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Der CFC Hertha 06 (Charlottenburger Fußball-Club Hertha 06) ist ein Berliner Sportverein. Im Tischtennis spielte die Herrenmannschaft in der Bundesliga. Daneben gibt es noch die Sparten Fußball, Schach und Kegeln.

Fußball Bearbeiten

Der Club wurde am 5. März 1906 unter dem Namen FC Vorwärts Charlottenburg gegründet. Bereits im Juli 1906 nannte er sich in CFC Hertha 06 um.[1] Im Jahr 1920 schloss sich die Mannschaft des Charlottenburger SC Stern 1916 an. 1933 erfolgte eine kurzzeitige Fusion mit dem FC Brandenburg Berlin 03 zum FC Brandenburg-Hertha 06, welche allerdings ein Jahr später bereits wieder gelöst wurde. Auf sportlicher Ebene agierte der CFC bis Ende des Zweiten Weltkrieges stets unterklassig.

1945 wurde der Club aufgelöst und als SG Charlottenburg-West neu gegründet. Die Sportgruppe fand nicht auf Anhieb Kontakt zum höherklassigen Berliner Fußball, etwaige Teilnahmen an der Berliner Stadtliga fanden nicht statt. Die sportlich erfolgreichste Zeit des ab 1949 wieder unter der Bezeichnung CFC Hertha 06 spielenden Clubs waren die Sechziger Jahre. Zwischen 1965 und 1970 spielte der CFC für fünf Spielzeiten in der Amateurliga Berlin. Konnten die Charlottenburger die Liga mit überwiegend unteren Mittelfeldplätzen vier Jahre halten, stiegen sie 1970 als Tabellenletzter gemeinsam mit dem SC Union 06 Berlin und dem Spandauer BC wieder ab.

Im Anschluss versank der CFC wieder im unterklassigen Fußball West-Berlins bis in die Kreisliga B. Ab 2004 folgten mehrere Aufstiege. Derzeitige Spielklasse ist die Landesliga Berlin. Bekannteste Fußballspieler aus dem Nachwuchsbereich des CFC sind Jérôme Polenz und Holger Gehrke, letzterer jetzt Torwarttrainer von Fenerbahce Istanbul. Weitere Spieler, die es bis in die Bundesliga geschafft haben, waren Michael " Mike " Schmidt und Heiko Glöde.

Tischtennis Bearbeiten

1993 erreichte die Herrenmannschaft von CFC Hertha 06 die Tischtennis-Bundesliga, nachdem davor siebenmal in acht Jahren der Aufstieg, beginnend in der Kreisliga, gelang.[2] Sportlicher Leiter war seit 1985 Thomas Friese.

Man verpflichtete den Schweden Jörgen Persson.[3] Am Ende der Saison 1993/94 wurde das Team zwar Letzter, konnte aber wegen des Rückzuges der Spvg Steinhagen in der Klasse bleiben.

Daraufhin gründete die Tischtennisabteilung einen eigenen Verein Super Donic Berlin und verstärkte die Mannschaft um Steffen Fetzner, Torben Wosik und Colum Slevin. Trainer war Stellan Bengtsson. In der Saison 1994/95 erreichte man Platz 5, im europäischen ETTU Cup gelangte man ins Endspiel.

Da der Hauptsponsor Neue Zeit, eine Tochter der FAZ, seinen Betrieb einstellte und somit als Geldgeber ausfiel, zog Thomas Friese die Mannschaft 1995 aus der Bundesliga zurück. Alle Spitzenspieler verließen den Verein.

Heute spielen die Herren des CFC Hertha 06 in der Oberliga.

Weblinks Bearbeiten

Literatur Bearbeiten

  • Interview mit Thomas Friese, In: Deutscher Tischtennis Sport. 1994/2. S.42–43.
  • Super-Donic Berlin: Unrühmliches Ende - Etat war nicht gedeckt. In: Deutscher Tischtennis Sport. 1995/6. S. 473.
  • Hardy Grüne: Hertha 06 Charlottenburg. In: Vereinslexikon. Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs. Band 7. AGON Sportverlag, Kassel 2001, ISBN 3-89784-147-9, S. 104.

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/presse/archiv/20060228.1210.35641.html
  2. Zeitschrift Deutscher Tischtennis Sport, 1993/8, S. 14
  3. Zeitschrift Deutscher Tischtennis Sport, 1993/5, S. 19

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