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Die European Gay & Lesbian Sport Federation (EGLSF) wurde 1989 in Den Haag, Niederlande, gegründet. Heute hat sie ihren Sitz in Amsterdam.

ZieleBearbeiten

  1. Kampf gegen Diskriminierung im Sport aufgrund der sexuellen Orientierung
  2. Integration im Sport und Emanzipation von Schwulen und Lesben
  3. Hilfe für schwule Männer und lesbische Frauen bei ihrem Coming Out
  4. Kooperation mit lokalen (Sport-)Verbänden, z.B. bei der Durchführung von Turnieren
  5. Austausch von Informationen zwischen sportvereinen und –gruppen in Europa, z.B. durch Bereitstellung von Infrastruktur
  6. Unterstützung bei der Gründung von schwulen/lesbischen/bisexuellen/transidentischen und gemischten Sportvereinen und –gruppen

Mitglieder der EGLSFBearbeiten

Die EGLSF ist ein Verband, der offen für schwule, lesbische, heterosexuelle und gemischte Sportvereine und –organisationen ist. Zur Zeit vereint dieses Netzwerk mehr als 10.000 Mitglieder in über 100 Organisationen und Sportvereinen. Alle Mitgliedsvereine der EGLSF sind autonom; der Verband fungiert als Anbieter von Service und Infrastruktur.

Die EuroGamesBearbeiten

Eine der wichtigsten Aufgaben der EGLSF ist die Vergabe der EuroGames, den Europäischen LGBT Meisterschaften in einer Vielzahl von Sportarten. Die letzten EuroGames wurden 2005 in Utrecht, Niederlande, abgehalten. Die nächsten werden 2007 in Antwerpen, Belgien, und 2008 in Barcelona, Spanien, realisiert.

Interessenvertretung/LobbyarbeitBearbeiten

Lesbischer, schwuler, bisexueller und transidentischer (LGBT) Sport – Ihr werdet fragen „Warum braucht man überhaupt eigene Veranstaltungen und Sportvereine für eine LGBT Community?“ Die Begründung variiert von Land zu Land, weil die Ausgangsbedingungen in jedem europäischen Land andere sind. Viele von Euch werden wissen, dass es nicht leicht ist, sich in „normalen“ Sportvereinen zu outen. Einige waren vielleicht schon in Situationen, wo sie sich feindseliger Gefühle, Beschimpfungen oder Schlimmerem, ausgesetzt sahen. Sie hatten vielleicht das Gefühl, dass sie nicht von ihren Teamkollegen akzeptiert wurden, weil sie schwul, lesbisch, bisexuell oder transidentisch waren.

Lesbisch-schwule Sportvereine machen die gleichen Erfahrungen, wenn sie an regulären Wettbewerben teilnehmen oder in Sportverbände eintreten wollen. Wusstest Du, dass es in einigen Ländern immer noch unmöglich ist, eine Volleyballhalle zu mieten, wenn es für ein LGBT Turnier ist? Die EGLSF findet das nicht akzeptabel. Sport sollte auch Spaß machen.

KooperationBearbeiten

Die EGLSF arbeitet auf ein Klima im Sport hin, in dem jede/-r frei entscheiden sein kann, was sie/er sein will, egal ob schwul, lesbisch, bisexuell, transidentisch oder heterosexuell. Die EGLSF arbeitet mit anderen LGBT Organisationen, wie ILGA, aber auch mit Europäischen Einrichtungen, wie dem Europarat und der Europäischen Union, zusammen, um dieses Ziel zu erreichen. Im Fußball kooperiert die EGLSF im Rahmen von FARE (Football Against Racism in Europe) mit europäischen Fanorganisationen gegen Homophobie und andere Formen von Diskriminierung im Fußball.

WeblinksBearbeiten

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