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Damian Kallabis (* 10. Juni 1973 in Gliwice, Polen) ist ein ehemaliger deutscher Leichtathlet.

Sein größter Erfolg war der überraschende Sieg über 3000 Meter Hindernis (8:13,10 min) bei den Europameisterschaften 1998 in Budapest. Des Weiteren wurde der von Stéphane Franke trainierte Kallabis Vierter in dieser Disziplin bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1999 in Sevilla. Bei den Olympischen Spielen 2000 lief er nach einem Sturz auf Platz 15.

Das Weltcup-Finale 1998 gewann er, bei den Europacup-Finals 1999, 2000 und 2002 wurde er jeweils Zweiter. 1998 und 2000 wurde er Deutscher Meister. Am 11. August 1999 lief Kallabis mit 8:09,48 min in Zürich den noch heute bestehenden Deutschen Rekord über die 3000 Meter Hindernis. Nach einem Dopingzwischenfall um Kallabis und seinen Trainer Stéphane Franke[1] konnte Kallabis nicht wieder an die Weltspitze anschließen. Ende 2004 trat er zurück.

Damian Kallabis hatte bei einer Größe von 1,77 m ein Wettkampfgewicht zwischen 66 und 68 kg.[2]

Literatur Bearbeiten

  • Klaus Amrhein: Biographisches Handbuch zur Geschichte der Deutschen Leichtathletik 1898–2005. 2 Bände. Darmstadt 2005 publiziert über Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft.

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Franke in der Grauzone des Dopings. In: Welt Online. 4. Dezember 1998
  2. Sascha Eggebrecht: Damian Kallabis über seinen Wechsel zur LG farbtex, Neckar Chronik 13. Februar 2013

Weblinks Bearbeiten

Damian Kallabis in der Datenbank der IAAF (englisch)


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