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Der Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. (bmt) ist ein deutschlandweit tätiger Tierschutzverein.

Geschichte Bearbeiten

1922 als „Verein gegen die Vivisektion von Tieren“ gegründet, setzte sich der bmt vor allem gegen Tierversuche, schlechte Haltungsbedingungen und die grausame Behandlung von Tieren ein. Unter dem Nationalsozialismus verboten, gründete sich der Verein 1952 unter dem Namen „Bund gegen den Missbrauch der Tiere e.V.“ neu.

Organisation Bearbeiten

Geleitet wird der Bund gegen Missbrauch der Tiere von vier Vorstandsmitgliedern, die im Rhythmus von vier Jahren auf der jährlich stattfindenden Mitgliederversammlung gewählt werden. Der Hauptsitz ist München. Es gibt bundesweit elf Geschäftsstellen. 2008 hatte der bmt ca. 15.000 Mitglieder. Die Vereinszeitschrift „Das Recht der Tiere“ erscheint vierteljährlich in einer Auflage von 47.000 Exemplaren. Der bmt ist Mitglied im Deutschen Spendenrat, die Interessenvertretung spendensammelnder gemeinnütziger Organisationen.

Ziele Bearbeiten

Der Verein macht sich u.a. für folgende Ziele stark:

  • Abschaffung von Tierversuchen und Förderung von Ersatzmethoden.
  • Verbesserung der Haltungsbedingungen in der landwirtschaftlichen Tierhaltung.
  • Verbot von Wildtierhaltung im Zirkus. Errichtung eines Zentralregisters für Zirkusbetriebe und staatliche Auffangstationen für misshandelte Wildtiere.
  • Verbot der Pelztierhaltung.
  • Verbot des Schächtens.
  • Gesetzliche Verschärfung von Transportbedingungen und strengere Kontrollen bei Tiertransporten. Abschaffung der Subventionierung von Lebendfleischtransporten.
  • Abschaffung der gewerblichen Ein- und Ausfuhr, Zucht und Vermarktung von exotischen Tieren.
  • Verbot privater Haltung von Wildtieren.
  • Abschaffung der Jagd.
  • Verbot der tierschutzwidrigen Form der Fischerei.
  • Verbot des tierschutzwidrigen Einsatzes von Tieren zu Sport-, Werbe- und Unterhaltungszwecken (Military, Rodeo etc.).
  • Verkaufsverbot von Kleintieren durch Baumärkte und Gartencentern.

Aktivitäten Bearbeiten

Der bmt unterhält bundesweit acht Tierheime und ein Tierschutzzentrum in Pfullingen.

Der bmt führt regelmäßig Kampagnen zu bestimmten Themen des Tierschutzes durch, u.a. zu den Themen Straßenhunde, Vögel, Verbot des Schächtens, Jagd auf Robbenbabys oder Stierkämpfe.

Im Ausland ist der bmt vor allem in Rumänien und Ungarn aktiv.

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