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Dominic Peitz
Peitz, Domenic OS 08-09 WP
Dominic Peitz, 2008
Personalia
Geburtstag 11. September 1984
Geburtsort GesekeDeutschland
Größe 196 cm
Position Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
1989–2000 Blau-Weiß Geseke
2000–2003 SC Paderborn 07
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2003–2005 SC Paderborn 07 18 0(2)
2005–2008 SV Werder Bremen II 92 (11)
2008–2009 VfL Osnabrück 34 0(3)
2009–2011 1. FC Union Berlin 49 0(5)
2011–2012 FC Augsburg 0 0(0)
2011–2012 → Hansa Rostock (Leihe) 19 0(2)
2012 FC Augsburg II 5 0(0)
2012–2016 Karlsruher SC 106 0(7)
2016– Holstein Kiel 47 0(2)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 23. Dezember 2017


Dominic Peitz (* 11. September 1984 in Geseke) ist ein deutscher Fußballspieler, der im defensiven Mittelfeld spielt und seit 2016 für Holstein Kiel aufläuft.

Karriere Bearbeiten

Peitz spielte von 2003 bis 2005 beim SC Paderborn 07 in der Regionalliga Nord. Während er in der Saison 2003/04 nur zwei Einsätze zu verzeichnen hatte, stand er 2004/05 bereits 16-mal auf dem Platz. Dabei erzielte er zwei Tore. Im Sommer 2005 wechselte er zur zweiten Mannschaft von Werder Bremen und spielte dort bis 2008 89-mal. Von Juli 2008 an stand Peitz beim VfL Osnabrück unter Vertrag, sein Zweitligadebüt gab er am 15. August 2008 am ersten Spieltag der Saison 2008/09 beim Spiel gegen den FC St. Pauli. Für den VfL absolvierte Peitz 31 Ligaspiele und erzielte dabei drei Tore. Seit der Saison 2009/10 spielte er für den 1. FC Union Berlin. In seiner ersten Saison wurde er vom Kicker-Sportmagazin zu einem der stärksten Spieler der Liga gewählt. Im Januar 2011 erhielt Peitz im Rahmen des Neujahrsempfangs des Berliner Fussballverbandes die Fair-Play-Medaille der Deutschen Olympischen Gesellschaft (DOG). Dem vorausgegangen war eine Partie des 15. Spieltags gegen den VfL Bochum, in der Peitz trotz 0:1-Rückstands eine gelbe Karte für Gegenspieler Chong Tese verhinderte, indem er den Schiedsrichter darauf aufmerksam machte, dass ein vermeintliches Handspiel Teses keines war.[1] Für diese Aktion wurde Peitz später im Jahr auch mit dem Sonderpreis der DFB-Kampagne „Fair ist mehr“ ausgezeichnet.[2]

Zur Saison 2011/12 unterschrieb Peitz einen Vertrag bis 2013 beim Erstliga-Aufsteiger FC Augsburg. Kurz vor Ende der Transferperiode wurde er am 31. August 2011 jedoch zunächst für ein Jahr an den Zweitligisten Hansa Rostock verliehen, für den er in der Spielzeit 2011/12 insgesamt 19 Einsätze absolvierte, zum Saisonende jedoch den Abstieg in die 3. Liga hinnehmen musste.

Nach seiner Rückkehr nach Augsburg wurde Peitz von Markus Weinzierl nicht für den Profikader berücksichtigt und sollte mit der zweiten Mannschaft Augsburgs trainieren.[3] Daraufhin klagte Peitz das ihm vertraglich zustehende Recht zum Training mit der Profimannschaft erfolgreich ein,[4] nahm aber dennoch am Spielbetrieb der Reservemannschaft teil, für die er am ersten Spieltag der Saison 2012/13 der Regionalliga Bayern sein Debüt bestritt.

Am 25. August 2012 unterschrieb Peitz einen bis zum 30. Juni 2015 datierten Vertrag beim Zweitligaabsteiger Karlsruher SC.[5] Mit dem KSC wurde er Meister der 3. Liga 2013 und schaffte damit den direkten Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga.

Zur Saison 2016/17 verpflichtete ihn der Drittligist Holstein Kiel, der ihn mit einem bis zum 30. Juni 2019 gültigen Vertrag ausstattete.[6]

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Chris Biechele: Lehmann: Die Quote macht's. In: Kicker-Sportmagazin. 27. Juli 2010, abgerufen am 2. September 2010.
  2. Dominic Peitz: "Ohne Werte verliert der Fußball". In: DFB - Deutscher Fußball-Bund e.V. Abgerufen am 14. Mai 2016.
  3. Augsburger Allgemeine: Peitz und Davids nicht mehr eingeplant. In: Augsburger Allgemeine. Abgerufen am 14. Mai 2016.
  4. Augsburger Allgemeine: Juristisch durchgesetzt: Peitz darf mit ins Trainingslager. In: Augsburger Allgemeine. Abgerufen am 14. Mai 2016.
  5. Dominic Peitz zum KSC. In: www.ksc.de. Archiviert vom Original am 2012-08-27; abgerufen am 25. August 2012.
  6. Dominic Peitz neu bei Holstein - Holstein Kiel. In: holstein-kiel.de. 13. Mai 2016, abgerufen am 14. Mai 2016.


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