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Wörns
Worns
Christian Wörns im Jahre 2006
Personalia
Name Christian Werner Wörns
Geburtstag 10. Mai 1972
Geburtsort MannheimDeutschland
Größe 184 cm
Position Innenverteidiger

Christian Werner Wörns (* 10. Mai 1972 in Mannheim) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Vereinskarriere Bearbeiten

Der bei Phönix Mannheim in der Jugend ab 1980 aktive Abwehrspieler wechselte 1985 zu SV Waldhof Mannheim und gab dort 1989 mit 17 Jahren, 3 Monaten und 30 Tagen als viertjüngster Bundesligaspieler überhaupt sein Debüt in der höchsten deutschen Spielklasse. Von 1991 bis 1998 spielte Christian Wörns für Bayer 04 Leverkusen, in der Saison 1998/99 spielte er für Paris Saint-Germain in der französischen Ligue 1.

Von 1999 bis 2008 stand er bei Borussia Dortmund unter Vertrag. Dort trug er lange Jahre die Kapitänsbinde. Im Januar 2008 ließ Wörns eine Klausel in seinem Vertrag streichen, welche diesen um ein weiteres Jahr verlängert hätte, falls er in der Spielzeit 2007/08 auf mindestens 25 Saisoneinsätze gekommen wäre. Anfang März 2008 bestätigte er dem kicker, dass er eine Fortsetzung seiner Karriere anstrebe. Er sei momentan noch zu fit, um seine Karriere zu beenden. Am 27. April 2008 gab Hans-Joachim Watzke jedoch im DSF-Doppelpass bekannt, dass Wörns für die neue Saison 2008/09 kein neues Vertragsangebot von Borussia Dortmund erhalten würde.[1] Am 17. Mai 2008 wurde er gemeinsam mit Philipp Degen und Alexander Bade bei Borussia Dortmund verabschiedet und beendete anschließend seine Karriere.

Seine größten Erfolge waren die Deutsche Meisterschaft 2002 mit Borussia Dortmund und der DFB-Pokal-Sieg 1992/93 mit Bayer Leverkusen. Zudem stand Wörns mit Borussia Dortmund am 19. April 2008 im DFB-Pokal-Finale in Berlin, welches die Mannschaft mit 1:2 gegen den FC Bayern München verlor.

Nationalmannschaft Bearbeiten

In der Nationalmannschaft ist Christian Wörns 66-mal in Länderspielen eingesetzt worden, darunter bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich. Sein erstes Länderspiel absolvierte Wörns am 22. April 1992 in Prag gegen die damalige Tschechoslowakei. Sieben mal war er Kapitän der Nationalmannschaft. Neben der WM 1998 nahm Wörns mit der Nationalmannschaft noch an der EM 1992 in Schweden und an der EM 2004 in Portugal teil.

Nach öffentlicher Kritik an Bundestrainer Jürgen Klinsmann im Zusammenhang mit seiner Nicht-Nominierung für mehrere Test-Länderspiele, insbesondere für das mit 1:4 verlorene Spiel am 1. März 2006 gegen Italien, entschied der deutsche Coach am 24. Februar 2006, Christian Wörns aus dem WM-Kader zu streichen. Wörns reagierte mit Unverständnis auf die Entscheidung[2] und warf Klinsmann Respektlosigkeit und Unehrlichkeit vor. Seine Nichtnominierung könne nichts mit dem „Leistungsprinzip“ zu tun haben, das Klinsmann ausgegeben habe.[3][4] Auch bei einigen Nationalmannschaftskollegen wie Kapitän Michael Ballack[5] und unter Fußballfans[6] stieß die Nichtnominierung auf Kritik.

Trainerkarriere Bearbeiten

Seit 2009 trainiert Christian Wörns die C-Jugend des Hombrucher SV 09/72.

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. DerWesten – „Wörns geht – Doll hofft“
  2. http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,376905,00.html
  3. http://www.stern.de/sport/fussball/woerns-attacke-es-ist-link-und-unehrlich-556572.html
  4. http://www.welt.de/sport/article209435/Woerns_Klinsmann_spielt_Menschen_gegeneinander_aus.html
  5. http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,403209,00.html
  6. http://www.die-kirsche.com/front_content.php?idcat=69&idart=2239


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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