VereinsWiki
Advertisement
Deutscher Handballbund
DHB Logo.svg
Gründungsdatum/-jahr 1. Oktober 1949
Gründungsort Mülheim an der Ruhr
Vereine (ca.) rund 4.600 (Stand: 2009)
Mitglieder (ca.) rund 850.000 (Stand: 2009)
Homepage http://www.dhb.de

Das Willi-Daume-Haus in Dortmund ist der Sitz des DHB

Der Deutsche Handballbund (DHB) ist der Dachverband deutscher Handballvereine. Er wurde am 1. Oktober 1949 in Mülheim an der Ruhr gegründet. Der Sitz der Geschäftsstelle ist heute das Willi-Daume-Haus an der Strobelallee in Dortmund. Der DHB gliedert sich in fünf Regionalverbände mit 22 Landesverbänden. Mit aktuell 847.000 Mitgliedern, in über 4.600 Vereinen mit etwa 33.000 Mannschaften, gilt der Handballverband als weltweit größter Handball-Dachverband.[1]

Er hat mit der Handballbundesliga (HBL) die Aufsicht über die Handball-Bundesligen und die Beteiligten (Spieler, Offizielle, Schiedsrichter usw.). Besonderen Raum in den Tätigkeiten nimmt die Aufstellung und Betreuung der verschiedenen Nationalteams aller Altersklassen ein. Im DHB werden außerdem Konzepte und Auslegungen (etwa von Regeln oder Anweisungen der IHF) verbindlich für alle deutschen Verbände geregelt. Die 1991 ins Leben gerufene Marketinggesellschaft Handball Marketing Gesellschaft (HMG), kümmert sich um eine professionelle Präsentation der Marke Handball und ist exklusiver Inhaber der Vermarktungsrechte sämtlicher DHB-Produkte, wie: Nationalmannschaften, den Schiedsrichtern der 1. und 2. Bundesliga, den DHB-eigenen Veranstaltungen, etc.

Geschichte[]

Am 1. Oktober 1949 trafen sich in der Stadthalle in Mülheim an der Ruhr 46 Delegierte und gründeten den DHB. Willi Daume wurde zum ersten Präsidenten gewählt. Daume hatte als Vorsitzender des Deutschen Arbeitsausschusses für Handball die Grundlagen für die Dachorganisation geschaffen.

Präsidium[]

Das Präsidium des Deutschen Handballbundes besteht aus acht Personen.

Aktuell[]

  • Präsident: Ulrich Strombach;
  • Vorsitzender Ligaausschuss Männer: Reiner Witte;
  • Vorsitzender Ligaausschuss Frauen: Berndt Dugall;
  • Vizepräsident Finanzen: Wolfgang Gremmel;
  • Vizepräsident Leistungssport: Horst Bredemeier;
  • Vizepräsident Recht: Heinz Winden;
  • Vizepräsident Jugend: Georg Clarke;
  • Vertreter der Regional-und Landesverbände: Karl-Fr. Schwark;

Die Präsidenten seit 1949[]

  • Willi Daume (1949–1955)
  • Ernst Feick (1955–1966)
  • Otto Seeber (1966–1972)
  • Bernhard Thiele (1972–1989)
  • Hans-Jürgen Hinrichs (1989–1993)
  • Bernd Steinhauser (1993–1998)
  • Ulrich Strombach (seit 1998)

Mitglieder und Gliederung[]

Regional- und Landesverbände[]

  • Norddeutscher Handball-Verband (NHV)
    • Bremer Handball-Verband (BHV)
    • Handball-Verband Niedersachsen (HVN)
    • Handball-Verband Sachsen-Anhalt (HVSA)
  • Nordostdeutscher Handball-Verband (NOHV)
    • Handball-Verband Berlin (HVB)
    • Handball-Verband Brandenburg (HVB)
    • Hamburger Handball-Verband (HHV)
    • Handball-Verband Mecklenburg Vorpommern (HVMV)
    • Handball-Verband Schleswig-Holstein (HVSH)
  • Süddeutscher Handball-Verband (SHV)
    • Badischer Handball-Verband (BHV)
    • Bayerischer Handball-Verband (BHV)
    • Handball-Verband Sachsen (HVS)
    • Südbadischer Handball-Verband (SHV)
    • Handballverband Württemberg (HVW)
  • Südwestdeutscher Handballverband (SWHV)
    • Hessischer Handballverband (HHV)
    • Pfälzer Handball-Verband (PfHV)
    • Handball-Verband Rheinhessen (HVR)
    • Handball-Verband Rheinland (HVR)
    • Handball-Verband Saar (HVS)
    • Thüringer Handball-Verband (THV)
  • Westdeutscher Handball-Verband (WHV)
    • Handball-Verband Mittelrhein (HVM)
    • Handball-Verband Niederrhein (HVN)
    • Handball-Verband Westfalen (HV Westfalen)

Erfolge von DHB-Mannschaften[]

Männernationalmannschaft[]

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft der Männer am 26. Juli 2008

Weltmeister 1938, 1978, 2007
Vize-Weltmeisterschaft 1954, 2003
WM-Dritter 1958
Europameister 2004
Vize-Europameister 2002
EM-Dritter 1998
Olympia-Zweiter 1984, 2004

Junioren[]

Weltmeister 2009

Frauennationalmannschaft[]

Weltmeister 1993
WM-Dritter 1965, 1997, 2007
Vize-Europameister 1994

Juniorinnen[]

Weltmeister 2008

Fußnoten[]

Siehe auch[]

  • Handball in Deutschland

Weblinks[]



Info Sign.svg Dieser Wikipedia-Artikel wurde, gemäß GFDL, CC-by-sa mit der kompletten Versionsgeschichte importiert.
Advertisement