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Ewald Lachmann (* 25. Januar 1911 in Hindenburg O.S.; † 3. Januar 1943; vermisst an der Ostfront in Gorodischtschje bei Stalingrad) war ein deutscher Fußballspieler, der für den SC Preußen Hindenburg und Vorwärts-Rasensport Gleiwitz spielte.

Laufbahn Bearbeiten

Nachdem er sich mit Preußen Hindenburg als Südostdeutscher Meister gegen die Konkurrenz Breslauer SC, FC Viktoria Forst, Beuthener SuSV und Cottbuser FV für die Endrunde um die deutsche Fußballmeisterschaft 1929 qualifiziert hatte, scheiterte er dort bereits im Achtelfinale mit 1:8 an Hertha BSC. Der 18-Jährige bekleidete bei der klaren Niederlage gegen Hertha BSC die Mittelstürmerposition. Zur Runde 1932/33 wechselte Lachmann zu den Grün-Weißen von Vorwärts-Rasensport Gleiwitz. Er feierte mit Gleiwitz 1935, 1936, 1938, 1939 und 1940 die Meisterschaft in der Gauliga Schlesien. Zwar eröffnete Lachmann als Stürmer seine Laufbahn, ab Mitte der 1930er Jahre fand er aber auf der Mittelläuferposition seine wahre Berufung.

1936 hatte er mit dem Schlesischen Gaumeister Vorwärts RaSpo Gleiwitz mehr Erfolg. Nachdem man in der Gruppenphase Werder Bremen, Eimsbütteler TV und Viktoria Stolp hinter sich lassen konnte, war erst im Halbfinale gegen Fortuna Düsseldorf mit den Nationalspielern Paul Janes, Jakob Bender, Ernst Albrecht, Felix Zwolanowski und Stanislaus Kobierski Endstation. Die Läuferreihe mit Wilhelm Josefus, Lachmann und Norbert Richter erbrachte in der Endrunde den sportlichen Beweis ihrer überregionalen Klasse. Lachmann absolvierte 1936 alle acht Endrundenspiele; sechs in der Gruppe und je eine im Halbfinale und in der Begegnung um den dritten Rang. Die letzten Einsätze in der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft bestritt Lachmann 1938 gegen den LSV Stettin und den Dresdner SC. Insgesamt stehen für Ewald Lachmann 24 Endrundenspiele von 1929 bis 1938 zu Buche.

Von 1934 bis 1938 absolvierte Lachmann für den Gau Schlesien sieben Spiele im Bundespokal. Als am 5. März 1939 in Dresden den Schlesiern der überraschende Sieg im Finale gegen Bayern gelang, gehörte er aber nicht mehr der Mannschaft an.

Beruflich betrieb der selbständige Kaufmann in Gleiwitz ein Sportgeschäft. Er starb 1943 bei den Kämpfen um Stalingrad.

Statistik - Endrunde um die Deutsche Meisterschaft Bearbeiten

  • SC Preußen Hindenburg: 1 Spiel, kein Tor (1929)
  • Vorwärts-Rasensport Gleiwitz: 23 Spiele, 1 Tor (1933-1938)

Literatur Bearbeiten


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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