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Deutsche Geophysikalische Gesellschaft e.V.
(DGG)
Gründung 1922
Sitz Potsdam
Schwerpunkt Fachverband
Vorsitz Michael Weber
Mitglieder 1200 (Stand 2015)
Website http://www.dgg-online.de

Die Deutsche Geophysikalische Gesellschaft e.V. (DGG) wurde 1922 in Leipzig auf Veranlassung des Seismologen Emil Wiechert zunächst unter dem Namen Deutsche Seismologische Gesellschaft gegründet. Zu den weiteren Bekannteren der insgesamt 24 Gründungsmitgliedern zählten unter anderem: Karl Erich Andrée, Gustav Angenheister, Immanuel Friedländer, Beno Gutenberg, Franz Kossmat, Gerhard Krumbach, Karl Mack, Ludger Mintrop, Peter Polis und August Heinrich Sieberg[1]. Die Umbenennung der Gesellschaft erfolgte 1924 auf der Jahrestagung[2] in Innsbruck. Wiechert war auch ihr erster Vorsitzender.

Zu den Zielen der DGG zählt die Erweiterung und Verbreitung geophysikalischen Wissens in Forschung, Lehre und Anwendung. Sie fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs und die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit benachbarten Fachgebieten. Außerdem tritt die DGG für eine sachgerechte Information der Öffentlichkeit bei geophysikalischen Themen ein. Die DGG vertritt und unterstützt die Interessen der Geophysik in nationalen und internationalen Gremien und würdigt besondere wissenschaftliche Leistungen durch Auszeichnungen. Die höchste Auszeichnung der DGG ist die Emil-Wiechert-Medaille, die unregelmäßig alle 3-5 Jahre für herausragende Arbeiten auf dem Gebiet der Geophysik verliehen wird.

Die jährlich stattfindende Tagung der DGG findet üblicherweise im Frühjahr an wechselnden Orten statt. Diese sind in der Regel Standorte geophysikalischer Institute. Die Deutsche Geophysikalische Gesellschaft verteil sich auf 30 verschiedene Länder.

EinzelnachweisBearbeiten

  1. "Zur Stunde Null unserer Gesellschaft", Seite 31 bis 34
  2. Jahrestagung

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