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Eric Lobron 1974

Eric Lobron bei der Internationalen Deutschen Jugendmeisterschaft 1974

Eric Lobron (* 7. Mai 1960 in Germantown, Pennsylvania) ist ein deutscher Schachmeister US-amerikanischer Abstammung.

Leben Bearbeiten

FRG ISL 34 1980 Malta

Deutschland - Island, Schacholympiade 1980 in Malta, vorn: Otto Borik - Margeir Pétursson hinten: Eric Lobron - Jartason

Romanishin Lobron 1982 Dortmund

Oleh Romanischin - Eric Lobron Dortmunder Schachtage 1982

Eric Lobron kam als Fünfjähriger nach Deutschland und wuchs in Wiesbaden auf, wo er mit Schach in Berührung kam und seine ersten Turniere bestritt. 1978 wurde er in Dillingen an der Donau Deutscher Jugendmeister.[1] 1980 gewann er erstmals die Deutsche Meisterschaft der Herren. Kurz darauf brach er sein Jurastudium ab und wurde Schachprofi.

1981 gewann er in Biel, 1982 in Ramat haScharon und Manila. 1982 wurde ihm der Großmeistertitel des Weltschachbundes FIDE verliehen.[2] Es folgten Siege in New York 1983, Biel 1986, Brüssel 1987 und Ter Apel 1987. Dazwischen wurde er 1984 wieder Deutscher Meister.

Eric Lobron nahm 1980 zum ersten Mal an einer Schacholympiade teil. Mit der Schacholympiade 1980 in Malta spielte er bis 1996 in Jerewan bei insgesamt acht Schacholympiaden für Deutschland. Bei der Schacholympiade 1990 in Novi Sad erhielt er eine Bronzemedaille für sein Ergebnis an Brett 3.[3]

Im Juli 1992 erreichte Lobron mit 2625 seine höchste Elo-Zahl und belegte Platz 20 in der FIDE-Weltrangliste. 1998 belegte er in Bad Wiessee nach einem Sieg über den späteren FIDE-Weltmeister Chalifman den zweiten Platz. Seit einigen Jahren ist Eric Lobron kaum aktiv.

Lobron gilt auch als guter Backgammon-Spieler.

Werke Bearbeiten

  • mit Frank Grzesik: Schacholympiade Thessaloniki 1984, Edition Marco, Schachverlag Nickel, Berlin 1985, ISBN 3-924833-02-8

Literatur Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Deutsche Jugendeinzelmeisterschaften 1978 in Dillingen
  2. Willy Iclicki: FIDE Golden book 1924-2002. Euroadria, Slovenia, 2002, S. 78
  3. Lobron, Eric (Germany) auf OlimpBase (englisch)

Weblinks Bearbeiten


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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