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Deutscher Ruderverband
Gründungsdatum/-jahr 18.03.1883
Gründungsort Köln
Präsident Siegfried Kaidel
Vereine (ca.) 670
Mitglieder (ca.) 78000 [1]
Homepage http://www.rudern.de

Der Deutsche Ruderverband (DRV) ist der Dachverband der Landesruderverbände in Deutschland. Er hat seinen Sitz in Hannover. Der DRV ist der älteste deutsche Sportverband und der mitgliederstärkste Nationalverband des Rudersports (2005).

Aufgabe Bearbeiten

Zu den Aufgaben des DRV zählt die Interessenvertretung der Ruderer, die Zusammenstellung der Nationalmannschaften und die Koordination der Vereinsarbeit. Sportler, die an nationalen Wettkämpfen teilnehmen wollen, müssen Mitglied in einem dem DRV angehörigen Verein sein.

Struktur Bearbeiten

Der Ruderverband strukturiert sich in Vorstand, Rudertag, Länderrat und Ältestenrat. Der DRV ist Mitglied des Deutschen Olympischen Sportbundes und des Weltruderverbandes FISA.

Geschichte Bearbeiten

Der DRV wurde am 18. März 1883 von den Vertretern von 34 Rudervereinen im Gürzenich in Köln gegründet. 1912 trat der DRV dem Weltverband FISA bei, beendete die Mitgliedschaft aber bei Kriegsbeginn im Jahr 1914 wieder. Seit 1932 wurden Frauen-Rudervereine in den DRV aufgenommen. Auch die 1934 erneuerte Mitgliedschaft in der FISA dauerte nicht lange an und endete 1939 bereits wieder - abermals bedingt durch Krieg.

In seiner Anfangszeit hatte der DRV einen Amateurparagraphen, der Arbeiter von der Teilnahme an Wettkämpfen ausschloss. Wer seinen Lebensunterhalt mit seiner Hände Arbeit verdiente, galt nicht als Amateur, so dass Rudern den höheren, gebildeten Schichten vorbehalten blieb. Aus diesem Grund bildeten Arbeiter ihre eigenen Vereine und Verbände, so dass es bis 1933 mehrere Ruderverbände in Deutschland gab. Erst 1933 wurden unter der Reichssportführung die kleineren Ruderverbände im DRV zwangsvereinigt.[2]

Im Dezember 1949 erfolgte die Neugründung des DRV in Wetzlar, 1968 wurde die Deutsche Ruderjugend als Jugendorganisation im DRV aus der Taufe gehoben. Mittlerweile ist der DRV auch wieder Mitglied der FISA.

Nach der Wende traten die ostdeutschen Vereine dem DRV im Jahr 1991 bei und es wurde wieder eine gesamtdeutsche Ruder-Nationalmannschaft gebildet.

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Bestandserhebung 2008. Deutscher Olympischer Sportbund, abgerufen am 31. Juli 2009.
  2. http://www.rudern1.de/srz/historie.php

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