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Ellen Lohr
Ellen Lohr
Nation: DeutschlandFlag of Germany
DTM
Erstes Rennen: Nürburgring 1987
Teams (Hersteller)
1987 BMW, 1991–1996 Mercedes-Benz
Statistik
Starts Siege Poles SR
142 1  ?
Podestplätze: 5
Gesamtsiege: -
Punkte: 283

Ellen Lohr (* 12. April 1965 in Mönchengladbach) ist eine deutsche Motorsportlerin.

Lohr begann ihre Motorsportkarriere im Alter von 14 Jahren mit Kartrennen. Ihre nächste Station war die Formel Ford, wo sie 1987 die Deutsche Meisterschaft gewann. Ab 1988 fuhr sie in der Formel 3 als Werksfahrerin für Volkswagen, unter anderem gegen Konkurrenten wie Michael Schumacher und Heinz-Harald Frentzen. Ihr bestes Ergebnis war der zweite Platz beim Europameisterschaftsfinale in Monaco 1990. Im gleichen Jahr belegte sie außerdem den zweiten Platz beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring für BMW.

Ende der 1980er-Jahre hatte Lohr ihre ersten Einsätze in der Welt- und Europameisterschaft der Tourenwagen und startete außerdem dreimal in der DTM. Ab 1991 fuhr sie regelmäßig in der DTM und 1995/1996 in der International Touring Car Championship (ITC) für Mercedes-Benz bis zur Einstellung der Serie 1996. Als bisher einzige Frau gewann sie einen Lauf zur DTM, am 24. Mai 1992 im Mercedes 190E 2.5-16 Evo2 auf dem Hockenheimring.

Ab 1997 fuhr sie einen Mercedes-Lkw in der Truck-Racing-Europameisterschaft (ETRC). Dort war ihr bestes Ergebnis der dritte Platz in Misano. Danach trat sie in der DTC, in der V8-Star-Serie und im Porsche Supercup an und arbeitete als Kommentatorin in der DTM.

Seit 2004 ist Ellen Lohr bei Rallye Raids aktiv und startet seit 2005 in der Rallye Dakar: zunächst mit einem Buggy für das 2Drive-Team, 2006 mit einem M-Klasse Mercedes des Teams ORC und 2007 für das Team MAXDATA-Mercedes-Benz. 2008 startete sie in der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM),[1] seit Beginn der Saison 2010 tritt sie mit einem Lamborghini bei den ADAC GT Masters an.

Einzelnachweis Bearbeiten

  1. DRM – Lohr scheidet beim Finale aus. www.motorsport-magazin.com, abgerufen am 15. November 2008.

Weblinks Bearbeiten


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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