VereinsWiki
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Der Fachverband Wasserbett e.V. ist eine Vereinigung wirtschaftlich voneinander unabhängiger Wasserbett-Fachhändler und Wasserbett-Hersteller, die sich der Qualitätssicherung und Weiterentwicklung des Produktes Wasserbett verschrieben haben. Er hat aktuell (September 2016) 55 Mitglieder, von denen 7 Hersteller von Wasserbetten sind.[1] Der Verband hat das übergeordnete Ziel, die Akzeptanz des Wasserbettes in der Öffentlichkeit durch Sachaufklärung weiter zu erhöhen.

Historie[]

Bereits im Jahr 1990 wurde eine Gemeinschaft aus Wasserbett-Fachleuten als nicht rechtsfähiger Verein gegründet. Den Fachverband Wasserbett e. V. in seiner heutigen Form gibt es seit dem Jahr 2004. Auf der Jahreshauptversammlung im Mai 2004 entschieden die Mitglieder einstimmig, zukünftig unter dem Namen Fachverband Wasserbett e.V. aufzutreten, die Bildmarke beim Deutschen Patent- und Markenamt anzumelden und den Verband im Vereinsregister eintragen zu lassen. Seit der erfolgreichen Anmeldung und Eintragung des Verbandes mit Rechtssitz in Sindelfingen und Verwaltungssitz in Gründau ist Ziel des Verbandes, die wirtschaftlichen und beruflichen Interessen seiner Mitglieder zu fördern und Dritten gegenüber zu vertreten. Die Mitglieder des Verbandes sind Fachhändler und Hersteller von Wasserbetten aus Deutschland sowie angrenzenden Ländern wie Niederlande, Belgien und Österreich. Jedes Mitglied trägt durch seine Arbeit im Verband dazu bei, die Aufgaben des Verbandes auf überregionaler Ebene zu unterstützen.

Der Verband wird vertreten durch den Vorstand, den die Mitglieder alle zwei Jahre in ihrer jährlich stattfindenden Jahreshauptversammlung neu wählen.[2] Der Vorstand setzt sich aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden und dem Kassenwart zusammen.

Aufgaben[]

Zu den Aufgaben des Verbandes gehören:

Unterstützung für Kunden[]

Für Kunden ist der Verband Ratgeber bei allen Fragen rund ums Thema Wasserbett. Auch bietet er Kunden bei der Suche nach einem Fachhändler oder z. B. einem bevorstehendem Umzug mit vorhandenem Wasserbett konkrete Hilfestellung an.  

Unterstützung für Mitglieder[]

Der Verband unterstützt seine Mitglieder in beruflichen Belangen durch ein umfangreiches Leistungsspektrum.  

Öffentlichkeitsarbeit[]

Die Hauptaufgabe des Verbandes liegt in der Öffentlichkeitsarbeit.[3] Zum Thema Wasserbetten gibt es auch rund 25 Jahre nach dessen Boom in Deutschland kritische Meinungen.[4] Die Statik sowie die Verwendung von Strom und Wasser innerhalb des Systems gehören hierbei zu den hartnäckigsten Kritikpunkten. Um diese sachlich für jeden nachvollziehbar zu entkräften, bedient sich der Verband unterschiedlicher Kommunikationswege. Der regelmäßige Kontakt mit der Presse[5] ist ein Bestandteil davon.

Kooperationen mit anderen Gruppen der Branche[6] ermöglichen dem Verband eine breitere Plattform für seine Arbeit und dienen gleichzeitig dem Informations- und Gedankenaustausch.

Um die Qualität in der Arbeit mit dem Produkt Wasserbett zu sichern und – wo möglich – zu steigern, führt der Verband diverse Schulungen durch.[7] Die animierten Erklärungsvideos[8]des Verbandes erläutern dem Betrachter in kurzer Zeit die Vorteile sowie besondere Eigenschaften des Wasserbettes.

Der Arbeitskreis Wasserbetten[9] – dem auch zwei Mitglieder des Verbandes angehörten – definierte 2010 als Gremium der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM) die Güte- und Prüfbestimmungen der RAL-GZ 430 neu. Die Anforderungen und Qualitätsbeschreibungen der einzelnen Komponenten eines Wasserbettes werden unter Kapitel RAL-GZ 430/7 ausführlich geschildert und bieten dem Kunden eine Orientierung. Eine aussagefähige Zusammenfassung hat die DGM auf ihrer Website veröffentlicht.[10] Daraus resultierend ergab sich auch eine aktuellere Beurteilung des Wasserbettes von der Stiftung Warentest.

Literatur[]

  • Güte- und Prüfbestimmungen RAL-GZ 430, Ausgabe 2013.
  • Möbel kaufen – Qualität erkennen, 4. Auflage, ISBN 978-3-86851-099-7.

Weblinks[]

Einzelnachweise[]


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