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Logo der Christian-Liebig-Stiftung

Der Verein Christian-Liebig-Stiftung e.V., benannt nach dem getöteten FOCUS-Redakteur Christian Liebig, unterstützt und ermöglicht den Bau von Schulgebäuden in Afrika und fördert Bildungsprojekte vor Ort.

Hintergrund Bearbeiten

Am 7. April 2003 starb Christian Liebig bei einem Raketenangriff vor Bagdad. Der FOCUS-Redakteur gehörte zu den über 600 Journalisten, die in Begleitung der US-Armee aus diesem Krieg berichteten. Christian Liebig war der einzige deutsche Journalist, der die Erfüllung seiner beruflichen Aufgabe im Irak mit dem Leben bezahlte. Freunde und Verwandte gründeten den Verein am 21. August 2003.

Ziele Bearbeiten

In Staaten von Afrika wird der Bau von Häusern für hilfsbedürftige Kinder ermöglicht und gefördert. Es werden Schulen gebaut, geführt und unterstützt, wobei der Verein auch mit bereits bestehenden oder noch zu gründenden Vereinen, Stiftungen und Initiativen zusammenarbeitet.

Projekte Bearbeiten

Das erste Projekt der Organisation war der Bau einer weiterführenden Schule in Malawi gemeinsam mit der Hilfsorganisation World Vision Deutschland. In der Christian-Liebig-Sekundarschule werden jährlich rund 240 Kinder unterrichtet. Seit 2003 wurden darüber hinaus bereits 19 Grundschulen in Afrika aus- bzw. neu gebaut und verschiedene Bildungsprojekte gefördert. Daneben unterstützt die CLS für fünf Jahre einen Dorfverbund in Mosambik, das Millenniumsdorf Mabote.

Auszeichnung Bearbeiten

Im Jahr 2009 erhielt die Stiftungsvorsitzende und damalige Lebensgefährtin von Christian Liebig, Beatrice Gräfin von Keyserlingk, stellvertretend für die CLS den KIND-Award Organisation von Kinderlachen. Die Laudatio hielt FOCUS-Chefredakteur Uli Baur.

Weblinks Bearbeiten


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