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Präsidentin war Renate Stahl, früher Geschäftsführerin des [[REFA]] Rheinland Pfalz/Saar e.V., Verband für Arbeitsgestaltung, Betriebsorganisation und Unternehmensentwicklung, Saarbrücken. Sie wurde bei der rechtsgerichteten Zeitschrift [[Junge Freiheit]] als Autorin geführt<ref>{{Webarchiv | url=http://www.jungefreiheit.de/Autoren.52.0.html | wayback=20080101085609 | text=Liste der Autoren der Jungen Freiheit}}</ref> und veröffentlichte dort im Oktober 2001 eine Stellungnahme des BDS gegen den Regierungsentwurf eines „Gesetzes zur Stärkung der vertraglichen Stellung von Urhebern und ausübenden Künstlern“, indem sie sich gegen die Stärkung von Autorenrechten gegen [[Selbstkostenverlag|Pseudoverlage]] in dem von der Bundesregierung beabsichtigten Gesetzesentwurf aussprach.<ref>[http://www.jungefreiheit.de/Archiv.611.0.html Urheberrecht reformieren? Pro&Contra.]</ref>
 
Präsidentin war Renate Stahl, früher Geschäftsführerin des [[REFA]] Rheinland Pfalz/Saar e.V., Verband für Arbeitsgestaltung, Betriebsorganisation und Unternehmensentwicklung, Saarbrücken. Sie wurde bei der rechtsgerichteten Zeitschrift [[Junge Freiheit]] als Autorin geführt<ref>{{Webarchiv | url=http://www.jungefreiheit.de/Autoren.52.0.html | wayback=20080101085609 | text=Liste der Autoren der Jungen Freiheit}}</ref> und veröffentlichte dort im Oktober 2001 eine Stellungnahme des BDS gegen den Regierungsentwurf eines „Gesetzes zur Stärkung der vertraglichen Stellung von Urhebern und ausübenden Künstlern“, indem sie sich gegen die Stärkung von Autorenrechten gegen [[Selbstkostenverlag|Pseudoverlage]] in dem von der Bundesregierung beabsichtigten Gesetzesentwurf aussprach.<ref>[http://www.jungefreiheit.de/Archiv.611.0.html Urheberrecht reformieren? Pro&Contra.]</ref>
   
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Arbeitsschwerpunkt des Bundes Deutscher Schriftsteller war die Publikation eines „Registers unveröffentlichter Werke“, die Einträge darin waren für den Autor kostenpflichtig. Auf dem Anmeldungsformular wurde vermerkt: „fügen Sie bitte auch 15,– Euro je Werkmeldung bei“. Außerdem gab der Verein ein ''Deutsches Schriftstellerlexikon'' heraus, in das sich Autoren mit Daten zu Person und Werken eintragen lassen konnten.
 
Arbeitsschwerpunkt des Bundes Deutscher Schriftsteller war die Publikation eines „Registers unveröffentlichter Werke“, die Einträge darin waren für den Autor kostenpflichtig. Auf dem Anmeldungsformular wurde vermerkt: „fügen Sie bitte auch 15,– Euro je Werkmeldung bei“. Außerdem gab der Verein ein ''Deutsches Schriftstellerlexikon'' heraus, in das sich Autoren mit Daten zu Person und Werken eintragen lassen konnten.
   

Version vom 23. Oktober 2017, 15:00 Uhr

Der Bund Deutscher Schriftsteller (BDS) e.V. war 1997 mit dem erklärten Ziel gegründet worden, „vor allem neue Autoren, die ihr erstes Manuskript veröffentlichen wollen“, an Verlage zu vermitteln. Sitz des Vereins ist Dietzenbach. Er vergab in der Vergangenheit in unregelmäßigen Abständen einen BDS-Literaturpreis, unter anderem an die Kinder- und Jugendbuchautoren Max Kruse und Cornelia Funke, die sich später davon distanzierten, sowie an Ilse Pohl.

Präsidentin war Renate Stahl, früher Geschäftsführerin des REFA Rheinland Pfalz/Saar e.V., Verband für Arbeitsgestaltung, Betriebsorganisation und Unternehmensentwicklung, Saarbrücken. Sie wurde bei der rechtsgerichteten Zeitschrift Junge Freiheit als Autorin geführt[1] und veröffentlichte dort im Oktober 2001 eine Stellungnahme des BDS gegen den Regierungsentwurf eines „Gesetzes zur Stärkung der vertraglichen Stellung von Urhebern und ausübenden Künstlern“, indem sie sich gegen die Stärkung von Autorenrechten gegen Pseudoverlage in dem von der Bundesregierung beabsichtigten Gesetzesentwurf aussprach.[2]

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Arbeitsschwerpunkt des Bundes Deutscher Schriftsteller war die Publikation eines „Registers unveröffentlichter Werke“, die Einträge darin waren für den Autor kostenpflichtig. Auf dem Anmeldungsformular wurde vermerkt: „fügen Sie bitte auch 15,– Euro je Werkmeldung bei“. Außerdem gab der Verein ein Deutsches Schriftstellerlexikon heraus, in das sich Autoren mit Daten zu Person und Werken eintragen lassen konnten.

Kritiker warfen dem BDS Verbindungen zur umstrittenen Frankfurter Verlagsgruppe vor, zu der u.a. die Pseudoverlage August Goethe Verlag, Cornelia Goethe Verlag und Fouqué Verlag gehören.[3] Das wurde später sowohl vom BDS als auch von der Frankfurter Verlagsgruppe bestätigt und steht auch gerichtlich fest.[4] Das Oberlandesgericht Köln stellte fest: „Die vorgebrachten Umstände weisen klar auf eine solche Zugehörigkeit des BDS hin.“ Denn: „Hierfür kommt es nicht auf im unternehmenstechnischen Sinne bestehende Verbindungen – etwa eine gesellschaftsrechtliche Konzernverflechtung – an, sondern … darauf, ob der BDS seiner personellen Struktur oder seinem Unternehmenszweck nach in enger Verbindung mit der klägerischen Verlagsgruppe steht.“[5] Eine Klage der Frankfurter Verlagsgruppe gegen einen Artikel des Autorenhaus Verlags, der Verflechtungen der Verlagsgruppe unter anderem mit dem Bund Deutscher Schriftsteller, der World Writers Association (WWA) und der Brentano-Gesellschaft Frankfurt mbH nahelegte, blieb ebenfalls erfolglos.

Am 22. Juli 2016 wurde der Verein im Vereinsregister beim Amtsgericht Offenbach am Main gelöscht (Amtsgericht Offenbach am Main Aktenzeichen: VR 1740).

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Liste der Autoren der Jungen Freiheit (Memento vom 1. Januar 2008 im Internet Archive)
  2. Urheberrecht reformieren? Pro&Contra.
  3. Süddeutsche Zeitung vom 6.Juli 2010 (Memento vom 9. Juli 2010 im Internet Archive)
  4. Landgericht Frankfurt am Main vom 17. Mai 2005, Az: 2-03 O 730/04
  5. Oberlandesgericht Köln vom 16. Dezember 2008, Az: 15 U 116/08
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