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Daniel Abt (* 3. Dezember 1992 in Kempten) ist ein deutscher Rennfahrer. Er ist der Sohn des Rennstallbesitzers Hans-Jürgen Abt.[1]

Karriere Bearbeiten

Abt, der aus familiären Gründen früh mit dem Motorsport in Kontakt gekommen war, begann seine Karriere 2001 im Kartsport, in dem er bis 2007 aktiv war.[2] Unter anderem gewann er 2007 den Vizemeistertitel der ADAC-KF2-Kart-Meisterschaft. 2008 wechselte der Deutsche in den Formelsport und trat in der ADAC-Formel-Masters für das Team seines Vaters Abt Sportsline an. Seine besten Saisonplatzierungen waren zweite Plätze und er belegte am Saisonende den achten Gesamtrang. 2009 bestritt der Nachwuchsrennfahrer seine zweite Saison in der ADAC-Formel-Masters für Abt Sportsline und gewann mit acht Siegen dominant den Meistertitel.

Nachdem er bereits 2009 für Performance Racing als Gastpilot im deutschen Formel-3-Cup angetreten war, wechselte er 2010 in diese Serie zum Meisterteam Van Amersfoort Racing.[3] Abt setzte sich teamintern gegen seine Teamkollegen Stef Dusseldorp und Willi Steindl durch und hatte bis zum letzten Rennwochenende Chancen auf den Meistertitel. Schlussendlich musste er sich Tom Dillmann geschlagen geben und wurde mit zwei Siegen und insgesamt zehn Podest-Platzierungen Vizemeister. Im Anschluss an die Saison startete er für Signature beim prestigeträchtigen Macau Grand Prix. Abt führte das Rennen vor seinen Teamkollegen Edoardo Mortara und Laurens Vanthoor an, verlor jedoch die Kontrolle über sein Fahrzeug und schied nach einem Unfall aus.[4]

2011 wird Abt in der Formel-3-Euroserie für Signature an den Start gehen.[5]

Seit 2008 ist Abt ein Kandidat der Deutschen Post Speed Academy[6] und wurde 2009 im Alter von 16 Jahren Gesamtsieger der Academy und somit zu „Deutschlands Motorsport-Talent des Jahres“.[7] Seit 2010 ist Abt zudem Mitglied des Förderprogrammes von Volkswagen.[3]

Persönliches Bearbeiten

Neben Daniel Abt sind weitere Mitglieder seiner Familie im Motorsport involviert. Sein Vater Hans-Jürgen ist der Besitzer und Teamchef des Rennstalls Abt Sportsline, der unter anderem in der Deutschen Tourenwagen-Masters (DTM) aktiv ist. Sein Onkel Christian Abt ist auch Rennfahrer und war einige Jahre in der DTM aktiv.[1]

Karrierestationen Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. 1,0 1,1 „Privat“ (danielabt.de; abgerufen am 25. Mai 2010)
  2. „2001–2007: Erste Schritte und Erfolge im Kartsport“ (danielabt.de; abgerufen am 25. Mai 2010)
  3. 3,0 3,1 „Daniel Abt: 2010 als VW-Junior in der Formel 3“ (Motorsport-Total.com am 27. November 2009)
  4. „Mortara bezwingt Macao: Zweiter Sieg in Folge!“ (Motorsport-Total.com am 21. November 2010)
  5. „Abt steigt in die Formel-3-Euroserie auf“ (Motorsport-Total.com am 27. Oktober 2010)
  6. „2008: Die Premiere im Formel-Auto“ (danielabt.de; abgerufen am 25. Mai 2010)
  7. „Abt ist "Deutschlands Motorsport-Talent des Jahres"“ (Motorsport-Total.com am 30. November 2009)

Weblinks Bearbeiten

Logo der Formel-3-Euroserie Teams und Fahrer der Formel-3-Euroserie-Saison 2011
HS Motopark Mücke Performance Prema Signature
 n/a  Eriksson
 Raimondo
 n/a
 Melker
 Rosenqvist
 n/a
 n/a
 n/a
 Juncadella
 n/a
 n/a
 Abt
 Muñoz
 Pla
 Vanthoor


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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