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DJK Südwest 1920/27 ist ein Fußballverein aus Köln.

Gegründet wurde 1920 in Köln-Sülz die DJK Rheinwacht (DJK = Deutsche Jugendkraft) als Turn- und Sportabteilung der Katholischen Jugend in der Sülzer Pfarrgemeinde St. Nikolaus. Im Jahre 1927 entstand mit der Errichtung der Pfarrgemeinde St. Bruno in Köln-Klettenberg die DJK Siegfridia Klettenberg. Als Fußballplatz wurde von beiden Vereinen die Sportanlage der Stadt an der Ecke Militärring/Berrenrather Straße - dem heutigen Franz-Kremer-Stadion und den 1. FC Köln-Sportplätzen - genutzt. Fußball, Leichtathletik, Handball, Tischtennis und Wandern gehörten zum Sportangebot.

Im Jahr 1934 haben die nationalsozialistischen Machthaber jegliche sportliche Betätigung von konfessionellen Verbänden verboten (dieses war nur innerhalb der Hitlerjugend möglich). So hörten beide Vereine auf, zu bestehen.

Erst im Jahr 1952 entstanden beide Vereine in Sülz und Klettenberg erneut. Im Gegensatz zur Vorkriegszeit (wo man nur unter den DJK-Vereinen Wettkämpfe austrug) wurde man nun Mitglied im Deutschen Sportbund und allen Fachverbänden und nahm seither am regelmäßigen Sportbetrieb teil. 1969 erfolgte die Fusion beider Vereine zur heutigen DJK Südwest Köln.

Der Verein hat seinen Fußballplatz Am Militärring/Unterer Komarweg, seine Geschäftsstelle in der Berrenrather Straße 173 und bietet in über 15 Sporthallen der Sülz-Klettenberger/Lindenthaler Schulen Kinder-, Jugend-, Erwachsenen- und Seniorensport in folgenden Sportarten an: Fußball, Volleyball, Judo, Basketball, Leichtathletik, Kinderturnen, Herzsport, Damengymnastik und Freizeitsport. DJK Südwest umfasste im Jahr 2005 ca. 1.230 Mitglieder, davon die Hälfte Kinder und Jugendliche. Im Fußball, Basketball und Volleyball nehmen über 45 Mannschaften wöchentlich an Sportwettkämpfen teil.

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