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Christoph Höhne (* 12. Februar 1941 in Borsdorf, Sachsen) ist ein deutscher Leichtathlet und Olympiateilnehmer, der - für DDR startend - in den 1960er und 1970er Jahren zu den weltbesten 50-km-Gehern gehörte. Er wurde 1968 in Mexiko-Stadt Olympiasieger sowie zweimal Europameister, 1969 und 1974.

Sein Olympiasieg ging in die Geschichte des Gehersports ein, da er mit einem Vorsprung von zehn Minuten vor dem Zweiten ankam. Zu den Episoden des Kalten Krieges im Sport gehörte seine Teilnahme an den Olympischen Spielen 1972 in München: Am Abend vor dem Wettkampf wurde er anonym bei der DDR-Mannschaftsleitung denunziert. Angeblich wolle er während des 50-km-Wettkampfes am folgenden Tag flüchten. Die DDR-Funktionäre schenkten dem zwar keinen Glauben, Christoph Höhne ging jedoch entnervt an den Start und wurde nur Vierzehnter.

Nach seiner Sportlerlaufbahn studierte er Fotografie und wurde in der DDR ein bekannter Sportfotograf; unter anderem erhielt er 1978 bei der Internationalen Sportfotoausstellung in Reus (Spanien) eine Goldmedaille. Er arbeitete für die Tageszeitungen Junge Welt und Sportecho, nach dem Ende der DDR selbstständig.

Christoph Höhne startete für den SC Dynamo Berlin und trainierte bei Max Weber, dem Dritten der Europameisterschaft 1958 im 50-km-Gehen. In seiner aktiven Zeit war er 1,71 Meter groß und wog 62 kg.

Erfolge im Einzelnen im 50-km-Gehen Bearbeiten

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Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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