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Dieter Kurz (* 1945) ist ein Kirchenmusikdirektor, Chorleiter und Professor für Chorleitung in Stuttgart.

Leben Bearbeiten

Nach dem Studium der Kirchenmusik, Gesang und Dirigieren in Berlin und Stuttgart wirkt er von 1970 bis 1972 und seit 1974 als Kantor an der evangelischen Stuttgarter Pauluskirche. 1980 wurde er von der Evangelischen Landeskirche in Württemberg zum Kirchenmusikdirektor ernannt. Im gleichen Jahr wurde er zum Professor für Chorleitung an die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart[1] berufen. Er war bereits von 1970 bis 1980 Lehrbeauftragter für Chorleitung an dieser Musikhochschule.

Kurz dirigiert mehrere Chöre an der Stuttgarter Musikhochschule. Den Württembergischen Kammerchor leitet er seit dessen Gründung im Jahr 1970. Im Jahr 1982 wurde dieser Chor und sein künstlerischer Leiter mit dem ersten Preis im Chorwettbewerb der europäischen Rundfunkanstalten ausgezeichnet. Als Laienchor dirigiert Kurz seit 1974 den Chor der Pauluskirche Stuttgart.

Dieter Kurz pflegt als Chorleiter und Chorpädagoge ein breites Spektrum musikalischer Aktivitäten von der chorischen Basisarbeit bis zu Gastverpflichtungen bei internationalen Berufschören und -orchestern; Choreinstudierungen zum Beispiel für Sergiu Celibidache, Sir John Barbirolli, Erich Leinsdorf, Gianluigi Gelmetti, Claudio Abbado, George Prêtre, Michael Gielen und vielen anderen mehr.

Dieter Kurz ist ständiger Gast bei internationalen Festivals. Er ist der Ehemann von Veronika Stoertzenbach. Das Ehepaar hat zwei Kinder.[2]

Chorausgaben Bearbeiten

  • Eine kleine Melodie. Das Chorbuch für die Geselligkeit, hrsg. von Siegfried Bauer unter Mitarbeit von Dieter Kurz und Josef Michel, Strube-Verlag (Edition 1080) München 1989

Diskografie Bearbeiten

  • 1996 – Hugo Wolf: Die Chorwerke mit Orchester (Claves Records)

Auszeichnungen Bearbeiten

  • 1982: erster Preis beim internationalen Chorwettbewerb der europäischen Rundfunkanstalten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. www.mh-stuttgart, abgerufen am 21. Dezember 2009
  2. www.uni-stuttgart, abgerufen am 21. Dezember 2009

Weblinks Bearbeiten




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