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Georg Enoch Robert Prosper Philipp Franz Karl Theodor Maria Heinrich Johannes Luitpold Hartmann Gundeloh Freiherr von und zu Guttenberg (* 29. Juli 1946 in Guttenberg, Oberfranken) ist ein deutscher Dirigent.

Guttenberg ist ein Sohn des ehemaligen Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundeskanzleramt Karl Theodor Freiherr von und zu Guttenberg . Mit Christiane Henkell-von Ribbentrop (* 1951) war er von 1971 bis 1977 verheiratet. Sie sind die Eltern des Bundeswirtschaftsministers Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg (siehe auch Familie von Guttenberg). Er studierte Komposition und Dirigieren in München und Salzburg.

Im Alter von 21 Jahren übernahm Guttenberg 1967 die Chorgemeinschaft Neubeuern und führte sie innerhalb weniger Jahre zu internationaler Anerkennung.

Für seine Arbeit wurde Guttenberg mit zahlreichen Auszeichnungen, darunter dem Deutschen Kulturpreis, dem Echo, dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse sowie dem Bayerischen Verdienstorden, geehrt. Er war Mitglied der CSU, trat aber im Jahr 1992 aus der Partei aus, nachdem er sich mit Ministerpräsident Max Streibl angelegt hatte, weil dieser sich weigerte, an einer Demonstration gegen Antisemitismus teilzunehmen[1].

Guttenberg war auch Besitzer des Deidesheimer Weinguts Reichsrat von Buhl[2].

Quellen

  1. Olaf Przybilla: Neuer CSU-Generalsekretär - Freiherr und Freigeist, Süddeutsche Zeitung am 30. Oktober 2008
  2. www.reichsrat-von-buhl.de

Weblinks

en:Enoch zu Guttenberg

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