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Info icon 002  Die nachfolgend beschriebene Vereinigung ist nicht mehr aktiv und hat sich mittlerweile aufgelöst.


Dresdensia Dresden
Dresdensia
Voller Name Dresdensia SV Dresden
Ort
Gegründet 1898
Aufgelöst unbekannt
Vereinsfarben Gelb-Schwarz
Stadion Ilgenkampfbahn
Höchste Liga Fußball: Gauliga Sachsen (1935/36)
Erfolge Ostsächsischer Meister 1934/35
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Heim
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Auswärts

Der Dresdensia SV Dresden war ein deutscher Sportverein aus Dresden, dessen Fußballabteilung zwischen 1910 und 1945 existierte. Heimstätte der Dresdensia war die Ilgenkampfbahn. Bekanntester Spieler der Sachsen war der spätere Nationalspieler und Bundestrainer Helmut Schön, der das Dresdensia-Trikot zwischen 1926 und 1930 trug.

Sektion Fußball Bearbeiten

Dresdensia Dresden wurde im Jahr 1910 als eigenständiger Fußballverein aus dem 1898 gegründeten ATV Dresden herausgelöst. Der Verein agierte anfangs unter der Bezeichnung FC Dresdensia Dresden, später als Dresdensia SV. Dresdensia Dresden stand in der Zeit seines Bestehens deutlich hinter den beiden großen Lokalrivalen Dresdner SC und Guts Muts Dresden. Bis Mitte der Dreißiger Jahre spielten die Dresdner ausschließlich auf lokaler Ebene Ostsachsens. 1935 fuhr die Dresdensia ihren einzigen Titel, den Gewinn der ostsächsischen Meisterschaft ein. In der damit verbundenen Qualifikation zur Gauliga-Aufstiegsrunde setzten sich die Ostsachsen gegen den Vogtländischen Meister Elsterberger BC durch und stiegen gemeinsam mit dem BC Hartha in die Gauliga Sachsen auf.

Die höchste deutsche Spielklasse erwies sich für Dresden als eine Nummer zu groß. Gegen gestandene Gauligisten wie dem PSV Chemnitz oder Fortuna Leipzig war die Dresdensia chancenlos und stieg mit lediglich drei Saisonpunkten wieder ab. In der Folgezeit scheiterte der Wiederaufstieg des Vereins in Ostsachsen häufig am Riesaer SV und den Sportfreunden Dresden.

Nach der Einstellung des Spielbetriebes in der Saison 1944/45 wurde der Verein im Jahr 1945 aufgelöst. Eine Neugründung fand nach Kriegsende nicht statt.

Statistik Bearbeiten

  • Teilnahme Gauliga Sachsen: 1935/36

Personen Bearbeiten

Literatur Bearbeiten


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