FANDOM


Christiane Pilz (* 3. August 1975 in Karl-Marx-Stadt) ist eine deutsche Tri- und Duathletin, die aufgrund ihrer Schwimmstärke im Triathlon etwas stärker ist.

Werdegang Bearbeiten

Die Rostockerin betreibt Triathlon seit 1995. Zuvor war die Sportsoldatin von 1982 bis 1992 Seglerin und von 1993 bis 1995 Schwimmerin in den USA und für den PSV Rostock antretend. Seit 1997 gehört sie zum Nationalkader im Triathlon. 1996 wurde sie Landesmeisterin im Triathlon sowie Vizelandesmeisterin im Duathlon. Mit der Mannschaft der SG FIKO Rostock stieg sie von der 2. in die erste Bundesliga auf. 1997 wurde Pilz Vierte bei den Deutschen Meisterschaften im Triathlon und 15. im Duathlon. Ein Jahr darauf wurde sie Vizemeisterin im Duathlon und erneut Vierte bei der DM. Bei der Universiade kam ein 16. Platz im Einzel und die Silbermedaille mit dem Team hinzu. Die Deutschen Meisterschaften 1998 brachten Rang vier im Triathlon und Rang sechs im Duathlon. Bei der Europameisterschaft gewann Pilz Mannschaftsgold.

Auch das Jahr 2000 verlief erfolgreich. Sowohl im Duathlon als Dritte als auch im Triathlon als Zweite gewann sie Medaillen bei der Deutschen Meisterschaft. Bei der EM wurde sie Sechste im Einzel und mit der Mannschaft gewann sie die Silbermedaille, in der Europacupgesamtwertung erreichte Pilz Platz fünf. Bei der Universiade kam die Silbermedaille im Einzel und Gold mit der Mannschaft hinzu. Seit 2001 startete sie im Weltcup und erreichte hier mehrere Top-Ten-Platzierungen. Bei den Deutschen Meisterschaften im Triathlon konnte Pilz nun erstmals den Titel gewinnen. Die WM in Kanada beendete die Athletin als Zehnte. 2002 wiederholte Pilz den Gewinn des nationalen Titels. Bei der Europameisterschaft gewann sie Bronze im Einzelrennen und Gold mit der Mannschaft. Bei der WM in Mexiko kam sie auf den 18. Rang. 2003 war Pilz lange verletzt. Mit dem Team von asics Team Witten konnte sie allerdings in der Bundesliga den zweiten Rang erreichen.

2004 wurde Pilz Dritte der Deutschen Meisterschaft in Potsdam und verpasste bei der EM in Spanien als Vierte knapp eine weitere Medaille. Die WM beendete sie in Madeira als 26. Eine Ellbogenverletzung nach einem Sturz mit dem Rad verhinderte jedoch einen Start bei den Olympischen Spielen in Athen. Das einzige nennenswerte Ergebnis 2005 war der Vizemeistertitel in Potsdam. Besonders erfolgreich verlief das Jahr 2007. Pilz wurde Deutsche Meisterin und Europameisterin und erreichte vier Platzierungen unter den Top-Ten im Weltcup, darunter zwei dritte Ränge. 2008 konnte sich die Rostockerin mit einem starken Auftritt als Siebte beim Weltcup in Madrid für die Olympischen Spiele in Peking gegen Joelle Franzmann für den letzten freien Startplatz bei den Triathleten qualifizieren.[1]

Im Jahre 2007 belegte sie beim 38. Müritzschwimmen den 3.Gesamtplatz von 441 Teilnehmern.[2]

Seit Oktober 2009 ist sie als Beamtin auf Widerruf im Polizeidienst des Landes Mecklenburg-Vorpommern tätig. Christiane Pilz startet für den SC Neubrandenburg und wird von Klaus-Peter Weippert und Christian Bartsch trainiert.

Sportliche Erfolge Bearbeiten

Jahr Platzierung Wettbewerb Austragungsort Zeit Bemerkung
2009 1. Rang Alpen-Triathlon DeutschlandFlag of Germany Schliersee 02:19:26 Deutsche Triathlon-Meisterin auf der Kurzdistanz
2008 26. Rang Olympische Sommerspiele 2008 China VolksrepublikFlag of the People's Republic of China Peking 02:03:46,82 Der Wettbewerb bestand aus den 3 Disziplinen 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen.
2004 DNS Olympische Sommerspiele 2004 GriechenlandFlag of Greece Athen Eine Ellbogenverletzung nach einem Sturz mit dem Rad verhinderte den Start in Athen.
2002 3. Rang ETU-Kurzdistanz-Europameisterschaft UngarnFlag of Hungary Györ
2001 12. Rang Goodwill Games Flag of Australia Australien Brisbane 02:06:37 [3]

(DNS - Did Not Start)

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. http://www.tri-mag.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1311&Itemid=139
  2. http://www.mueritz-sportclub.de/files/el_mueritzschwimmen_gesamtwertung_07.pdf
  3. DTU-Pressedienst Triathlon bei den Goodwill Games in Brisbane


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
Lokale Autorenseite, Lizenz: GFDL, CC-by-sa 3.0

Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA , sofern nicht anders angegeben.