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Stamps of Germany (Berlin) 1976, MiNr 522

Chorfest in Berlin, Briefmarke 1976

HL Damals – Sängerfesthalle

Sängerfesthalle im Sommer 1887 auf dem Burgfeld zu Lübeck

Bundesarchiv Bild 102-06264, Wien, Umzug zum Sängerbund-Fest

Umzug zum Sängerbund-Fest 1928 in Wien

DBP 1987 1319 Deutscher Sängerbund

125 Jahre Deutscher Sängerbund: deutsche Briefmarke von 1987

Der Deutsche Sängerbund (DSB) wurde am 21. September 1862 u. a. von Carl Gerster in Coburg gegründet und war der weltgrößte Laienchorverband. Er vereinigte 1,8 Millionen Mitglieder in nahezu 22.000 Chören sowie an Chören angeschlossenen Instrumental- und Tanzgruppen in Deutschland und im Ausland.


Sängerbundfeste Bearbeiten

1865 fand in Dresden das erste Deutsche Sängerbundfest statt. An dem viertägigen Fest nahmen etwa 16.000 Sänger teil. In einer extra errichteten, 155 Meter langen und 70 Meter breiten Festhalle fanden 20.000 Besucher Platz. 200.000 Besucher begleiteten einen Festumzug von der Innenstadt zum Festgelände unterhalb der Waldschlößchen-Brauerei. Insgesamt besuchten 300.000 Menschen die Veranstaltungen des Festes.[1]

Beim Fest wurde der Versuch unternommen, einen Dachverband Akademischer Gesangvereine und Liedertafeln zu gründen. Erster Vorsitzender des BSD wurde Otto Elben.

Übergang in den Deutschen Chorverband Bearbeiten

Am 26. Februar 2005 beschloss der Sängertag des Deutschen Sängerbundes die Verschmelzung mit dem Deutschen Allgemeinen Sängerbund zum Deutschen Chorverband. Nachdem am nächsten Tag der Sängertag des Deutschen Allgemeinen Sängerbundes der Vereinigung zugestimmt hatte, wurde am 28. Februar der neue Verband gegründet.

Siehe auch Bearbeiten

Literatur (Auswahl) Bearbeiten

  • Friedhelm Brusniak (Würzburg): Der Deutsche Sängerbund und das „deutsche“ Lied (o.O., o.D.), herunterladbar als PDF-Dokument von der Seite der Fakultät für Geschichte, Kunst- und Orientwissenschaften der Universität Leipzig

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1.  Monika Dänhardt und Kathleen Goldammer: Wie Dresden Stadt der Chöre wurde. In: Sächsische Zeitung. 24. Januar 2015 (kostenpflichtig online, abgerufen am 2015-03-04).


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