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Heiner Brand 03

Heiner Brand, Bundestrainer seit 1997

Armin Emrich 01

Armin Emrich, Bundestrainer 1992–1993

Petre Ivanescu 01

Petre Ivănescu, Bundestrainer 1987–1989

Als Bundestrainer (bis 1945 Reichstrainer) bezeichnet der Deutsche Handballbund (DHB) die verantwortlichen Trainer der Nationalmannschaften der Männer und der Frauen.

Aktuelle Amtsinhaber sind Heiner Brand bei den Männern und Rainer Osmann bei den Frauen.

Feldhandballtrainer Bearbeiten

In den Jahren, als Feld- und Hallenländerspiele parallel ausgetragen wurden (1938 bis 1970), war der Bundestrainer für beide Mannschaften gleichermaßen zuständig, wobei alle Trainer bis einschließlich Werner Vick ihr Hauptaugenmerk auf das Feldhandballteam legten, da der Hallenhandball sich in Deutschland erst ab etwa Mitte der 60er Jahre gegenüber dem Großfeldspiel durchsetzen konnte.

Nach dem 14. Juni 1970 (22:12 gegen die Niederlande) wurden vom DHB keine Länderspiele auf dem Großfeld mehr durchgeführt.

Bemerkenswertes zur Feldhandballbilanz Bearbeiten

Die insgesamt nur 5 Niederlagen verteilen sich auf Spiele gegen Österreich (2, darunter das 3:6 im allerersten Spiel), die Schweiz, Ungarn und die DDR (je 1). Die drei Remis wurden gegen Österreich, Ungarn und die DDR erzielt. Die Auswahl der DDR ist damit der einzige Gegner, gegen den eine DHB-Mannschaft nie gewinnen konnte.

Die erste Niederlage für den DHB auf dem Großfeld gab es erst am 9. Juni 1963 im WM-Endspiel gegen die Mannschaft der DDR (7:14). Bis dahin war die Westdeutsche Mannschaft nach dem Krieg unbesiegt geblieben. Die Niederlage (7:11) gegen die Schweiz im direkt nachfolgenden Länderspiel am 30. Juni blieb die letzte Niederlage für den DHB auf dem Großfeld.

Otto Günter Kaudinya und Fritz Fromm gewannen alle ihre Länderspiele als Reichs- bzw.Bundestrainer.

Anmerkungen zu den Statistiken (Feldhandball) Bearbeiten

An der Weltmeisterschaften 1959 nahm eine Gesamtdeutsche Mannschaften teil, die von Werner Vick und DHV-Trainer Heinz Seiler gemeinsam betreut wurde.

Bei der V.Weltmeisterschaft 1959 spielte die Gesamtdeutsche Mannschaft gegen die an der WM teilnehmende B-Mannschaft Österreichs. Obwohl es sich um ein offizielles WM-Spiel handelte, wird es nicht als offizielles A-Länderspiel gewertet.

Liste der Reichs- und Bundestrainer der Männer Bearbeiten

(Die Bilanzen der Feldhandball-Länderspiele sind in Klammern aufgeführt.)

Name Amtszeit Spiele Siege Remis Niederl. gewonnen in % Anmerkungen
Carl Schelenz 1925–1933
Reichstrainer
0
(7)
0
(5)
0
(0)
0
(2)
0
(71,43)
noch keine Hallen-Länderspiele
Otto G. Kaudinya 1934–1939
Reichstrainer
5
(31)
5
(31)
0
(0)
0
(0)
100,00 Weltmeister Halle 1938
Weltmeister Feld 1938, Olympiasieger Feld 1936
Carl Schelenz 1940–1945
Reichstrainer
2
(6)
1
(5)
0
(0)
1
(1)
50,00
(83,33)
nur 2 Hallen-Länderspiele bis Kriegsende
Von Januar 1942 bis Januar 1951 fanden keine Länderspiele statt.
Fritz Fromm 1949–1955
Bundestrainer
17
(29)
7
(29)
3
(0)
7
(0)
50,00
(100)
Vizeweltmeister Halle 1954
Weltmeister Feld 1952 und 1955
Werner Vick 1955–1972
Bundestrainer
192
(52)
123
(47)
13
(3)
56
(2)
64,06
(90,38)
Weltmeister Feld 1959 und 1966, Vizeweltmeister Feld 1963
Horst Käsler 1972–1974
Bundestrainer
34 23 0 11 67,65
Vlado Stenzel 1974–1982
Bundestrainer
176 97 20 59 55,11 Weltmeister 1978
Simon Schobel 1982–1987
Bundestrainer
129 68 18 43 52,71 Silbermedaille bei den Olympischen Spielen 1984, Abstieg in die B-Klasse 1986
(von 1974 bis 1992 gab es bei Weltmeisterschaften ein Auf- und Abstiegssystem mit drei Klassen)
Petre Ivănescu 1987–1989
Bundestrainer
56 36 6 14 64,29 Abstieg in die C-Klasse 1989
Horst Bredemeier 1989–1992
Bundestrainer
101 52 15 34 51,49 Wiederaufstieg in die A-Klasse durch die Vereinigung mit dem A-Klassigen DHV der DDR
Armin Emrich 1992–1993
Bundestrainer
22 12 5 5 54,55
Arno Ehret 1993–1996
Bundestrainer
105 64 7 34 60,95
Heiner Brand seit 1997
Bundestrainer
268 165 25 78 61,57 EM-Dritter 1998, Vizeeuropameister 2002, Vizeweltmeister 2003, Europameistermeister 2004, Silbermedaille bei den Olympischen Spielen 2004, Weltmeister 2007
Gesamtbilanz 1107
(125)
653
(117)
112
(3)
342
(5)
58,99
(93,60)

Stand : 28. September 2006

Siehe auch Bearbeiten


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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