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Christa Schmuck Luge pictogram
Nation Flag of Germany BR Deutschland
Geburtstag 26. Januar 1944
Geburtsort Salzburg
Größe 165 cm
Gewicht 65 kg
Karriere
Disziplin Einsitzer
Verein RC Berchtesgaden
Status zurückgetreten
Karriereende 1972
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 0 × Gold medal 1 × Silver medal 0 × Bronze medal
WM-Medaillen 0 × Gold medal blank 1 × Silver medal blank 1 × Bronze medal blank
EM-Medaillen 1 × Gold medal blank 0 × Silver medal blank 1 × Bronze medal blank
DM-Medaillen 4 × Gold medal blank ? × Silver medal blank ? × Bronze medal blank
Olympic rings without rims Olympische Winterspiele
0Silber0 1968 Grenoble Einsitzer
FIL Rennrodel-Weltmeisterschaften
0Bronze0 1969 Königssee Einsitzer
0Silber0 1970 Königssee Einsitzer
FIL Rennrodel-Europameisterschaften
0Gold0 1967 Königssee Einsitzer
0Bronze0 1970 Hammarstrand Einsitzer
Deutsche Meisterschaften
0Gold0 1966 Königssee Einsitzer
0Gold0 1968 Hahnenklee Einsitzer
0Gold0 1969 Königssee Einsitzer
0Gold0 1970 Hahnenklee Einsitzer
letzte Änderung: 14. Januar 2012

Christa Schmuck (* 26. Januar 1944 in Salzburg) ist eine ehemalige deutsche Rennrodlerin.

Die vierfache Deutsche Rodelmeisterin (1966, 1968, 1969, 1970) Christa Schmuck feierte ihren größten Erfolg mit dem Gewinn der Europameisterschaft 1967 in Königssee. Dabei profitierte sie von der Abwesenheit der DDR-Sportlerinnen um Ortrun Enderlein und Petra Tierlich, die aufgrund der Hallstein-Doktrin nicht an dem Rennen teilnehmen konnten und wenige Tage zuvor die Weltmeisterschaft in Hammarstrand dominiert hatten. Mit fast 2 Sekunden Rückstand auf Weltmeisterin Ortrun Enderlein war Schmuck 1967 WM-Fünfte.

Bei den Olympischen Spielen 1968 in Grenoble profitierte sie von der umstrittenen Disqualifikation der vor ihr platzierten Rodlerinnen Ortrun Enderlein (Platz 1), Anna-Maria Müller (2) und Angela Knösel (4) aus der DDR, denen ein unerlaubtes Erwärmen ihrer Kufen („Kufenskandal“) vorgeworfen wurde. Hinter Erika Lechner aus Italien belegte sie so nach drei Läufen den zweiten Platz. Ihre Medaille ließ sie 2010 versteigern.

Weitere vordere Platzierungen bei internationalen Meisterschaften waren der dritte Platz bei der Weltmeisterschaft 1969 sowie die zweite Platz bei der Weltmeisterschaft 1970 jeweils in Königssee. Bei der Weltmeisterschaft 1971 in Olang erreichte sie den achten Platz, bei den Olympischen Spielen 1972 in Sapporo zum Ausklang ihrer Karriere Platz 10.

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