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Ernst Kunkel (* 17. Oktober 1925; † 5. Mai 1992) war ein deutscher Fußballspieler des VfB Mühlburg und des Karlsruher SC.

Kunkel kam nach dem Zweiten Weltkrieg im Mai 1946 aus Berlin nach Karlsruhe. Er entpuppte sich in seinem ersten Spiel in der Reservistenmannschaft als fußballerisches Talent und spielte daraufhin in der ersten Mannschaft des VfB Mühlburg, die in der Saison 1946/47 den Aufstieg in die Oberliga Süd, der damals höchsten Spielklasse, schaffte.

Er war bis zur Fusion mit dem FC Phönix Karlsruhe 1952 Flügelstürmer der Mühlburger, wurde anschließend auch beim neu gegründeten Karlsruher SC zum Stammspieler und war bis zur Saison 1959/60 – das Pokalfinale 1956 ausgenommen – bei allen Erfolgen des KSC dabei. So wurde er 1956, 1958 und 1960 Oberliga- und damit süddeutscher Meister sowie 1955 DFB-Pokalsieger; im Pokalfinale, das gegen den FC Schalke 04 mit 3:2 gewonnen wurde, erzielte er den Führungstreffer zum 1:0. Auch beim Endspiel um die deutsche Meisterschaft im Jahr darauf, das gegen Borussia Dortmund mit 2:4 verlorenging, war er zum 1:0 erfolgreich.

Insgesamt erzielte er für den VfB Mühlburg und den Karlsruher SC in 276 Oberliga-Begegnungen 139 Tore und belegt damit in der „ewigen“ Torschützenliste dieser Spielklasse Platz 6. Der Flügelstürmer galt als zweikampfscheu, glich diesen Mangel aber durch seine technischen und spielerischen Fähigkeiten aus.



Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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