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Council of the German American Conference at Harvard e.V.
Council of the German American-Conference at Harvard e.V

Logo des Vereins

Rechtsform Eingetragener Verein
Gründer Frederic Rupprecht, Noshad Irshad, Fredrik von Bothmer, David Middelbeck
Gründung 2016
Sitz Berlin
Aktionsraum Deutschland, USA
Schwerpunkt Transatlantischer Diskurs
Mitglieder über 50
Website http://harvard-gac.org

Der Council of the German American Conference at Harvard e.V. ist ein 2016 gegründeter Förder- und Alumniverein, der das organisatorische Fundament der jährlich stattfindenden German American Conference at Harvard (GAC) darstellt. Er fördert die Vernetzung unter ehemaligen Organisatoren und anderweitig mit der GAC affiliierten Personen. Zudem dient er als transatlantische Dialogplattform sowohl für Führungspersönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Medien als auch für Studenten. Alumni der Harvard University, als auch Sprecher, Sponsoren, Organisatoren und Freunde der GAC können sich um eine Mitgliedschaft bewerben. Selbsterklärtes Ziel des Vereins ist der Aufbau einer länderübergreifenden Gemeinschaft aufstrebender und etablierter Charaktere aus Deutschland und den USA.

Der Verein Bearbeiten

Der Council of the German American Conference at Harvard e.V. wirkt als organisatorische Instanz und langfristig angelegter Netzwerkarm der jährlich auf dem Campus der Harvard University stattfindenden GAC.

Gegründet wurde er im Sommer 2016 von ehemaligen Mitgliedern des Organisationskomitees der GAC und Harvard Alumni. Sie bilden das Executive Board des Vereins, was sich wie folgt zusammensetzt:

  • Frederic Rupprecht (Chairman)
  • Noshad Irshad (Vice Chairman)
  • Fredrik von Bothmer (Director Legal)
  • David Middelbeck (Director IT)

Die jährlich aus der Konferenz gewonnenen Erkenntnisse und Ressourcen werden vom Verein zusammengetragen und für regelmäßig stattfindende Veranstaltungen in Deutschland und den USA eingesetzt. Den jährlich wechselnden Organisationsteams der GAC werden hierdurch strategisch relevante Aufgaben erleichtert. Hierzu zählen die Auswahl des Konferenzthemas, die Akquisition von Sprechern und Ausstellern, sowie die Gewinnung von Sponsoren.

Des Weiteren ermöglicht der selbstdefinierte Förder- und Alumniverein einen regelmäßigen Austausch zwischen ehemaligen GAC Alumni und Freunden der Konferenz. Um ein starkes Netzwerk aufzubauen und den akademischen, als auch praktischen transatlantischen Dialog zu fördern, organisiert der Verein regelmäßige Veranstaltungen in Deutschland und den USA. Hierzu zählen Gala Dinner, Foren, Seminare und Workshops.

Die Vereinsstruktur Bearbeiten

Die Struktur des Vereins lässt sich in vier Kernbereiche untergliedern. Diese werden im folgenden Organigramm[1] aufgeführt:

Council-of-the-German-American-Conference-at-Harvard-Organigramm

Organigramm des Vereins

Diese Struktur soll es dem Verein ermöglichen, bereits geschaffene Kommunikationskanäle weiter auszubauen und den Wissenstransfer zwischen Deutschland und den USA so auf ein neues Level zu heben. Mitglieder des GAC e.V. nutzen das Netzwerk zudem häufig zur Rekrutierung hochqualifizierter Studenten sowie zur Stärkung der Reputation ihrer eigenen Marke.

Das Präsidium Bearbeiten

Der Council of the German American Conference e.V. wird in seinen Aktivitäten von ausgewählten Mitgliedern eines übergeordneten Präsidiums unterstützt. Diese werden vom Executive Board des Vereins nominiert und in letzter Instanz von der Mitgliedergemeinschaft in das Präsidium gewählt. Deren Funktionsbereiche lassen sich wie folgt untergliedern:

  • Unterstützung der nächsten Generationen von GAC Organisatoren, insbesondere bei der Rekrutierung von Sprechern und Investoren für die Konferenz und Veranstaltungen des Vereins
  • Abstimmung über potentielle Mitglieder des Advisory Boards
  • Repräsentation der Wertvorstellungen und Ziele des Vereins nach innen und außen für einen Zeitraum von drei Jahren
  • Präsenz während jährlich stattfindender Gala Dinner zum Netzwerken und Wissensaustausch mit Vereinsmitgliedern

Präsidiumsmitglieder Bearbeiten

Das aktuelle Präsidium des Vereins setzt sich aus folgenden Persönlichkeiten[2] zusammen:

  • Peter Wittig: Deutscher Botschafter in den USA
  • Miriam Meckel: Chefredakteurin Wirtschaftswoche
  • Karl Kaiser: Senior Associate Programm für Transatlantische Beziehungen WCFIA, Harvard University
  • Guido Goldman: Director of the Program for the Study of Germany and Europe CES, Harvard University
  • Klaus Scharioth: Rektor des Mercator Kollegs für internationale Aufgaben
  • Bodo Liesenfeld: Geschäftsführer Liesenfeld International
  • Jürgen Hardt: Mitglied des Bundestages und Koordinator für die transatlantische Zusammenarbeit im Auswärtigen Amt
  • Ralph Horlemann: Generalkonsul in Boston
  • Mathias Risse: Professor der Harvard Kennedy School
  • Annette Julius: Generalsekretärin Studienstiftung

Veranstaltungen Bearbeiten

Neben der Unterstützung der GAC arrangiert der Verein zudem weitere Veranstaltungen für Vereinsmitglieder. Auf Seminaren und Workshops aber auch informellen Meetings bietet sich die Möglichkeit, mit Gleichgesinnten in den Dialog zu treten und eine Diskussion zu verschiedensten transatlantischen Fragestellungen anzustoßen.

Folgende Veranstaltungsformate wurden bereits definiert:

  1. Annual Council Forum, Berlin
    Eine kleinere Form der Hauptkonferenz GAC, die im deutschen Außenministerium stattfindet. Hier finden sich jährlich über 100 Personen der Harvard Gemeinschaft als auch hoch profilierte Sprecher aus Wirtschaft, Politik und Medien zusammen.
  2. Annual Council on the Hill, Washington
    Bei diesem Event finden sich Mitglieder des aktuellen Organisationskomitees der GAC, Alumni der Veranstaltung als auch hoch profilierte Sprecher zusammen. Gastgeber der Council on the Hill ist der deutsche Botschafter für die USA.
  3. Annual Presidium Dinner, Berlin
    Dieses Dinner bringt die Leitung des GAC Präsidiums alljährlich an einen Tisch.
  4. 6 Regional “Intimate Dinners”
    Dieses alle zwei Monate stattfindende Event bringt Alumni der GAC mit transatlantischen Führungspersönlichkeiten zusammen.
  5. Field Trips
    In regelmäßigen Abständen werden GAC Alumni zu Unternehmen und öffentlichen Institutionen eingeladen.

Die Konferenz Bearbeiten

Im Zentrum des Vereinsgeschehens steht die seit acht Jahren stattfindende Konferenz auf dem Campus der Harvard University. In zahlreichen Vorträgen werden Fragen zu aktuellen und zukünftigen transatlantischen Herausforderungen aufgeworfen und in anschließenden Podiumsdiskussionen vertiefend erörtert. In der näheren Vergangenheit besuchten Persönlichkeiten wie Ex CIA-Chef Michael V. Hayden, der ehemalige Weltbankchef Robert Zoellick oder Entertainer Thomas Gottschalk die Konferenz, woraufhin das Handelsblatt die GAC jüngst als „transatlantisches Gipfeltreffen“ bezeichnete[3].

Neben den Vorträgen und Podiumsdiskussionen bietet eine Innovation Lounge Teilnehmern der Konferenz auf über 1000 Quadratmetern die Möglichkeit, kreative und innovative Lösungsansätze für die Probleme unserer Zeit unmittelbar zu erleben. Nach Einschätzung der Wirtschaftswoche bietet sich hier ein „Schlaraffenland“ für Start-ups, um sich und seine Technologien zu präsentieren.[4]

Zuletzt nahmen rund 1000 Studenten an der Konferenz teil. Etwa ein Drittel von ihnen besuchten eine Universität der prestigeträchtigen Ivy League. Hauptaufgabe des Vereins ist es, das jährlich wechselnde, aus Studenten bestehende Organisationskomitee der Konferenz zu unterstützen, indem er Erfahrungswerte konserviert und Informationen aller Art gebündelt an die neuen Organisatoren weiterleitet.

Als Sponsoren der GAC wirkten unter anderem Firmen wie McKinsey & Company, Lufthansa oder Franz Haniel & Cie. Eine vollständige Auflistung der Sponsoren der letzten Konferenz befindet sich auf der offiziellen Website[5] der Veranstaltung.

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Harvard GAC e.V. Website
  2. Harvard GAC e.V. Website
  3. Studententreffen wird zum US-deutschen Gipfel – Deutsches Harvard, Handelsblatt, 2. November 2015
  4. German American Conference: Das Start-up Schlaraffenland, WiWo, 1. November 2015
  5. German American Conference Website


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