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Birgit Monteiro (* 17. August 1969 in Strausberg) ist eine deutsche Politikerin (SPD, zuvor SED und PDS) in Berlin.

Biografie Bearbeiten

Nach dem Schulbesuch in Strausberg absolvierte Birgit Monteiro von 1986 bis 1989 eine Berufsausbildung mit Abitur zur Landmaschinen- und Traktorenschlosserin in Neuenhagen bei Berlin. Von 1989 bis 1991 studierte sie zunächst an der Hochschule für Ökonomie Berlin. Dem schloss sich von 1991 bis 1998 ein Studium der Geschichte und Germanistik an der Humboldt-Universität zu Berlin mit Abschluss als Magister an. Hinzu kam ein Zusatzstudium Deutsch als Fremdsprache.

Von 2005 bis 2008 studierte sie berufsbegleitend an der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin-Hellersdorf Sozialmanagement und schloss mit einem Master of Arts ab.

Monteiro unterrichtete von 1998 bis 2000 Deutsch als Fremdsprache in Ungarn und dann in Berlin. Danach war sie bis 2010 Geschäftsführerin des nachbarschaftlichen Interessenverbundes Kiezspinne FAS e. V. in Berlin-Lichtenberg. Seit 2010 führt sie die Geschäfte im Verband für sozial-kulturelle Arbeit.

Politisches Engagement Bearbeiten

Birgit Monteiro trat 1987 in die SED ein und gehörte der Folgepartei PDS bis 1991 an. Seit 1995 ist sie Mitglied der SPD. In den Jahren von 2001 bis 2006 war sie Bezirksverordnete im Bezirk Lichtenberg. Sie wurde 2006 über die Bezirksliste in das Abgeordnetenhaus von Berlin gewählt. Sie war in der 16. Legislaturperiode unter anderem Mitglied im Ausschuss für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz.[1] Hier vertrat Birgit Monteiro als verbraucherpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus die Interessen der Bürger in allen Fragen des Verbraucherschutzes. Außerdem war sie Mitglied im Ausschuss für Integration, Arbeit, Berufliche Bildung und Soziales.[2]

Bei den Wahlen zum Abgeordnetenhaus 2011 gewann Birgit Monteiro erstmals den Wahlkreis Lichtenberg 4 als Direktkandidatin. Sie ist Sprecherin für Arbeit und Behindertenpolitik und Mitglied der Ausschüsse Arbeit, Integration und Frauen sowie Gesundheit und Soziales.

Zusätzlich zu ihrer Abgeordnetentätigkeit engagiert sich Birgit Monteiro in vielen kommunalpolitischen Fragen in ihrem Berliner Heimatbezirk Lichtenberg, wo sie unter anderem die Initiativgruppe „Licht an im Hubertusbad! Initiative für die Sanierung und Belebung des Stadtbades Lichtenberg“ ins Leben gerufen hat.

Am 22. Januar 2015 wurde Birgit Monteiro von der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg mit 27 zu 26 Stimmen zur Bezirksbürgermeisterin gewählt.[3] Sie folgt Andreas Geisel, der Stadtentwicklungssenator wurde.

Bei den Berliner Wahlen 2016 verlor die SPD Lichtenberg mit ihrer Zählgemeinschaft die Mehrheit in der Bezirksverordnetenversammlung. Am 15. Dezember 2016 wurde Michael Grunst (Die Linke) zum neuen Bezirksbürgermeister gewählt. Monteiro wurde anschließend zur stellvertretenden Bezirksbürgermeisterin und Bezirksstadträtin gewählt[4]. Außerdem erhielt sie folgende Ressorts: Stadtentwicklungsamt, Amt für Soziales, Wirtschaftsförderung, Sozialraumorientierte Planungskoordination und nimmt die Aufgabe einer EU-Beauftragten wahr.[5]

Im Jahr 2009 stiftete Birgit Monteiro den „Frieda-Rosenthal-Preis“, mit dem verdienstvolle vor allem im Sozialbereich tätige Lichtenberger Bürger geehrt werden. Vorschläge können von allen Einwohnern eingereicht werden.[6]

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Ausschuss für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz im Berliner Abgeordnetenhaus@2Vorlage:Toter Link/www.parlament-berlin.de (Seite nicht mehr abrufbar; Suche in Webarchiven Pictogram voting info Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.)
  2. Ausschuss für Integration, Arbeit, Berufliche Bildung und Soziales im Berliner Abgeordnetenhaus (Memento vom 31. Dezember 2010 im Internet Archive) Pictogram voting info Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft (bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis)
  3. Birgit Monteiro ist neue Bezirksbürgermeisterin, Der Tagesspiegel, 23. Januar 2015.
  4.  Grunst zum Bezirksbürgermeister von Berlin-Lichtenberg gewählt. (http://www.tagesspiegel.de/berlin/debatte-um-ddr-vergangenheit-grunst-zum-bezirksbuergermeister-von-berlin-lichtenberg-gewaehlt/14985940.html).
  5. Ressorts verteilt im Bezirksamt Lichtenberg. Pressemitteilung des BA Lichtenberg vom 20. Dezember 2016.
  6. Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven: @2Vorlage:Toter Link/spd-lichtenberg.deAusschreibung des Frieda-Rosenthal-Preises SPD-Fraktion der BVV Lichtenberg
  7. Monika Arnold: „Jeder Mensch hat mehr als eine Chance verdient“. Auf morgenpost.de/Leserreporter; 31. Januar 2013 (Memento vom 23. Januar 2015 im Internet Archive)


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