: FP 16/8

Pumpenleistung: 1.600 l/min.

Löschmittelvorrat: 2.400 l Wasser

Löschzug Uellendahl Bearbeiten

Löschzug Uellendahl
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Löschzuglogo

Gründungsjahr: 1894
Anzahl aktiver Mitglieder: 37
Größe Löschbezirk: 10,12km²
Einwohnerzahl im Löschbezirk: ca. 22500
durchschn. Einsätze/Jahr: 110

Der Löschzug Uellendahl bildet zusammen mit fünfzehn weiteren Löschzügen und einer Umweltschutzeinheit die Freiwillige Feuerwehr Wuppertal. Träger der Freiwilligen Feuerwehr ist die Berufsfeuerwehr Wuppertal.

Die Bezeichnung Löschzug ist aus der Betrachtungsweise der Einsatztaktik eigentlich nicht richtig, da es sich um eine Löschgruppe handelt und keine Löschzugstärke im klassischen Sinne erreicht wird. Seit dem Jahr 2001 werden in Wuppertal zur Vereinheitlichung alle Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr als Löschzug bezeichnet.

Das Wuppertaler Stadtgebiet ist in fünf Brandschutzbereiche der Freiwilligen Feuerwehr aufgeteilt in denen jeweils mehrere Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr entweder autark oder zusammen mit anderen Löschzügen der Freiwilligen Feuerwehr und / oder mit der Berufsfeuerwehr agieren. Die Berufsfeuerwehr rückt im gesamten Stadtgebiet zu Einsätzen aus.

Der Löschzug Uellendahl befindet sich geographisch zusammen mit dem Löschzug Dönberg im Brandschutzbereich 3 und wird zu Einsätzen zusammen mit der Berufsfeuerwehr alarmiert.

Aufgaben Bearbeiten

allgemeine Gefahrenabwehr
  • vorbeugender Brandschutz d.h. Verhüten von Bränden und Brandgefahren
  • abwehrender Brandschutz d.h. Bekämpfen von Bränden und Schutz von Menschenleben und Sachwerten vor Brandschäden
  • Technische Hilfeleistung bei Not- und Unglücksfällen
Aufzugskomponente
  • Teile der Mannschaft sind staatlich geprüfte Aufzugswärter und werden zur Befreiung von Personen in Aufzügen im gesamten Stadtgebiet alarmiert. Auf dem Löschgruppenfahrzeug LF16/12 befindet sich ein spezieller Werkzeugkoffer "Aufzug" um diese spezielle Art der technischen Hilfeleistung ausführen zu können.
Versorgung / Logistik
  • Versorgung von Einsatzkräften wenn diese bei größeren Schadenslagen für längere Zeit im Einsatzgeschehen gebunden sind. Dazu fahren Angehörige des Löschzuges zur Hauptfeuer-, und Rettungswache zu bereiten in der Großküche der Berufsfeuerwehr Speisen und Getränke zu, die dort vorgehalten werden.
  • Der Löschzug Uellendahl stellt die Versorgungskomponente im Verbandsbereitschaft 5, eine überörtliche Bereitschaft des erweiterten Katastrophenschutzes des Landes, in der auch Einheiten der Feuerwehr Wuppertal eingegliedert sind.
Besetzung Wechselladerfahrzeug mit dem AB-Schlauch
  • Muss bei Einsatzsituationen eine größere Strecke für die Löschwasserversorgung überwunden werden, besetzt die Einheit mit drei Kräften ein Wechselladerfahrzeug mit dem Abrollcontainer - Schlauch welches beides auf der Hauptfeuer,-und Rettungswache stationiert ist.
Besetzung Wechselladerfahrzeug mit AB-MANV im Rahmen der Sondereinsatzgruppe Rettungsdienst (SEG-Rett)
  • Bei Großschadenslagen muss die Einheit den vom Bund angeschafften Abrollcontainer Massenanfall-von-Verletzten (AB-MANV)

zur Einsatzstelle bringen und ist für den Aufbau und die technische Btrieb eines Behandlungsplatzes zuständig.

AusrückebereichBearbeiten

Der geografisch gehört der Ausrückebereich zum Stadtteil Uellendahl-Katernberg, im Rahmen der Alarm-, und Ausrückeordnung (AAO) gehört es zum Brandschutzbereich 3, festgelegt im Brandschutzbedarfsplan der Stadt Wuppertal.

In dem ursprünglich ländlichen Bereich im Nordwesten der Stadt Wuppertal entstanden im Laufe der Zeit dicht bebaute Wohngebiete und zahlreiche Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser und Altenheime. Außerdem siedelten sich entlang des Uellendahl zahlreiche mittelständige Unternehmen aus der Metall-, und Elektrotechnik - verarbeitenden Industrie an.

Mannschaft Bearbeiten

Die Einsatzabteilung besteht im Jahr 2009 aus insgesamt 33 Männern und 3 Frauen. Die Gleichstellungsbeauftragte der Feuerwehr Wuppertal kommt ebenfalls aus den Reihen des Löschzuges, ebenso sind 7 Kameraden bei der Berufsfeuerwehr.

Gerätehaus Bearbeiten

Geraetehaus Uellendahl

Gerätehaus an der Hans-Böckler-Str. 230

Der Spartenstich des jetzigen Gerätehauses an der Hans-Böckler-Str.123, wurde im Jahr 1962 gesetzt. Ein Jahr später erfolgte der Einzug. Das Gerätehaus verfügte ursprünglich über nur einen Standplatz. Im Jahre 1990 wurde das Gebäude, zum Teil durch Eigenleistungen der Kameraden/innen, um ca. 5 Meter erweitert. Nun verfügte das Gebäude über Stellplätze für zwei Großfahrzeuge sowie einem zusätzlichen Spindraum und das Einheitsführerbüro . Ein Schulungsraum, sowie eine Küche und Sanitärräume befinden sich ebenfalls in diesem Gebäude.

Einsatzfahrzeuge Bearbeiten

Den Kameraden/innen stehen zurzeit vier Einsatzfahrzeuge zur Verfügung. Wird die Wehr zu einem „Einfahrzeugalarm“ alarmiert (je nach Einsatzstichwort) so rückt das Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 mit einer Personenstärke von 1/8 zum jeweiligen Einsatzort aus. Das Löschfahrzeug auf Iveco Fahrgestell und Magirus Aufbau, wurde im Jahr 1999 in Dienst gestellt. Neben der Normbeladung verfügt das Fahrzeug über eine Besonderheit: Statt einem Hydraulischen Rettungssatz zur Technischen Hilfeleistung hat das Fahrzeug ein sehr außergewöhnliches Kombigerät (Rettungsschere / Rettungsspreizer) mit Akkubetrieb verlastet.

Wird über die Leitstelle der Berufsfeuerwehr Wuppertal ein „Zugalarm“ ausgelöst, so rückt eine weitere Gruppe mit einer Stärke von 1/8 mit dem zweiten Löschfahrzeug, ein LF 16-TS zur Einsatzstelle aus. Dieses Fahrzeug basiert ebenfalls auf einem Iveco Fahrgestell, aber mit Lentner Aufbau. Es wurde 1988 im Rahmen des erweiterten Katastrophenschutzes vom Bund, der Stadt Wuppertal zur Verfügung gestellt und verfügt über die damalige Normbeladung.

Müssen weitere Feuerwehrleute zum Einsatzort transportiert werden, so wird das MTF auf Ford Transit Basis (neun Sitzplätze) benutzt. Des Weiteren wird es von der Jugendfeuerwehr und für Dienstfahrten benutzt.

Wird über die Leitstelle die Versorgungskomponente alarmiert, rückt der Gerätewagen Logistik (GW-L) ein Iveco Daily Baujahr 2003 mit einer Stärke von 1/2 aus. Zusätzlich zur Serienausstattung wurden durch Ausstattung des Fahrzeuges durch eine Markise, eine Verladerampe sowie Rollcontainer mit diversen Tischen und Bänken ergänzt.

Alarmierung Bearbeiten

Die Alarmierung des Löschzuges Uellendahl, erfolgt wie bei allen Löschzügen der Freiwilligen Feuerwehr, über die Leitstelle der Berufsfeuerwehr. Die Kameraden/innen werden mittels DME (Digitaler-Meldeempfänger) alarmiert, des weiteren wird eine Alarmdepesche (Alarmfax) mit Anfahrtsbeschreibung, Einsatzstichwort, eingesetzte Kräfte etc. via Intranet zum Gerätehaus geschickt.

Je nach Einsatzstichwort wird der Löschzug parallel zur Berufsfeuerwehr alarmiert und trifft so im „Rendezvous-Verfahren“ zusammen mit der Berufsfeuerwehr am Einsatzort ein. Dabei übernimmt die Berufsfeuerwehr immer die Einsatzleitung. Die genauen Alarmierungspläne sind in der AOO (Alarm,- und Ausrückeordnung) der Feuerwehr Wuppertal festgehalten die auf Grundlage des Brandschutzbedarfsplanes der Stadt Wuppertal basieren.

Einsatzstatistik Bearbeiten

Jahr Einsätze gesamt Feuer THL Versorgungen Sonstige
2005 88 2539420
2006 51 2111217
2007 1765834282
2008 1224045235

Chronologie Bearbeiten

1894
  • Die damaligen Geräte bestanden lediglich aus Löscheimern die durch Bildung von Menschenketten zur Brandbekämpfung vorgenommen wurden. Die persönliche Schutzausrüstung (PSA) bestand aus Hakengurten und Seile die durch private Mittel angeschafft wurden.
1895
  • Die Feuerlöschgruppe bekommt von der Stadt Elberfeld eine Druckspritze zur Feuerbekämpfung bereit gestellt. Des Weiteren wurde eine Hakenleiter und hundert Meter Schlauch angeschafft.
1898
  • Errichtung eines Steigerturms neben dem damaligen Spritzenhaus. Die Stadt zahlt jählich ein Buget von sechs Reichsmark in die Feuerwehrkasse ein.
1900
  • Der Vorläufer des heutigen Tankschlöschfahrzeuges, ein eisernes Wasserfass wurde für den Erstangriff in Dienst gestellt. Während des ersten Weltkrieges verlor die Einheit drei ihrer Kameraden, noch heute erinnert eine Gedenktafel an das "gewaltige Ringen der Völker".
1934
  • Am 3. März 1934 lösten die Nationalsozialisten den bis dahin eigenständigen Verein auf. Aus der Freiwilligen Feuerwehr Wuppertal wurde der Halblöschzug Kohlstraße zur Feuerlöschpolizei Wuppertal. Nach dem zweiten Weltkrieg und der Befreiung vom Nationalsozialismus konnte eine Neuformierung der Freiwilligen Wuppertal stattfinden.
1952
  • Am 17.Mai 1952 bekam die Wehr ihr erstes motorisiertes Fahrzeug,- eine offener Mercedes - Benz. Bei der Übergabe des Fahrzeuges wurde betont, dass bei besonders guter Pflege dass bereits dreißig Jahre alte Fahrzeug, die noch zehn veranschlagten Dienstjahre überstehen würde.
1958
  • Ein weiters Fahrzeug kam hinzu, ein umgebauter Krankenwagen vom Typ Opel Blitz Baujahr 1951.
1963
  • Bezug des neuen Gerätehauses an der Hans-Böcklerstraße. Eine geräumige Wagenhalle und ausreichende Sozialräume befinden sich nun unter einem Dach.
1964
  • Erhalt eines neuen Löschgruppenfahrzeug LF 8/TS der Marke Faun. ein Tanklöschfahrzeug TLF 8/8 auf Unimog Fahrgestell.
  • Indienststellung eines Tanklöschfahrzeug TLF 8/8 auf Unimog Fahrgestell.
1990
  • Ausbau der Fahrzeughalle durch Eigenleistungen.
1991
  • Hervorgerufen durch Kürzungen von Mitteln der Stadt Wuppertal, droht dem Löschzug die offizielle Schließung. Durch zähe Verhandlungen durch die Löschzugführung und dem Stadtrat konnte die Schließung unter Berücksichtigungen von Auflagen verhindert werden.Um eine größere Symphatie bei der Bevölkerung hervorzurufen beschließt die Einheitsführung die Löscheinheit Kohlstraße nach dem Stadtteil Wuppertals also Löscheinheit Uellendahl umzubenennen.
1992
  • Gründung einer eigenen Jugendfeuerwehr am 27.Juni 1992.
1993
  • Ersatzbeschaffung eines LF 16 von Magirus Deutz als Ersatz für das LF 8/TS Baujahr 1964.
  • Die Löscheinheit besetzt fort an ein Wechselladerfahrzeug mit dem Abrollcontainer Schlauch (AB Schlauch) der Berufsfeuerwehr.
1994
  • Durch die Schließung des Standortes Wuppertal Barmen, der Freiwilligen Feuerwehr Wuppertal wird die Versorgungskomponente der Löscheinheit angegliedert. Nun an sind die Kameraden/innen nicht nur für die Brandbekämpfung in ihrem Löschbezirk zuständig, die Verpflegung aller Einsatzkräfte bei großen Schadenslagen im gesamten Stadtgebiet ist nun eine weitere Aufgabe.
  • Durch den Anschluss erhält die Wehr nicht nur neue Kameraden/innen sondern eine Feldkochanhänger und ein Löschgruppenfahrzeug LF 16/TS Baujahr 1988, das im Rahmen des Katastrophenschutzes vom Bund beschaft wurde.
1995
  • Gründung eines Fördervereins zur Unterstützung und Förderung der Löscheinheit Uellendahl.

Förderverein Bearbeiten

Da im Jahr 1991 die Schließung der traditionellen Wehr gerade noch verhindert werden konnte, beschlossen einige besorgte Bürger die Initiative zu ergreifen. Um diesen gefürchteten Ereignis vorzubeugen, wurde am 1.Mai 1995 der "Förderverein der Löscheinheit Uellendahl der Freiwilligen Feuerwehr Wuppertal e.V." gegründet.

Zu seiner Zeit die erste Eigeninitiative dieser Art in Wuppertal, viele Einheiten folgten diesem Beispiel. Im Laufe der Zeit verfügen nun sieben Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Wuppertal über einen eigenständigen Förderverein.

Mit einer Mitgliederzahl von ca. 300 Bürgern ist der Föderverein des Löschzuges Uellendahl der größte in Wuppertal. U.a.konnte im Jahr 1998 mit Hilfe des Fördervereins und weiterer Sponsoen ein MTF in Dienst gestellt werden.

Jugendfeuerwehr Bearbeiten

Die am 27. Juni 1992 gegründete Jugendfeuerwehr des Löschzuges Uellendahl besteht zur Zeit aus 18 Jugendliche zwischen zwölf und achtzehn Jahren. Vier Mädchen und vier Jungs treffen sich im vierzehntägigen Rhythmus am Standort um auf spielerischer Art den Umgang mit Einsatzgerätschaften kennenzulernen. Mit Vollendung des achtzehnten Lebensjahr, kann eine Übernahme aus der Jugendfeuerwehr in die aktive Einsatzabteilung erfolgen.


Jugendfeuerwehr Bearbeiten

Jugendgruppen gibt es bei der Feuerwehr Wuppertal in fast jedem Löschzug, manchmal sind auch Gruppen von mehreren Löschzügen zu einer Jugendgruppe zusammen gefast.

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